Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

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    Original geschrieben von NRWTom
    Ein brennendes Benzinauto kann man auch problemlos löschen - brennende LiIonen-Akku sind sogar für die Feuerwehr ein grosses Problem, weil mit Wasser oder Schaum löscht man da mal garnichts.


    ...


    Ist das Bauchgefühl oder wird das bei Feuerwehrschulungen so erklärt?
    Wenn das bei Feuerwehrschulungen so erklärt wird, was ist das empfohlene Vorgehen bei brennenden Elektroautos?
    Mein Bauchgefühl als Laie: Wenn bei einem brennenden Auto mit Verbrennungsmotor der Tank erstmal ausläuft kann die Feuerwehr auch nur noch versuchen eine Ausbreitung zu verhindern, das ist beim E-Auto sogar eher leichter da keine leicht brennbaren Flüssigkeiten auslaufen und eigentlich nur mit Wasser gekühlt werden muss.

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    Original geschrieben von bjweber
    Da ich nicht daran glauben kann, dass an Bürokratie und Auflagen hierzulande irgendwann auch nur ein Hauch der Realität angepasst wird, sehe ich Elektroautos eher für Leute, die im EFH wohnen, als in Mietwohnungen mit Tiefgaragen oder Straßenparkplätzen. So wird das zwar nix, aber das juckt doch derzeit noch niemanden, weil alles so dolle läuft.


    Auch wenn meine Skepsis da ebenso überwiegt, meine ich aus dem Kreise der Regierungsparteien im Wahlkampf Aussagen vernommen zu haben, dass man da regulierend eingreifen und Hürden abbauen möchte damit sich z.B. eine Eigentümergemeinschaft nicht verweigern darf, wenn jemand eine Lademöglichkeit an seinem Tiefgaragenstellplatz installieren möchte.


    Mietwohnungen mit Stellplatz sind sicherlich noch problematischer fair zu regulieren. Spätestens bei der Kostenteilung. Da reicht die bloße Erlaubnis des Vermieters zum Einbau nicht aus, wenn man am Ende Gefahr läuft als Mieter auf allen Kosten sitzen zu bleiben oder sogar bei Auszug alles zurückbauen zu müssen.

  • Zitat

    Original geschrieben von superuser_reload
    Auch wenn meine Skepsis da ebenso überwiegt, meine ich aus dem Kreise der Regierungsparteien im Wahlkampf Aussagen vernommen zu haben, dass man da regulierend eingreifen und Hürden abbauen möchte damit sich z.B. eine Eigentümergemeinschaft nicht verweigern darf, wenn jemand eine Lademöglichkeit an seinem Tiefgaragenstellplatz installieren möchte.


    Mietwohnungen mit Stellplatz sind sicherlich noch problematischer fair zu regulieren. Spätestens bei der Kostenteilung. Da reicht die bloße Erlaubnis des Vermieters zum Einbau nicht aus, wenn man am Ende Gefahr läuft als Mieter auf allen Kosten sitzen zu bleiben oder sogar bei Auszug alles zurückbauen zu müssen.


    Die Entdemokratisierung der Eigentümergemeinschaft kann man per Dekret erledigen. Den Brandschutz dagegen nicht, dann gäbe es eine Klagewelle.


    Was die Parteien so alles im Wahlkampf versprochen haben, glaubt doch kein erwachsener Mensch mehr. Das sind bestenfalls Clowns, die zum erhaschen des Mandats jedem alles versprechen...


    Das wird sicher ebenso forciert wie Breitbandinternet, tragfähige Rentensysteme, Steuergerechtigkeit und diverse aktuelle und alte Versprechungen. Ich höre noch „Leistung muss sich lohnen.“, „Mehr Netto vom Brutto.“, „Griechenland ist auf einem guten Weg.“ etc. etc. Ich kann und will diese Lügner nicht mehr ernst nehmen.


    Griffen die ein, dann sicher gleich als Pflicht, auch für Oma Erna ohne Auto, da die Industrie in diesem Fall wieder durchlobbyiert hätte, um breitflächig abzukassieren. Siehe Energieeinsparverordnungen, Kaminverordnung inkl. sinnlosem Nahtod älterer Nichtbrennwertkessel, angeblichem Wettbewerb bei Kaminkehrern, Mietpreisbremse, x-fachen kommunalen Gestaltungssatzungen etc. etc.


    Und dann wundert sich auch nur eine Person, dass zu wenig gebaut wird und dazu noch zu teuer?

  • Zitat

    Original geschrieben von bjweber
    Die Entdemokratisierung der Eigentümergemeinschaft kann man per Dekret erledigen. Den Brandschutz dagegen nicht, dann gäbe es eine Klagewelle...


    Aber Bransdschutz sehe ich jetzt auch nicht als Showstopper für E-Autos.
    50l Benzin haben einen wesentlich höheren Energiegehalt (ca. 450kWh) als ein Tesla Akku in der höchsten Ausbaustufe (100kWh) und das Zeug läuft auch noch aus und verteilt sich wenn der Tank schmilzt, wenn sowas in einer Tiefgarage zulässig warum sollten dann E-Autos verboten sein?
    Ich sehe den Teufel eher im Detail.
    Wenn z.B. 10 Stellplätze in einer Tiefgarage mit 400V/25A versort werden sollen muss irgendwer eine ziemlich starke Zuleitung verlegen.
    Wer zahlt das dann? Die ersten 3 oder 4 können ggf. noch vom Hausanschluss abgezweigt werden, soll der nächste dann die neue Stromleitung alleine zahlen? Oder die ersten dann nachträglich anteilig zur Kasse gebeten werden?
    Bei Neubauten könnte man das gesetzlich regeln wieviel elektriache Anschlussleistung pro Stellplatz bereitgestellt werden müssen, für Altbestände wird das schwierig und erheblich teurer wenn die vorhanden Stromversorgung nicht zufälligerweise ausreichend ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von NoIdea
    Bei Neubauten könnte man das gesetzlich regeln wieviel elektriache Anschlussleistung pro Stellplatz bereitgestellt werden müssen, für Altbestände wird das schwierig und erheblich teurer wenn die vorhanden Stromversorgung nicht zufälligerweise ausreichend ist.


    In einem Bauboom, wie derzeit, wäre das eine schlaue Idee, nur wird bis dato nur gelabert und der Boom geht absehbar zu Ende, ohne, dass die Labertaschen sich gefunden haben. Der nächste Boom ist dann frühestens in 10-15 Jahren zu erwarten.


    Jede neue Technologie ist zuerst schwierig. Erinnert sei, dass es Benzin am Beginn des Autos in der Apotheke gab. So wird es am Ende auch beim Elektroauto. Es wird Schritt für Schritt. Eine Entwicklung, wie so vieles im Leben. Auch UMTS, LTE etc. wurden nicht von heute auf morgen flächendeckend ausgerollt. Gleiches galt sicher vormals für die Stromversorgung und die Wasser- und Abwassernetze. Man sollte nur irgendwann mal anfangen, anstatt zu lamentieren, was es alles für Probleme gibt und welche Probleme es noch zusätzlich geben könnte, die man heute noch gar nicht kennt.

  • Für Tiefgaragen sollte man zumindest Leerrohre zu jedem Standplatz einplanen, später da Kabel durchzuziehen ist nicht so das Ding.
    Außerdem reichen für so Garagenladepunkte 10-16A vollkommen aus. Man steht ja sowieso >8h dort in der Nacht

    stay cool - dont close the fridge ;)
    Huawei P20 + aufgebohrter tarifhaus 3000
    Huawei Y6 + Vodafone Rahmenvertrag

  • Zitat

    Original geschrieben von NoIdea
    ....das ist beim E-Auto sogar eher leichter da keine leicht brennbaren Flüssigkeiten auslaufen und eigentlich nur mit Wasser gekühlt werden muss.


    LiIonen-Akkus und Wasser ist eine ganz schlechte Kombination, du kannst einen brennenden LiIonen-Akku in einen Eimer Wasser werfen, der brennt darin munter weiter.


    Die einzige brauchbare Methode, solche Brände zu löschen ist Sand oder ähnliches dichtes Material.
    Wasser und zwar in ganz erheblichen Mengen taugft höchstes dazu, die Batteriebox zu kühlen - und die Mengen sind bei weiterem grösser als zum Löschen einen Benzinbrandes notwendig währe.
    Auslaufendes Benzin braucht nur mit Wasser verdünnt zu werden, dann brennt da nichts mehr - Diesel ist vollkommen unkritisch.



    Das ist Bauchgefühl bei mir sondern das was mir ein Freund erklärt hat, der bei der Berufsfeuerwehr ist.


    E-Autobränden sind aktuell sehr selten, aber derzeit das grösste Problem für die Feuerwehr. Da selbe gilt für Stromspeicher in Häusern, die immer beliebter werden. Brände verursacht die ladende Pedelec-Akkus in der Garange oder Keller haben die schon etliche gehabt.

  • Zitat

    Original geschrieben von NRWTom
    LiIonen-Akkus und Wasser ist eine ganz schlechte Kombination, du kannst einen brennenden LiIonen-Akku in einen Eimer Wasser werfen, der brennt darin munter weiter...


    Sorry, das ist Falsch, hält sich aber wie Kaugummi am Schuh
    Ich hab schon brennende Modellbauakkus problemlos mit einer Mineralwasserflasche gelöscht oder durch ins Wasser werfen.
    LithiumIonen Akkus enthalten kein metallisches Lithium (selbst bei alten oder wiederholt überladenen Akkus allenfalls Spuren davon), das einzige was da brennt ist das Elektrolyt und die Kunststoffolie.
    Ein bei großen Akkupacks bestehendes Risiko beim Löschen mit Wassser ist Bildung von Flussäure, daher muss wenn dann mit viel Wasser gelöscht werden dass die gebunden wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von iks77
    Für Tiefgaragen sollte man zumindest Leerrohre zu jedem Standplatz einplanen, später da Kabel durchzuziehen ist nicht so das Ding.
    Außerdem reichen für so Garagenladepunkte 10-16A vollkommen aus. Man steht ja sowieso >8h dort in der Nacht


    Bei Neubauten sollte man sich schon eine Option offen halten, aber kompeltte Neubauten sind inzwischen leider relativ selten.


    Bei Tiefgaragen waeren das Konzept aber wohl eher durchgehende Stromschienen und dann 1 Ladepunkt auf 3-4 Stellplaetze. Bei Bedarf koennte man dann immer noch einfach zusaetzliche Ladepunkte setzen.


    Normale Wechselstromladeplaetze sind schonmal ein Anfang weil damit wenigstens PlugIn-Hybride gut versorgt sind, aber reine Elektroautos brauchen solange die Akkukapazitaet nicht enorme Fortschritte macht. Weil dann kommt man nicht darum auch tagsueber nachzuladen.


    Zitat

    Original geschrieben von NRWTom
    LiIonen-Akkus und Wasser ist eine ganz schlechte Kombination, du kannst einen brennenden LiIonen-Akku in einen Eimer Wasser werfen, der brennt darin munter weiter.


    Die einzige brauchbare Methode, solche Brände zu löschen ist Sand oder ähnliches dichtes Material.
    Wasser und zwar in ganz erheblichen Mengen taugft höchstes dazu, die Batteriebox zu kühlen - und die Mengen sind bei weiterem grösser als zum Löschen einen Benzinbrandes notwendig währe.
    Auslaufendes Benzin braucht nur mit Wasser verdünnt zu werden, dann brennt da nichts mehr - Diesel ist vollkommen unkritisch.

    CO2 und ABC-Pulver sollte aber schon wirken. Die Menge in einem Feuerloescher wird wahrscheinlich nicht reichen, aber da koennte man die Feuerwehren ja aufruesten.

  • Zitat

    Original geschrieben von iks77
    Außerdem reichen für so Garagenladepunkte 10-16A vollkommen aus. Man steht ja sowieso >8h dort in der Nacht

    Sehe ich auch so - insbesondere da PKW in der Regel 23 von 24 Stunden des Tages stehen. Da ist die Dauer des Ladevorgangs für die Masse irrelevant.

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