Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Da Autonomie ja nach Meinung der deutschen Mehrheit erst in 30 Jahren kommt, habe ich mit dem verlinkten Artikel ein Verständnisproblem. Was macht es bitte für einen Sinn, Ende 2018 ein selbstfahrendes Taxi für 2035 oder später zu bestellen? Es weiß doch kein Mensch heute schon, wo er Ende 2035 hin fahren will. Aber vielleicht verstehe ich nur etwas falsch, wo ich doch sogar Fäkalsprache nutze, die einige Ponyhofbewohner entsetzlich finden.


    [USER="115981"]peeck[/USER] auf Klo gehe ich allein. Entsprechend spreche ich auf dem Klo nicht. Ergo gibt es keine Klosprache. Zumindest in Sachsen. Ich bin immer wieder verblüfft, wo groß doch innerhalb Deutschlands die Unterschiede sogar bei den täglichen Verrichtungen sind. Wenn ihr gemeinsam auf Klo geht, benutzt ihr also Klosprache. Wow. Könntest du dieses Ritual bitte geografisch einordnen? Würde mich brennend interessieren. ;) Nichts für ungut. Ich komme vom Bau und „Kacke“ ist nicht Fäkalsprache. „Scheisse“ wäre Fäkalsprache. Man muss manche Dinge direkt benennen. Durch die Blume spricht man in der Schweiz, nicht aber der Sächsischen Schweiz. Hier ist man eher direkt und lächelt nicht, während man verbal meuchelt.


    https://derletztefuehrerscheinneulin...l-betrieb-auf/


    Wenn man sehen will, wie weit vorn die deutschen Hersteller sind, hier der Daimler-Langfristchart: https://www.boerse.de/langfristchart...r/DE0007100000
    Am spannendsten finde ich, dass alle Verantwortlichen verantwortlich bleiben und tun, als seien sie auf einem guten Weg. Ungestraft wird die Zukunft verspielt. Bzw. was hat Daimler in der Pipeline? Klar, den EQC, einen Verbrenner-SUV, in den Elektro als Feigenblatt hinein geflickt wurde. Aktuell notiert Daimler bei KGVs von < 6. Un dich wette, die bauen diese vermeintliche Unterbewertung ich ab, in dem der Kurs stiegt sondern eher, indem die Gewinne drastisch fallen werden. Damit wird dann auch die Dividende angepasst werden und Daimler bekommt die Chance chinesisch zu werden, sofern Geely überhaupt noch diesen VEB möchte. traurig, aber besser wir diskutieren breit die Forderungen der Grünen, Knecht Ruprecht abzuschaffen. Das ist nämlich wichtig.


    Soll man lachen, weinen oder besser keinen VW mehr kaufen? http://www.spiegel.de/wirtscha…t-verkauft-a-1242464.html Dieser Konzern scheint heftig mit sich selbst beschäftigt zu sein und die Kundschaft eher als lästig zu empfinden. Anders ist es nicht zu erklären, dass Kunden wie Dreck behandelt werden. Man stelle sich vor, Tesla würde sowas machen! Die Häme, als Tesla die Nullserie des Model III an die eigene Belegschaft verkaufte (zu Vorzugspreisen), hätte man sich in Deutschland sparen sollten. Wer im Glashaus sitzt...

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Da Autonomie ja nach Meinung der deutschen Mehrheit erst in 30 Jahren kommt, habe ich mit dem verlinkten Artikel ein Verständnisproblem. Was macht es bitte für einen Sinn, Ende 2018 ein selbstfahrendes Taxi für 2035 oder später zu bestellen? Es weiß doch kein Mensch heute schon, wo er Ende 2035 hin fahren will.


    Trotzdem würde ich eher in den Bereich "Testbetrieb" einsortieren, laut dem Text werden auch erstmal Fahrer im Fahrzeug sitzen.
    Dass Kalifornien eine Genehmigung für den Betrieb ohne Fahrer erteilt hat heißt nicht viel, anders als in Deutschland wo man nach Erlangung einer Zulassung oder Zertifizierung Kunden und Unbeteiligte fast nach Belieben schädigen kann drohen da in den USA existenzgefährdende Schadensersatzzahlungen, ein System was ich auch wenn es teilweise absurde Züge annimmt mittlerweile für das bessere halte als das deutsche Zulassungs(Un-)wesen.


    Zitat


    Aber vielleicht verstehe ich nur etwas falsch, wo ich doch sogar Fäkalsprache nutze, die einige Ponyhofbewohner entsetzlich finden.


    Ich kriege eher wenns politisch korrekt gegendert und gequirlt ist einen akuten Brechreiz.
    Was du falsch verstehst ist dass nicht die Frage wann es autonome Fahrzeuge auf den Straßen gibt, sondern wann man als normaler Kunde ein Fahrzeug zu einem "bezahlbaren" Preis erwerben kann dass vollaustonom ist und keine Steuerlemente mehr hat so dass man keinen mehr Führerschein braucht und auch in fahruntüchtigem Zustand damit am Straßenverkehr teilnehmen darf.
    Da ich in 30 Jahren Ende 70 bin wo (wenn ich so alt werde und halbwegs gesund bleibe) Sehen und geistige und motorische Fähigkeiten deutlich nachlassen fände ich das echt Klasse wenns das bis dahin gibt, aber vollkommen überzeugt davon bin ich noch nicht.
    Gerade auch wegen den in Deutschland schwierigen Haftungsregeln.
    In den USA ist es relativ einfach: Hat der Hersteller Nutzer nicht ausreichend auf die korrekte Bedienung und Gefahren hingewiesen und nicht das nach dem Stand der Technik Mögliche getan um Nutzer und Dritte vor Schaden durch sein Produkt zu bewahren zahlt er kräftig, wärend in Deutschland ganze Rechstabteilungen die Lücken in den Zertifizierungsanforderungen suchen um möglichst schadlos ein primitives Produkt auf den Markt werfen zu können.

  • Ich denke, es wird keine 30 Jahre mehr dauern. Außerdem denke ich, dass man dumm wäre, ein autonomes Fahrzeug besitzen zu wollen, anstatt einfach eine Flotte zu nutzen.


    Wenn ich unsere Jüngste sehe, die aktuell in München wohnt und nur alle 6-8 Wochen mal nach Hause kommt, ist sie der perfekte Kunde für das schon heute verfügbare Carsharing.


    (Ich habe mich extra bei Drive Now angemeldet, um beim letzten Abstecher nach München (Darf man Abstecher noch schreiben???) mal einen i3 zu fahren. Putzig. Aber das Auto ist entschieden zu teuer für die gebotene Leistung.)


    In 30 Jahren wäre ich über 80. Kein schöner Gedanke.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • [USER="222693"]01833[/USER]


    Vom I3 bin ich auch nicht angetan. Die Innenraum wirkt sehr lieblos, ich habe mich darin nicht wohl gefühlt.
    Da hat mir der Zoe wesentlich besser gefallen.

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    Kabelinternet: Vodafone/Unitymedia 2 Play 100/50 MBit.

  • Für Hybrid Fahrzeuge gelten die 0,5% unter gewissen Umständen ebenfalls. Allerdings muss man auf die Ausstattung sehr achten. Bei einer Probekonfoguration vor Ort wurde ich bei dem 530e hingewiesen, dass dies in meiner Wunschkonfiguration wohl nicht zu träge käme, allerdings würde wohl auch das E auf dem Kennzeichen entfallen, da die Rahmenbedingungen nicht mehr erreicht werden. Speziell geht es hier um Änderungen die das Gewicht (Schiebedach, Standheizung), sowie Fahrverhalten (bzw. Verbrauch indirekt) durch zB 20" Felgen verändern. Da war ich verwundert und muss gestehen, für Hybride muss ich mir das mal zusammen suchen. Die bisherige Informationslage ist jedenfalls recht mau bisher. Ansonsten scheint gerade auch bei Mercedes dies gut im Kommen zu sein, gerade die "de" Modelle mit Diesel/Elektro dürften eine durch gute Kombination für Langstreckenfahrer werden. In der Stadt und für die privaten Kurzatrecken im E-Modus, die Reisen mit dem Diesel.

  • Ich denke, es wird keine 30 Jahre mehr dauern. Außerdem denke ich, dass man dumm wäre, ein autonomes Fahrzeug besitzen zu wollen, anstatt einfach eine Flotte zu nutzen.


    Wenn ich unsere Jüngste sehe, die aktuell in München wohnt und nur alle 6-8 Wochen mal nach Hause kommt, ist sie der perfekte Kunde für das schon heute verfügbare Carsharing.

    In der Grossstaedten ist CarSharing ja jetzt schon eine Option, und mit der Vollautonomie wuerde CarSharing dort natuerlich noch attraktiver, und vorallem den Taxis das Wasser abgraben, aber auch einige private und geschaeftliche PKWs ersetzen. Da stimme ich dir voll und ganz zu.


    Aber ausserhalb der Grossstaedte und Ballungsraeume wird CarSharing nie funktionieren. Da wird auch die Vollautonomie nicht viel aendern.


    Wuerden Carsharing-Anbieter fuer eine Kleinstadt wie Stolpen mit seinen 5.700 Einwohnern nur so 10-20 Carsharing-PKW bereitstellen, waeren zwar billige Preise moeglich, aber es wuerde waehrend des Berufsverkehrs, Samstag Abende, schöne Sonntag Nachmittage, etc. zu hoffnungslosen Ueberlastungen und stundenlangen Wartezeiten kommen wenn man nicht schon Tage in voraus reservieren wuerde.


    Wuerden Carsharing Anbieter so gut 1.000 Carsharing-PKW bereitstellen, dann wuerde es zwar reichen damit auch zu den Stosszeiten immer innerhalb von 20 Minuten ein autonomer PKW vor die Haustuere kommt, aber die Kosten waeren dann wohl so exorbitant hoch, das es deutlich teurer waere els wie wenn sich jeder selbst einen eigenen PKW zulegt.

  • Bei einer Probekonfoguration vor Ort wurde ich bei dem 530e hingewiesen, dass dies in meiner Wunschkonfiguration wohl nicht zu träge käme.

    So ein Riesenkoloss waere mir ohnehin zu riesig, und ich denke so ein Auto kommt fuer normale Mitarbeiter im Aussendienst schon alleine wegen dem Preis nicht in Frage.


    Da waeren einer BMW 225xe oder Mini Cooper SE Countryman Optionen.


    allerdings würde wohl auch das E auf dem Kennzeichen entfallen

    Das E Kennzeiche ist doch zumindest bislang vollkommen belanglos. Ich glaub es gibt bislang nur eine handvoll Staedte die wirklich Vorteile wie kostenlose Parkplaetze oder Busspurnutzung erlauben. Ich glaube in den PLZ Bereichen 0/8/9 gibt es keine einzige Stadt die irgendwelche Vorteile fuer E Kennzeichen bieten wuerde. Nichtmal Muenchen, Leipzig, Dresden oder Nuernberg.


    Oft haben nichtmal reine Elektroautos ein E Kennzeichen, eben weil es in der Praxis oft keine wirklichen Vorteile bringt.


    Bislang taugt es hoechstens den Oeko-Hippies als gegenseitiges Erkennungszeichen. ;)

  • In 4x gibt es dafür umso mehr Parkplätze, mitten in der Innenstadt komplett befreit mit Aushang einer Parkscheibe.


    Es ging mir nicht um das Fahrzeug, sondern darum, dass Sonderausstattungen dafür Sorgen können, dass man diesen Vorteil nicht mehr nutzen kann. Das kann Dir bei den von Dir genannten Fahrzeugen mit großen Felgen und Glasdach vermutlich genauso passieren. Ich wollte an der Stelle nur darauf hinweisen, dass man sich die Konfiguration dahingehend genauestens betrachten und prüfen lassen sollte, bevor später die große Überraschung kommt. Ich selbst, werde mich da auch mal noch weiter informieren.

  • Wuerden Carsharing-Anbieter fuer eine Kleinstadt wie Stolpen mit seinen 5.700 Einwohnern nur so 10-20 Carsharing-PKW bereitstellen, waeren zwar billige Preise moeglich, aber es wuerde waehrend des Berufsverkehrs, Samstag Abende, schöne Sonntag Nachmittage, etc. zu hoffnungslosen Ueberlastungen und stundenlangen Wartezeiten kommen wenn man nicht schon Tage in voraus reservieren wuerde.


    Wuerden Carsharing Anbieter so gut 1.000 Carsharing-PKW bereitstellen, dann wuerde es zwar reichen damit auch zu den Stosszeiten immer innerhalb von 20 Minuten ein autonomer PKW vor die Haustuere kommt, aber die Kosten waeren dann wohl so exorbitant hoch, das es deutlich teurer waere els wie wenn sich jeder selbst einen eigenen PKW zulegt.


    Stolpen? Du pickst ja ganz gezielt. Wenn wir heute in Deutschland mehr als 500 PKW je 1000 Einwohner haben, sind 10-20 PkW auf 5700 Einwohner sehr dünn. Stellst du aber 1000 PkW hin, ist die Auslastung schwups um 100% gestiegen, da heute jeder Erwachsene auf dem Land praktisch ein Auto hat.


    Wichtige Randbedingung: gerade auf dem Land wohnen viele alte Leute, die nicht mehr täglich pendeln. Der Bekanntenkreis meiner Eltern fährt im Jahr jeweils keine 5000 km und in den Urlaub mit dem Bus oder Flieger. Trotzdem hat derzeit jeder Haushalt dieser Generation mindestens ein Auto. Ich kenne einige junge Haushalte, die unter dem Jahr Kleinwagen und Kleinstwagen fahren und im Urlaub die Riesenkarren ihrer alten Eltern nutzen, damit die wenigstens auf 6-7000 km im Jahr kommen und sich nicht tot stehen.


    Wie gesagt, von 2000 auf 20 ist eine ebenso dümmliche Annahme wie geforderte Reichweiten von 1000 km, die in einer Minute nachladbar sein müssen.


    Rechnet es nur alle immer schön tot. Anderswo wird man sich dem Mobilitätswunsch schon annehmen.


    Wenn ich unsere Hundefängerumstellung so sehe. Was meinst du, wie gejault wurde. Und nun? Nun sind alle geil drauf und fragen wann sie auch einen Elektrischen bekommen. So sind die Menschen. Träge und feige. Erst besteht man drauf, seinen Diesel behalten zu dürfen und dann fühlt man sich zurück gesetzt, wenn der Wunsch erfüllt wird. Das sind gerade unsere aktuellen Probleme mit einigen, deren Kurzzeitgedächtnis arg trübe ist...

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Wenn wir heute in Deutschland mehr als 500 PKW je 1000 Einwohner haben, sind 10-20 PkW auf 5700 Einwohner sehr dünn. Stellst du aber 1000 PkW hin, ist die Auslastung schwups um 100% gestiegen, da heute jeder Erwachsene auf dem Land praktisch ein Auto hat.

    Das stimmt natuerlich schon.


    Aber um eine Flotte von 1.000 PKW innen und aussen sauer, und technisch in Stand zu halte braucht es schon eine Menge Mitarbeiter, die auch bezahlt werden wollen. Und der Anbieter selbst muss uber kurz oder lang auch Gewinn machen. Beim privaten PKW hingegen macht man das einfach so bei Gelegenheit nebenbei ohne das jemand dafuer bezahlt werden muss.

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