neue Drosselgrenze 32 kbits bei Telekomdiscountmarken

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Also ueberlegt man vor jeder Nutzung, wieviel Daten das jetzt wohl wieder kostet. Bei jedem Klick im Browser tickt der Zaehler im Kopf.


    Das tut er jetzt auch.
    Man muss sich ständig überlegen: Mach ich das jetzt oder warte ich lieber, weil irgendwann kommt die Drosselung ;)

    Smartphone: Poco X6 Pro 8GB+256GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus 5G (60GB) für 13,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Praktisch wäre zum Beispiel:


    a) ein günstiger Data by Call Tarif: Zum Beispiel einfach 0,59€ pro angefangenen 100MB Block und frei definierbarer Warnsschwelle. Dann müsste man sich vorab keine grossen Gedanken über den Datenbedarf machen, sondern Datensparsamkeit würde sich immer auszahlen.


    Vom Prinzip her OK ... aber nicht mit Preislisten der Marke anno 2014 arbeiten
    Eher sooo 5GB für 3,99€ ,10GB für 5,99€ ,15GB für 7,99€


    DARKHALF

    O2 Blue All in L 5G 244GB

  • Variante a. ist ungefähr so wie mein Vorschlag das man Pakete nach Verbrauch des Volumen zum selben Preis (oder günstiger) erneut buchen kann. Das würde in meinen konkreten Fall bedeuten dass ich 1GB für 7 Euro (2,95 Grundgebühr raus gerechnet) nachbuchen kann, und nicht 750MB für 9,95.


    Ich habe das Problem gelöst indem ich bei der letzten Aktion einer größeren Supermarkt gleich mehrere Startersets erworben habe die ich jetzt bei Bedarf aktiviere wenn mir die 1GB meines Tarif nicht reichen. Die Karten werden nach Ablauf des Monats auch direkt wieder gekündigt.


    Das ist für den Provider, vor allem mit dem neuen Gesetz zur Datenerfassung, mit Mehraufwand verbunden. So bekomme ich für 9,95Euro nicht 750MB sondern wieder 1GB. Effektiv wäre es zwar nur 4Euro/GB da die Karte im Angebot war aber es geht mir um den Vergleich für 9,95 entweder 1GB zu bekommen oder nur 750MB.

  • Zitat

    Original geschrieben von DARKHALF
    Vom Prinzip her OK ... aber nicht mit Preislisten der Marke anno 2014 arbeiten
    Eher sooo 5GB für 3,99€ ,10GB für 5,99€ ,15GB für 7,99€


    Mit solchen Discounttarifen ist aber dann kein vernuneftiger Netzausbau zu finanzieren


    Zitat

    Original geschrieben von 3g_handy
    Variante a. ist ungefähr so wie mein Vorschlag das man Pakete nach Verbrauch des Volumen zum selben Preis (oder günstiger) erneut buchen kann. Das würde in meinen konkreten Fall bedeuten dass ich 1GB für 7 Euro (2,95 Grundgebühr raus gerechnet) nachbuchen kann, und nicht 750MB für 9,95.

    Fuer den Fall das man recht frueh in die Drosselung kommt, waere das komplette Volumen nachbuchen natuerlich schon schoen.


    Fuer den Fall das man mit dem 1GB aber 27 Tage lang ausgekommen ist, und jetzt nur noch 3-4 Tage bis zum neuen Abrechnungzeitraum fehlen, moechte man nicht mehr gleich komplette 1GB fuer 7€ nachbuchen, wenn man sich ausrechnet das man gerademal so ~120GB fuer die fehlenden 3-4 Tage verbrauchen wird.


    Zitat

    Original geschrieben von 3g_handy
    Ich habe das Problem gelöst indem ich bei der letzten Aktion einer größeren Supermarkt gleich mehrere Startersets erworben habe die ich jetzt bei Bedarf aktiviere wenn mir die 1GB meines Tarif nicht reichen. Die Karten werden nach Ablauf des Monats auch direkt wieder gekündigt.

    Das ist aber nur eine Option fuer reine Datennutzung wo die Rufnummer eh egal ist - aber eben nicht fuer die Smartphonenutzung

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Fuer den Fall das man mit dem 1GB aber 27 Tage lang ausgekommen ist, und jetzt nur noch 3-4 Tage bis zum neuen Abrechnungzeitraum fehlen, moechte man nicht mehr gleich komplette 1GB fuer 7€ nachbuchen, wenn man sich ausrechnet das man gerademal so ~120GB fuer die fehlenden 3-4 Tage verbrauchen wird.


    Bei dem Beispiel aus den Niederlanden ist es so, dass mit neubuchen einer Option auch wieder ein neues Intervall beginnt, also man ab dann 30 Tage Zeit hat das Volumen zu verbrauchen. Natürlich ist auch dein Modell möglich, also man kann auch ein kleineres Datenpaket buchen wenn man weniger benötigt, das gilt dann aber auch für 30Tage.


    "Flatrates" wie wir sie haben gibt es so dort meines Wissens nicht auf Prepaid Basis, man entscheidet sich entweder zwischen Paketen mit einem Volumen die nach Verbrauch enden (oder nach 30 Tagen) oder einer Schmalbandflatrate z.B. 128kbit/s. Im Postpaid Bereich gibt es hingehen echte Flatrates für wenig Geld 25-35 Euro/Monat je nach Netz.


    Ich find dieses Modell deutlich besser, ich persönlich kann mit diesen extrem schmalbandigen Flatrates <128kbit/s nichts anfangen und würde das Datenpaket dann lieber erneut buchen zum selben Preis statt für weniger Volumen mehr zu bezahlen als es im Grundtarif der Fall ist.


    Würde man die Drossel auf eine für mich brauchbare Geschwindigkeit einrichten wäre das jetzige Modell für mich okay. Das würde dann aber bedeuten dass man etwas ähnliches wie den o2 Free schafft.


    Solange das nicht der Fall ist bleibt nur das "Tricksen" mit mehreren Startersets die bei Bedarf aktiviert werden. Das kommt aber nur alle paar Monate einmal vor. Anderes Netz kommt nicht in Frage, und von den Discountern vertreibt keiner LTE.

  • Zitat

    Original geschrieben von 3g_handy
    Bei dem Beispiel aus den Niederlanden ist es so, dass mit neubuchen einer Option auch wieder ein neues Intervall beginnt, also man ab dann 30 Tage Zeit hat das Volumen zu verbrauchen.


    Denke das ginge auch bei den meisten Anbietern in Deutschland, aber nicht ueber das Menue, sondern man muesste ueber die Kundenbetreuung die laufende Option beenden lassen.


    Bei reinen Datentarifen wird das auch gerne gemacht, zum Beispiel bei der ja! mobil data Monatsflat.


    Aber bei Smartphone-Tarifen ist es nicht wirklich praktikabel, weil man dann ja auch die noch nicht genutzten Sprachminuten verlieren wuerde.


    Einzige Ausnahme ist da die WhatsApp SIM, weil da hat es ja nur Inklusiveinheiten die alles Abdecken, also Anrufe, SMS und Daten - https://www.whatsappsim.de/tarif

  • Meine Meinung zur Drossel allgemein


    Die Drossel kommt egal ob 32 kbit/s. oder 16 kbit/s. spätestens dann wenn das Volumen aufgebraucht ist deshalb obacht das man genug Daten zur Verfügung hat und nicht auf WLAN oder Stream On angewiesen ist! Weil wäre ja blöd wenn man gerade auf Überland fährt und keine Partner in Sichtweite sind wo man sich reinloggen könnte da ist es dann hätte hätte Fahrradkette!

  • Zitat

    Original geschrieben von Bandit137
    Ich habe ja nichts von unlauter geschrieben.


    Sorry, das war nicht so beabsichtigt. Dieser Satz war allgemein gedacht und nicht als Reaktion auf einen Kommentar von dir. Passte nur im Kontext.

    Zitat

    Wenn nach Verbrauch des Highspeed Volumens massenweise 24h pro Tag mit 64 kbit gesaugt wird (Extrembeispiel), dann wäre es zumindest verständlich.
    Wenn nach Verbrauch des Highspeed Volumens in akzeptablem Maß weiter genutzt wird, dann würde ich das als Schickane der NB empfinden. Eine Drosselung sollte aber mehr als nur der Schikane dienen.
    Man darf nicht vergessen. Man hat immer noch eine Flatrate gebucht. Das bedeutet auch, dass der Datenzugang nach Vebrauch des H-Volumens noch minimalen Ansprüchen genügen sollte. Ansonsten kann man es kaum mehr Flatrate nennen (auch wenn es sicher formal eine Flatrate bleibt).
    Selbst die 64 kbit reicht ja nur für minimale Anwendungen.
    Aber das ist wieder ein anderes Thema.


    Der bei den Tarifmodellen verwendete Begriff Flatrate war von Beginn an nie in dem Sinne gemeint, wie es zunächst meistens verstanden wird (die Karte wird marketingtechnisch bewusst so gespielt; irgendwann muss es sich nach Jahren mal rumsprechen, was wirklich geschieht). Es wird halt nicht auf 0 gedrosselt, damit mit Flatrate geworben werden kann. Was wirklich flat bleibt sind (im Gegensatz zu früher) die Kosten (mit Ausnahme bei Datenautomatik Features).
    Eigentlich will der NB dem Kunden bej gebuchten 4 GB auch nur 4 GB liefern. Wenn anschliessend der Speed leicht über 0 liegt kann man mit Flatrate werben. Und man sagt, mehr Daten mehr Geld.

    Hardware: Samsung S20 Ultra 5G, Samsung Tab S6 LTE
    Tarif: Telekom Magenta Mobil XL Premium und o2 Free S

  • Ja, das sollte man sich ruhig mal wieder ins Gedächtnis rufen, daß sich Begriff und Wahrnehmung im Laufe der Zeit gegeneinander verschoben haben. In der Tat bezieht sich "Flatrate" ja auf den Preis, nicht auf ein jederzeit zur Verfügung stehendes technisches Maximum. Der Fortschritt für den Kunden bestand ja darin, daß er nicht mehr jeden Netzzugriff quasi einzeln teuer berechnet bekam und sich entsprechend zurückhielt, sondern ausschließlich einen Pauschalpreis pro Monat zu bezahlen hatte. Damit erfolgte dann zunehmend auch ein Umschwung des Nutzungsschwerpunktes von Information hin zu Entertainment.


    Viele würden ja heutzutage nicht für möglich halten, daß Anfang/Mitte der 90er Hochschulen mit einer Standleitung von 64kbit/s angeschlossen waren und es das nichtmal überall gab. Mehr als genug Information im eigentlichen Sinn kann kann darüber ja auf jeden Fall ausgetauscht werden. Im Zeitalter von Mega- hin zu Gigabitdurchsatz im Mobilfunkbereich sprechen wir also immer über den luxuriösen Bereich des Entertainment. Da kann man sich dann ruhig auch mal gelassen neben die immer wieder zu hörenden Begehrlichkeiten nach unlimitierter Mobilfunkdatenübertragung am technischem Maximum stellen.


    Und man sieht ja, daß die Anbieter keineswegs auf breiter Front den vereinbarten Minmaldurchsatz im Laufe der Zeit verbessern. Schon in den letzten Jahren gab es ja eine Zunahme von Drosselungen auf 32 und 16 kbit/s. Vor einigen Jahren dann etablierten sich dann die - immer überteuren und manchmal nichtmal umgehbaren - Datenautomatiken. Und während nun zuletzt O2 auf auch für Entertainment durchgehend brauchbare 1 mbit/s pro Monat erweitert hat, haben jetzt Discounter im Telekomnetz sogar noch auf 32 kbit/s halbiert. Soviel zu den Träumen von "Unlimited"...

    Je suis Charlie

  • Zitat

    Original geschrieben von tellyman
    Eigentlich will der NB dem Kunden bej gebuchten 4 GB auch nur 4 GB liefern. Wenn anschliessend der Speed leicht über 0 liegt kann man mit Flatrate werben. Und man sagt, mehr Daten mehr Geld.


    Allerdings gewinnt bei diesem Abrechnungsmodell sogut wie immer der Anbieter weil er einen deutlich höheren pro MB Preis erzielt als möglich wäre.


    Entweder weil der Kunde sparsam ist, und vielleicht lediglich 2,3 GB von seinen bezahlten 4 GB verbraucht. Oder der Kunde hat seinen Datenbedarf unterschätzt und muss teures Zusatzvolumen nachbuchen.


    Eine "Punklandung" in den Bereich 3,2 GB (80%) bis 4 GB werden wohl nur wenige Kunden regelmässig schaffen.


    Zitat

    Original geschrieben von tellyman
    Der Fortschritt für den Kunden bestand ja darin, daß er nicht mehr jeden Netzzugriff quasi einzeln teuer berechnet bekam und sich entsprechend zurückhielt, sondern ausschließlich einen Pauschalpreis pro Monat zu bezahlen hatte. Damit erfolgte dann zunehmend auch ein Umschwung des Nutzungsschwerpunktes von Information hin zu Entertainment.

    Also von den Umschwung kann ich zumindest in Deutschland noch nichts merken. Mobile Datennutzung beschränkt sich meiner Meinung nach wie vor vorwiegend auf Information. Nur sind die Informationen erstens etwas bunter geworden, und zweitens auch vielschichtiger. Also nicht nur essentliell notwendige Auskünfte (Fahrplan, Oeffnungszeiten) sondern eben auch sich auch darueber informieren was Freunde machen und was in der Welt passiert.


    Wirkliches Enterteinment kann man sich wie vor eigentlich nur im WLAN leisten. Eben weil man vermeiden will das die Drosselung zuschlaegt und man sich dann teuer "freikaufen" muss.

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