Produkte im Supermarkt oft ausverkauft

  • Zitat

    Original geschrieben von Spacko007
    Von mir aus können Supermärkte von 6-24 Uhr offen haben, gerne auch 7 Tage.


    Dürfen die Produkte für den zusätzlichen Service dann auch teurer werden?


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Da kommt es dann wohl schon bei vielen Mitarbeitern frueher oder spaeter zum "Bore-Out".


    Wenn ich mir so manche Lidl-oder Nettofiliale anschaue wo vielleicht drei Angestellte im Laden sind, die ständig zwischen Ware auspacken, Aufräumen und Kassieren rotieren, könnte ich mir vorstellen, dass denen trotz der stumpfsinnigen Aufgaben nicht unbedingt langweilig wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von Spacko007 Von mir aus können Supermärkte von 6-24 Uhr offen haben, gerne auch 7 Tage.


    Es gibt in vielen Großstädten, meist am Bahnhof, einen Supermarkt mit Öffnungszeit auch an Feiertagen. Das reicht. Alle anderen Supermärkte können von mir aus gern z.B. spätestens 20 Uhr schließen.

  • Ich wäre durchaus bereit einen moderaten(!) Aufschlag als Ausgleich für Frische, gute Verfügbarkeit, zeitsparende Sortierung und lange Öffnungszeiten zu bezahlen. Das Konzept der meisten Märkte scheint aber eher in die Richtung zu gehen, stets mit den Discounterprodukten mitzuhalten und bei anderen Produkten absurd hohe Prise zu verlangen.


    Ein ganz besonders krasses Beispiel war vor Jahren der von Rewe übernommene Supermarkt bei meinen Eltern, welcher nach der Umflaggung die Chipsfrisch für 2,19€ anbot und von denen auch ausschließlich eine Sorte je ins Angebot kam. Anderswo gab es regelmäßig alle Sorten zu 1€ im Angebot.


    Solch hohe Aufpreise bin ich nicht bereit zu bezahlen. Dafür kann ich auf Themenwelten, PVC-Holzböden, verklinkerte Säulen, Payback und Treuepunkte gerne verzichten.

  • Mit dieser Regelung nimmt man nur den Konkurrenten die sich nicht an einem Bahnhof oder Flughafen befinden, das Geschäft weg. Bei uns gab es da schon öfters "Knatsch" wo Konkurrenten dagegen vorgegangen sind, da man nicht nur "Reisebedarf" verkauft hat.
    Wenn ich in Nürnberg sehe, was da Sonntags im Lidl los ist, offenbart sich doch ein gewisser Bedarf. Aber Bayern ist ja zusammen mit dem Saarland der Außenseite der nur Mo-Sa bis 20 Uhr erlaubt, während überall anders mindestens bis 22 Uhr geöffnet werden darf.


    Oder der Wahnsinn mit den Tankstellen die einem Fußgänger außerhalb der gesetzlichen Öffnungszeiten keine Waren verkaufen dürfen. Man muss erst - völlig umweltfeindlich - mit dem Fahrzeug vorfahren um einkaufen zu dürfen. Tolle Gesetze...

    Viele Grüße
    Martin

  • Hier in Köln sieht man nicht selten Leute die Sonntags extra zum Flughafen fahren zum Einkaufen bei Rewe. :D


    Das Konzept scheint dort also voll aufzugehen und entgegen meiner Erwartung sind die Aufschläge am Flughafen Rewe entweder nicht vorhanden oder moderat. Nur das Sortiment ist ein wenig ausgedünnt.


    Tankstellen fahren dagegen vollständig auf der Hochpreisschiene. Bin gespannt, ob es da durch die Elektromobilität irgendwann Änderungen geben wird.

  • Ich muss hier beim Sonntagseinkauf keinen Aufschlag bezahlen, weil es in 2 Bahnhöfen Lidl gibt, welche das normale Sortiment zum normalen Preis an 365 Tagen im Jahr verkaufen.


    Sonntags ist der Laden auch hier gerammelt voll. Es kommen z.B. die Penner, die früher ihr Sonntagsbier an der Tanke geholt haben.
    Zum Threadthema: Bei uns sind kaum Produkte ausverkauft. Allerdings achte ich nie auf das Vorhandensein der Sonderangebote, sondern kaufe lieber gleich in generell preiswerten Läden ein (Aldi, Lidl).
    Statt Chipsfrisch für 1 oder 2€ kaufe ich lieber die Variante ohne Markenname, vom selben Hersteller, für generell 1€ oder so.

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Es gibt in vielen Großstädten, meist am Bahnhof, einen Supermarkt mit Öffnungszeit auch an Feiertagen. Das reicht. Alle anderen Supermärkte können von mir aus gern z.B. spätestens 20 Uhr schließen.


    Bin ich wieder von der Igno-Liste? Laberkopp.


    Zitat

    Original geschrieben von superuser_reload
    Dürfen die Produkte für den zusätzlichen Service dann auch teurer werden?


    In anderen Ländern ist dies gängige Praxis und kostet nichts. Aber hier in Deutschland sind es immer die armen Verkäufer, die ja nicht länger arbeiten sollen. :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale


    Zum Threadthema: Bei uns sind kaum Produkte ausverkauft. Allerdings achte ich nie auf das Vorhandensein der Sonderangebote, sondern kaufe lieber gleich in generell preiswerten Läden ein (Aldi, Lidl).
    Statt Chipsfrisch für 1 oder 2€ kaufe ich lieber die Variante ohne Markenname, vom selben Hersteller, für generell 1€ oder so.


    Wer überteuerte Tarife nutzt, hat eben kein Geld für Lebensmittel.

  • Zitat

    Original geschrieben von Spacko007
    In anderen Ländern ist dies gängige Praxis und kostet nichts. Aber hier in Deutschland sind es immer die armen Verkäufer, die ja nicht länger arbeiten sollen. :rolleyes:


    In anderen Ländern kosten Lebensmittel aber auch oftmals mehr als in Deutschland. Wirtschaftlich deutlich ärmere Länder mal außen vor gelassen. In Deutschland ist alles mehr auf Kante genäht, da muss das Kilo Schweine-Hackfleisch ja unbedingt im Angebot 3,49€ kosten (mit allen negativen Folgen) damit auch ja jeder jeden Tag seine Portion Fleisch bekommt. Und die Mango muss trotzdem grad frisch aus Südamerika eingeflogen und mit DHL Express geliefert worden sein, nebst den frischen Schnittblumen aus Israel, und wehe die sind abends um 19:30 ausverkauft oder verwelkt.
    Das schließt im Gegenzug natürlich Nepp und Wucher bei dem Preis für eine Tüte Chips nicht aus.


    Ich möchte gar keine Diskussion übers Ladenschlussgesetz starten, ich beobachte halt nur gehäuft dass gerne gefordert wird, dass alles immer für jeden sofort verfügbar sein muss, und idealerweise nicht mehr kosten darf. Zumindest bei Lebensmitteln, das Auto und das Smartphone dürfen ruhig teuer sein. Das wird dann als Errungenschaft der modernen Konsumgesellschaft interpretiert.


    Und dann stehen irgendwann am Sonntag um 22:30 der Penner, der Langschläfer, die gestresste Mutti mit drei Kindern und drei Jobs, der Stahlarbeiter nach der Spätschicht, und der Workaholic nach seiner 70-Stunden-Woche zusammen an der Kasse bei Penny und bezahlen ihren Einkauf.


    Manchmal ist weniger mehr.

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