ZitatAlles anzeigenDienst zur Herstellung handvermittelter Telefonverbindungen im Inland wird zum 31. Juli beendet - Möglichkeit zur Handvermittlung von Auslandsgesprächen bleibt bestehen
Am 1. August endet für innerdeutsche Telefonverbindungen die Ära des "Fräuleins vom Amt": Die Deutsche Telekom stellt ihren Dienst zur Herstelung handvermittelter Telefonverbindungen im Inland ein. Der Service zur Handvermittlung von Auslandsgesprächen bleibt jedoch bestehen. Neben der Einstellung der Handvermittlung von Inlandsgesprächen gibt es weitere Änderungen: So genannte R-Gespräche, bei denen der angerufene Teilnehmer die Kosten des Gesprächs übernimmt, werden zukünftig von der Deutschen Telekom CardService vermittelt. Aus Deutschland wählt der Kunde freecall 0800 3300490 des Deutschland Direkt Service und kann anschließend ein R-Gespräch automatisch oder per Operator vermitteln lassen. Der Verbindungspreis setzt sich aus einer einmaligen Vermittlungsgebühr und einem zeitabhängigen Preis zusammen. Darüber hinaus werden bei der Handvermittlung weitere Leistungsvarianten aus dem Angebot genommen, statt sechs Zeittarifen wird es nur noch einen Zeittarif geben.
Bislang vermittelte der Operatorservice der Deutschen Telekom täglich noch etwa 100 Telefongespräche, darunter vor allem Verbindungen ins Ausland. Da seit vielen Jahren jeder Anschluss in Deutschland per Selbstwählferndienst erreichbar ist und damit über die Telefontastatur direkt angewählt werden kann, ging die Zahl der im Inland per Hand vermittelten Telefonate sehr stark zurück.
Im Ausland gibt es jedoch nach wie vor verschiedene Länder, die nicht per Selbstwählferndienst erreichbar sind und nur mit Hilfe der Handvermittlung angerufen werden können. Wer beispielsweise einen öffentlichen Fernsprecher in Kuba, abgelegene Farmen in Kanada oder eine Missionsstelle in Kenia anrufen will, muss sich vom Telekom-Operator verbinden lassen. Die Handvermittlung bleibt daher auch künftig unter der Service-Ruf-nummer 0180 2 001 033 erreichbar und ermöglicht die Herstellung von handvermittelten Telefonverbindungen im Ausland. Die Kosten für eine Vermittlung setzen sich aus einem Operator-Preis und einem zeitabhängigen Tarif zusammen. Bei Zusatzleistungen wird ein entsprechender Zuschlag berechnet.
Presse: Deutsche Telekom stellt Handvermittlung von Inlandsgesprächen ein
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War mir gar nicht bewusst, dass es das noch gibt. Und es wurden wohl tatsächlich noch von einigenwenigen sogar die Vermittlung von Inlandsgesprächen gewünscht.
Man sollte sich vielleicht schnell nopchmal per Hand mit seinem Internetprovider verbinden lassen
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Original geschrieben von WolfgangS
War mir gar nicht bewusst, dass es das noch gibt. Und es wurden wohl tatsächlich noch von einigenwenigen sogar die Vermittlung von Inlandsgesprächen gewünscht.also ich hatte schon mehrere Kunden, die die Vermittlung wollten und denen ich dann die Hotline-Nummer gegeben habe.
Aber bei ~100 Calls pro Tag is es klar dass das net mehr läuft und gekürzt wird....E³ halt
CU
Dennis -
mir war auch nicht bewusst, dass es das überhaupt gibt! Ich meine wozu braucht man das? Wenn man 10 von 10 Fingern verloren hat und nicht mehr wählen kann? Keine Ahnung...
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Original geschrieben von Martin Reicher
mir war auch nicht bewusst, dass es das überhaupt gibt! Ich meine wozu braucht man das? Wenn man 10 von 10 Fingern verloren hat und nicht mehr wählen kann? Keine Ahnung...Dann machste halt Sprachwahl

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Ich bin erstaunt, dass es die Handvermittlung bis heute noch gibt.
Morgen ist dann diese Ära auch vorbei, was jedoch nicht schlimm ist.
100 Vermittlungen an einem Tag ist nun wirklich nicht viel. Diesen Job könnte fast jeder im Büro nebenbei mitmachen;), einige Sekretäre(innen) tun es sogar.Bess dehmnäx,
Carsten -
Was kostete eigentlich die Handvermittlung?
Sicher doch mehr als 6 ct/min!
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