Da hätte ich aber versucht, irgendeine Versicherung in Anspruch zu nehmen... ![]()
Nochmal ne kleine Uhren-Frage
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Au backe, wenn ich bedenke wie zerstört ich schon war, als ich vor 2 Jahren mein LG 5400 im Suff geschreddert hab, mag ich mir gar nicht vorstellen, was in einem vorgeht, wenn man mit seiner Rolex bremst

Ging denn versicherungstechnisch gar nix mehr?
n3o.
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Edit: :gpaul:
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Re: Ich lass mal dem Laubi die Augen tropfen :-))
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von indiana1212
[Uhren-Bremse]Rolex:
[...]
Was damals die Wiederaufbereitung gekostet hätte?
[...]
Das war mir dann doch zu teuer. Außerdem war es somit meine Pechuhr.
Ich würde mal sagen, das wäre mit jeder Uhr so passiert. Daß Saphirgläser bei einem solchen Sturz aufs Plaster nicht verkratzen, sondern in tausend Stücke zersplittern, ist klar: Härte 9 bedeutet nicht nur, daß es außer Diamant kein Material gibt, das das Glas verkratzen kann, sondern auch, daß das Glas sehr spröde ist, also unter einem heftigen Schlag oder Aufprall leicht bricht. Daß dabei Zifferblatt und Zeiger über'n Jordan gehen, ist auch verständlich. Ansonsten hättest Du Dir aber auf jeden Fall die Kosten fürs Aufarbeiten sparen können, die paar Kratzer im Gehäuse bringen nur etwas zusätzliche Patina, aber keinerlei Funktionseinschränkungen. Dem KV entnehme ich ferner, daß das Uhrwerk die ganze Angelegenheit unbeschadet überstanden hat.
Ich hoffe, Du warst wenigstens so intelligent, wenigstens das Rolex 3150-Kaliber in Deiner Sub D noch separat zu verkaufen bzw. hast die Uhr aufgehoben, falls Du sie später doch noch mal aufarbeiten lassen willst.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von indiana1212
Somit kam ich zur Firma Sinn. Eine 203 ST[...]
Die hatte alles was ich wollte. Und Rolex hatten damals schon auch wirklich "Alle".
[...]
Das scheint mir allerdings ein großer Sprung, von der klassischen Taucheruhr (egal, ob es nicht inzwischen erheblich geeignetere gibt) zu einem Chronographen, der eigentlich eher beim Rennsport zu Hause ist. Wie zufrieden bist Du mit Deiner Sinn-Uhr denn?Viele Grüße und einen
Happy Day -
Hey,
was ist von der
Limes Endurance Flieger Chrono
und von der
Fortis Official Cosmonaut
zu halten?
Kennt jemand die Preise dieser Uhren?
n3o.
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Re: Re: Ich lass mal dem Laubi die Augen tropfen :-))
ZitatOriginal geschrieben von HappyDay989
Ich hoffe, Du warst wenigstens so intelligent, wenigstens das Rolex 3150-Kaliber in Deiner Sub D noch separat zu verkaufen bzw. hast die Uhr aufgehoben, falls Du sie später doch noch mal aufarbeiten lassen willst.Klar. Die Bilder habe ich gestern erst gemacht

Und zu Weihnachten werde ich die auch wieder aufarbeiten lassen. Jedoch gehe ich davon aus, daß die damaligen DM Preise heute Europreise sein werden. Also die Kosten erheblich gestiegen sind.

Kannst Du so etwas bestätigen. Weiterhin überlege ich auch noch ganz scharf ob ich mir zum Jahresende nicht die Sumariner nochmal in halb / halb gönne mit blauem Ziffernblatt. Komplettgold schaut mir zu arg nach Corvette, Pitbull und 60er Königskette mit Jogginganzug, Boxerstiefel und Fledermauslederjacke mit Schnurrbart und Lanharrteppich aus.
Zur Sinn:
Ich bin sehr zufrieden. Den Glasboden habe ich nachträglich machen lasen. Da ich mir gestern kurz mal die Rolex umgeschnallt habe, habe ich festgestellt, daß meine Sinn im Vergleich zur Rolex wesentlich schwerer und doch etwas wuchtiger am Arm ist als die Submariner. Das Uhrwerk ist auch "naja" OK.
Meine Submariner ist im Schnitt damals in der Woche so um die 6 bis 8 Sekunden nur vorgegangen. Meine Sinn macht momentan am Tag um die 15 Sekunden.
Ich werde die mal wieder nach Frankfurt schicken zum Überholen. Das letzte mal als ich die zum Kundendienst hatte war vor 4 Jahren.
Ich merke nämlich wenn ich die schüttel und an Ohr halte, daß die Rotorbremse nur noch so kurz anspringt. Ich versuche das mal besser zu beschreiben:
Also Uhr am Handgelenk schütteln. Rotoer saust rum wie in der Zentrifuge und wird dann ja abgebremst. Diese Bremse setzt IMHO zu früh ein bzw. ist nicht mehr so wie nach der ersten Revision.
Eine Argonfüllung der Sinn habe ich mir auch schon überlegt. Denke aber nicht, daß die dadurch langlebiger wird bis eine neue Revision mal stattfinden muss.
Meine Rolex hat man da früher irgendwie lockerer einstellen können.
Ich bilde mir ein, daß die lediglich auf die Zeitwage gelegt wurde und die sich dann automatisch justiert hat. Kann ich mir aber auch nur einbilden.
Also die ist unter die Käseglocke gekommen, Luft wurde rausgepunt und dann tackerte da irgendwas gegen den Uhrzeigersinn. Vielleicht hat sich dadurch eine Schraube nachgezogen oder so.
Vielleicht kannst Du da näheres dazu sagen.
Vom Preis- Leistungsverhältniss jedenfalls überzeugt Sinn. Zumindest mich

EDIT:
Ziffernblatt ist bei der Rolex noch OK. Zeiger laufen auch noch rund. Habe das gerade bemerkt

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Zitat
Original geschrieben von elgo
Wäre super, wenn Du mir jetzt noch sagst, woran ich eigentlich einen "guten" Uhrmacher für die Aktion erkenne :confused:
Mit einer Christ-Filiale (jetzt heissen die ja teilweise anders) habe ich nämlich mal schlechte Erfahrungen gemacht
Gerne auch (ggf. per PN) eine Empfehlung für Rhein-Main.Tja, für's Rhein-Main-Gebiet kann ich Dir als Ruhrgebietler keinen heißen Tip geben, so leid mir's tut.
Woran man eine guten Uhrmacher erkennt? Ganz einfach - an der Lupe im Auge.
Ok, Scherz beiseite. Grundsätzlich kaufe ich nirgendwo, wo nicht auch ein Uhrmacher im Hause ist. Wenn ich mir eine Uhr kaufe - und so habe ich ja auch meinen jetztigen Uhrmacher gefunden, der inzwischen sogar zu einem richtig guten Bekannten geworden ist, weil wir uns auch außerhalb des Uhrmacherischen gut verstehen - frage ich immer, ob im Hause ein Uhrmacher anwesend ist, der die Reparaturen selbst ausführt, oder ob alle Uhren, bei denen nicht bloß eine Batterie gewechselt werden müßte, ohnehin bloß eingeschickt werden zu irgendeiner Zentrale. Wenn im Haus ein Uhrmacher anwesend ist, spreche ich grundsätzlich mit ihm, bevor ich mir eine Uhr kaufe.
Ich würde nicht einmal erwähnen, daß ich eine Uhr kaufen möchte, sondern nur, daß ich erst einmal eine Uhr reparieren lassen will. Zu diesem Zweck habe ich eine alte, aber noch funktionstüchtige Seiko 5 (bei der sich wohl keine Reparatur lohnen würde, weil die teurer würde als ein neues Modell) und dann lasse ich mir von dem Uhrmacher erklären, wie er das Teil reinigen, schmieren und etwas nachregulieren würde, wenn's sich denn dann noch lohnen würde. Wenn sich der Uhrmacher auf diese Sache einläßt, ohne allzu viel Arroganz an den Tag zu legen, dann gehe ich davon aus, daß er auch die Uhren warten kann, die sein Geschäft verkauft.
Denn ganz ehrlich: So kompliziert manche Reparaturen sind, so relativ unkompliziert (für einen Uhrmachermeister, wir Laien würden schon daran scheitern, den Deckel beschädigungsfrei zu öffnen) sind Wartungen bei Standardwerken von ETA oder Rolex. Das geht ganz streng nach Handbuch, und die dazu erforderlichen Schritte muß ein Uhrmacher bereits als Lehrling durchexerzieren bis zum Geht-nicht-mehr. Das muß sozusagen im Halbschlaf funktionieren. Daher weiß ich, daß zumindest alle Arbeiten wie die turnusmäßig fälligen Routine-Wartungen (Reinigen, Schmieren, Regulieren) bei praktisch jedem Uhrmachermeister ausführen lassen kann.
Viele Grüße und einen
Happy DayPS: EDIT wg. ein paar blöder Rechtschreibfehler, sorry.
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Re: Re: Re: Ich lass mal dem Laubi die Augen tropfen :-))
ZitatOriginal geschrieben von indiana1212
Klar. Die Bilder habe ich gestern erst gemacht
Und zu Weihnachten werde ich die auch wieder aufarbeiten lassen. Jedoch gehe ich davon aus, daß die damaligen DM Preise heute Europreise sein werden. Also die Kosten erheblich gestiegen sind.
Das dürfte in etwa hinkommen. Rolex hat in den letzten 20 Jahren Preissteigerungen vorgenommen, die jenseits von Gut und Böse sind und in keinem Verhältnis mehr zu dem stehen, was die Uhren eigentlich rein technisch wert sind.ZitatOriginal geschrieben von indiana1212
Kannst Du so etwas bestätigen. Weiterhin überlege ich auch noch ganz scharf ob ich mir zum Jahresende nicht die Sumariner nochmal in halb / halb gönne mit blauem Ziffernblatt. Komplettgold schaut mir zu arg nach Corvette, Pitbull und 60er Königskette mit Jogginganzug, Boxerstiefel und Fledermauslederjacke mit Schnurrbart und Lanharrteppich aus.
Tja, da haben wir sie wieder, die Sache mit dem Geschmack.
Für mich muß eine Uhr komplett "silbern" sein - also entweder komplett in Edelstahl (funktional) oder komplett in Weißgold oder Platin (edel), in jedem Fall gehört ein schwarzes oder silberfarbiges Zifferblatt dazu. Aber ganz objektiv sieht eine zweifarbige Sub D mit blauem Zifferblatt auch nicht schlecht aus.ZitatOriginal geschrieben von indiana1212
Zur Sinn:Ich bin sehr zufrieden. Den Glasboden habe ich nachträglich machen lasen. Da ich mir gestern kurz mal die Rolex umgeschnallt habe, habe ich festgestellt, daß meine Sinn im Vergleich zur Rolex wesentlich schwerer und doch etwas wuchtiger am Arm ist als die Submariner. Das Uhrwerk ist auch "naja" OK.
Meine Submariner ist im Schnitt damals in der Woche so um die 6 bis 8 Sekunden nur vorgegangen. Meine Sinn macht momentan am Tag um die 15 Sekunden.
Das mit den 15 Sekunden/Tag ist ein schlechter Scherz. Jede halbwegs vernünftig regulierte Uhr sollte am Handgelenk locker Gangwerte von +3 bis +8 Sekunden schaffen, auch ohne C.O.S.C.-Papier, und zwar ab Werk. 15 Sekunden/Tag sprechen nicht gerade für eine sorgfältige Regelage, oder Du setzt die Uhr laufend extremen Temperatur- und Lageveränderungen bzw. heftigen Erschütterungen aus.ZitatOriginal geschrieben von indiana1212
Ich werde die mal wieder nach Frankfurt schicken zum Überholen. Das letzte mal als ich die zum Kundendienst hatte war vor 4 Jahren.Ich merke nämlich wenn ich die schüttel und an Ohr halte, daß die Rotorbremse nur noch so kurz anspringt. Ich versuche das mal besser zu beschreiben:
Also Uhr am Handgelenk schütteln. Rotoer saust rum wie in der Zentrifuge und wird dann ja abgebremst. Diese Bremse setzt IMHO zu früh ein bzw. ist nicht mehr so wie nach der ersten Revision.
Es gibt gar keine Rotorbremse. :p
Der Rotor (also die Schwungmasse) wird nicht abgebremst, und wozu sollte das auch gut sein? Es gibt lediglich eine Drehmomentskupplung, die den Aufzugsmechanismus sozusagen in den Leerlauf schaltet, sobald die Feder komplett aufgezogen ist. Dies natürlich, um Beschädigungen an der Feder durch Überspannen zu verhindern. Diese Drehmomentskupplung kannst Du mit ein bißchen Gefühl in den Fingern auch erleben, indem Du die Feder mal über die Krone spannst, nachdem Du die Uhr mal zwei oder drei Stunden hast ruhen lassen. Du solltest bei langsamem und vorsichtigem Drehen der Krone den Moment spüren, an dem der Drehwiderstand ganz unmerklich leichter wird, weil die Feder komplett gespannt ist, und die Drehmomentskupplung verhindert, daß Du die Feder überspannst (und damit beschädigst).
(Ach ja, den von mir gerade beschriebenen Versuch bitte nicht mit einer Seiko Automatic wiederholen. Die läßt sich nämlich nicht über die Krone aufziehen
)ZitatOriginal geschrieben von indiana1212
Eine Argonfüllung der Sinn habe ich mir auch schon überlegt. Denke aber nicht, daß die dadurch langlebiger wird bis eine neue Revision mal stattfinden muss.Doch, das wird sie totsicher. Der kritische Punkt eines jeden Uhrwerkes ist nämlich die Schmierung, d. h. das Öl. Jedes Öl, egal wie gut es ist, zersetzt sich im Laufe der Zeit, verliert damit seine Viskosität und wird durch den geringfügigen Materialabrieb im Werk (vor allem an der Ankerhemmung) zusätzlich verunreinigt.
Schließt man nun den versetzungsfördernden Luftsauerstoff durch eine Argonfüllung aus, erfährt das Öl dadurch eine längere Lebensdauer. Wartungsfrei wird das Werk dadurch trotzdem nicht, weil sich der Materialabrieb und die Verunreinigung des Öls auch durch Argon nicht verhindern läßt. Aber zwischen sechs und zwölf zusätzlichen Monaten zwischen zwei Inspektionen dürfte sich durch die Argonfüllung gewinnen lassen. Da wird die Sache also zu einer Kostenabwägung - Argonfüllung versus häufigere Wartung, was wird auf einen längeren Zeitraum umgerechnet teurer, und was ist es Dir wert, die Uhr ein halbes bis ein ganzes Jahr länger tragen zu können, bevor sie wieder auf die Reise gehen muß?ZitatOriginal geschrieben von indiana1212
Meine Rolex hat man da früher irgendwie lockerer einstellen können.Ich bilde mir ein, daß die lediglich auf die Zeitwage gelegt wurde und die sich dann automatisch justiert hat. Kann ich mir aber auch nur einbilden.
Da würde ich Deinem letzten Satz vorbehaltlos zustimmen.
Kein Uhrwerk justiert sich automatisch, nicht einmal ein Rolex-Kaliber.ZitatOriginal geschrieben von indiana1212
Also die ist unter die Käseglocke gekommen, Luft wurde rausgepunt und dann tackerte da irgendwas gegen den Uhrzeigersinn. Vielleicht hat sich dadurch eine Schraube nachgezogen oder so.Vielleicht kannst Du da näheres dazu sagen.
Schrauben werden sicherlich nicht durch Unterdruck nachgezogen. Da jede einzelne Schraube in einem Werk eine bestimmte, wichtige Funktion zu erfüllen hat, würde sich kein Uhrmacher darauf verlassen, daß sich die Schrauben schon irgendwie selbst durch ein Vakuum so festziehen, wie es für den jahrelangen Praxisbetrieb erforderlich ist.
Ein Vakkum wird erzeugt, wenn die Uhr geöffnet ist, um durch das Abpumpen der Luft auch die feinen Staubpartikel aus der Luft zu bekommen, die sich sonst im Werk absetzen und es verunreinigen. Wir müssen uns ja immer wieder vor Augen führen, daß wir hier von Mikromechanik reden. In einem Zahnradgetriebe, dessen Zähne wir mit bloßem Auge nur schwer erkennen können, haben Staubkörner, die wir mit bloßem Auge kaum wahrnehmen, eine ganz andere Auswirkung als in einem Autogetriebe. Auch wenn ein Uhrmacher nicht gerade an einem Werk arbeitet, wird das Werk immer unter Glas gelagert, damit möglichst wenig Staub auf die Werksteile gelangen kann.ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von indiana1212
Vom Preis- Leistungsverhältniss jedenfalls überzeugt Sinn. Zumindest mich
EDIT:
Ziffernblatt ist bei der Rolex noch OK. Zeiger laufen auch noch rund. Habe das gerade bemerkt

1. Danke für Deine Einschätzung von Sinn. Du bestätigst damit die relativ hohe Meinung, die ich von diesem Hersteller ebenfalls habe. Mein "Problem" mit Sinn bezieht sich eher auf gestalterische Gesichtspunkte, nicht auf die Technik.
2. Schön, daß Du bei der Aufarbeitung Deiner Rolex weiteres Geld sparen kannst. Ich hätte mir zwar gut vorstellen können, daß beim Zersplittern des Glases Splitter auch das Zifferblatt und die Zeiger beschädigt haben, aber wenn die Teile noch in Ordnung sind, spricht wohl nichts dagegen, sie weiterzuverwenden. Ich weiß aber, daß Rolex, und besonders deren Werksvertretung in Köln, sehr gerne alles austauschen, was auch nur leichte Gebrauchsspuren aufweist, auch wenn es rein technisch keine wirkliche Begründung dafür gibt.
Viele Grüße und einen
Happy Day -
ZitatAlles anzeigen
Original geschrieben von n3o
Hey,was ist von der
Limes Endurance Flieger Chrono
und von der
Fortis Official Cosmonaut
zu halten?
Kennt jemand die Preise dieser Uhren?
n3o.
Fortis ist ein relativ bekannter Hersteller im mittleren Preissegment (bis 1500 Euro), obwohl sie auch DEUTLICH teurere Modelle haben (in Platin bis 15000 Euro).
Die Official Cosmonaut hat ein ETA 2836-2 Kaliber, dieses dürfte weitestgehend unmodifiziert sein. Der Preis liegt mit Lederband bei etwa 500 bis 550 Euro, mit Stahlband ca. 80-100 Euro höher. Ein in der Preisklasse recht ungewöhnliches Ausstattungsdetail: ein beidseitig entspiegeltes Saphirglass.
Fortis hat etwas von dem Image, robuste Instrumentenuhren ohne sonderliche Finessen zu bauen, allerdings sind die Uhren technisch sicherlich ohne Fehl und Tadel. Mit dem Design kommt man entweder zurecht, oder eben nicht.Limes ist ein Pforzheimer Familienunternehmen, das mittelpreisige Uhren baut, die im Falle von Chronographen über das bekannte ETA Valjoux 7750 Kaliber verfügen. Auch hier dürfte angesichts von Preisen ab ca. 900 Euro (z. B. für die Nightflight Vintage Chronograph mit Lederband) das Werk weitestgehend unmodifiziert bleiben, allerdings werden bei Uhren mit Glasböden an den Werken Verzierungen angebracht wie Perlierungen an den Platinen und Genfer Streifenschliff an den Rotoren. Vom Design gefallen mir die Limes-Uhren zwar besser als die von Fortis, aber das kann natürlich kein Bewertungskriterium im technischen Sinne darstellen. Bei Limes wäre wieder zu klären, welche Händler und vor allem Uhrmacher es in Deiner Nähe gibt.
Hoffe, diese Infos bringen Dich erst mal einen Schritt weiter.
Viele Grüße und einen
Happy (Wahl-)DayPS: Als zur Gewinnung einer halbwegs korrekten Marktübersicht empfehle ich den "Armbanduhrenkatalog", hrsg. von Peter Braun, erscheint jedes Jahr im HEEL-Verlag. Kosten sind knapp 20 Euro.
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Hi,
schade. Zu der Limes endurance Flieger finde ich einfach keine Preise. Im us-amerikanischen Online Shop von Limes selber kostet sie aber 1600 $ mit Lederband und 1700$ mit Metallarmband. In der Preisklasse würde ich mir dann lieber meine neue Traumuhr, die Omega Speedmaster kaufen. Davon auszugehen, dass die Endurance Flieger weit unter 800 EUR in Deutschland kostet wäre nicht sehr klug, oder? Zumal der nächste Händler mind. 2h Autofahrt entfernt wäre (immerhin besser als bei Stowa).
Fortis gibts zum Glück bei mir in Aachen, werde da morgen gleich mal vorbeischauen.
n3o.
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