ZitatOriginal geschrieben von SEGA
Ein neues Oyster-Band kostet ca. 400 Euro. Kommt auf den Konzi an.
Billiger macht das die Sache also schon, aber besser? Darf man gerade von einer solch angeblich "legendären" Marke nicht erwarten, Bänder zu bekommen, die durch und durch aus massiven Gliedern bestehen und gegen spürbaren Verschleiß damit weitestgehend geschützt sind? Ist das in einer Preisklasse, die bei ca. 3 k€ anfängt, schon zuviel verlangt?
Andere Hersteller können das doch auch, und die produzieren für etwa die Hälfte des Rolex-Preises technisch gleichwertige Uhren mit erheblich besseren Bändern, z. B. Breitling oder Omega. Und auch wenn ich mir persönlich nicht vorstellen könnte, eine Rolex-Nachahmung von Marcello C zu tragen: Band und Verschluß der Nettuno 3 sind um mindestens zwei Klassen besser als bei der Sub D. Dabei kostet die Nettuno 3 komplett, also Uhr inkl. Stahlband, gerade mal so viel wie bei Rolex das Band.
Marcello C läßt ebenfalls in der Schweiz produzieren, also ist es wohl klar, daß es bei Rolex nicht der Faktor "Material- und Produktionskosten" sein kann, der sie davon abhält, qualitativ hochwertige Bänder anzubieten.
Es wäre also schon eine Überlegung wert, sich eine Rolex zu kaufen (wenn man denn unbedingt eine solche Zwiebel tragen will) und dazu ein anständiges Band von Marcello C, damit man sich über die Unzulänglichkeiten der Krönchen-Bänder nicht länger ärgern muß. Schade nur, daß dies aufgrund der unterschiedlichen Bandanstöße nicht so ohne weiteres möglich ist. In Qualität und Tragekomfort würden Rolex-Besitzer damit jedenfalls eine erhebliche Verbesserung erfahren.
Viele Grüße und einen
Happy Day
