Sonne, Mond und Sterne oder: Moonwalk sponsored by Mars
Für sämtliche scheinbar plausiblen Argumente der Verschwörungstheoretiker gibt es mindestens genauso, wenn nicht gar noch wesentlich plausiblere, weil oftmals fundiertere, Gegenargumente.
Letztlich ist die Diskussion mit solchen speziellen Menschen ohnehin eher aussichtslos, da sie sich ja im Ernstfall immer damit "herausreden", dass alle Beweise (im Ernstfall sogar physikalische Gesetze :D) sowieso nur Bestandteil eben dieser Verschwörung seien.
Aber das hat andi ja schon ganz gut dargelegt. ![]()
Was nun die neuerlichen Mondlandungs- und Marsprojekte angeht:
Klar, es gibt sicherlich größere Probleme hier auf der Erde zu lösen, aber die gab es auch zu Zeiten eines Juri Gagarin oder der ersten Mondlandung schon.
Und damals wurden speziell auf Seiten der USA noch wesentlich höhere Beträge in derartige Forschung (sprich: die NASA) investiert.
Sicherlich, ganz uneigennützig sind derlei Pläne und Ankündigungen seitens Mr. Bush definitiv nicht. Aber das wären sie bei keinem Politiker.
Der NASA wird es im Ernstfall relativ (Stern-)Schnuppe sein, warum ihr Budget unter Umständen erheblich aufgestockt wird.
Bei allen politischen Hintergedanken ist die NASA dennoch eine wichtige, wenn nicht gar die wichtigste Institution im Bereich Weltraumforschung.
Und unabhängig von allen "bodenständigen" Problemen, die wir zweifelsohne haben, war die Erforschung des Weltraums und damit unser eigenen Geschichte doch immer auch eine der größten Herausforderungen und eines der größten Mysterien bzw. Rätsel.
Und diese unzähligen Rätsel zu lösen, ist letztlich nicht nur "irgendwelches unnützes Rumgeforsche", es war immer schon ein wichtiger Schritt auf "der Suche nach uns selbst", bzw. auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, woher wir alle stammen.
Anders ausgedrückt: "Ist denn da sonst garnichts?"
Derlei Forschung beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden und sie war letztlich immer auch ein wichtiger Motor für die Weiterentwicklung hier auf der Erde, sei es technisch, sei es wissenschaftlich und letztlich irgendwo auch in "sozialer" Hinsicht. Denn der Griff nach den Sternen, die Sehnsucht nach der "Unendlichkeit", dies ist wohl allen Menschen angeboren. Einigen mehr, anderen weniger, aber irgendwo is es ein Bindeglied zwischen Menschen aller Rassen.
Das man dabei natürlich nie die Probleme um uns herum vergessen darf, ist klar.
Dennoch würde ich derlei Pläne weder einem Herrn Busch bzw. dessen Regierung geradezu zum Vorwurf machen, noch würde ich sie unabhängig von aller Politik ernsthaft als 'unnütz' oder gar 'weltfremd' bezeichnen. Letzteres wäre ja nichtmal ein Vorwurf, eher eine Feststellung. ![]()
In diesem Sinne...Völlig lösge-he-löst, von der Erde...