Unterschiedliche Ladegeräte (Stromstärke)

  • Für unterschiedliche Akkus habe ich such unterschiedliche Ladegeräze, die aber an alle Geräte passen. Ich möchte aber nicht immer alle Ladeteile auf Reisen mitnehmen. Die Akkus bieten 800, 1200 und 2000 mA/h. Die Ladeteile bieten 350, 450, und 550 mA/h. Mir ist klar, wenn ich ein stärkeres Ladegerät verwende, läd der Akku schneller, wird aber stärker belastet und verbraucht sich schneller. Kann ich (Ladezeit ist nebensächlich) auch für den grössten Akku das schwächteste Ladeteil nehmen ? Mir ist klar, dass der Ladevorgang dann länger dauert, aber würde das auch den Akku stärker belasten oder würde dadurch sogar der Akku weniger belastet (und hält länger) ?

    Wir brauchen alle Wachstum, sagte der Luftballon - und platzte.

  • Wir nehmen für alle Geräte nur ein Kabel. Für iPhone und iPad nur das iPad Ladekabel und für den Rest ein Schnellladegerät von Cellularline. Habe noch nie unterschiedliche Ladekabel genutzt, ist ja viel zu nervig.

  • Das will ich ja auch. Aber habe Bedenken, dass dabei der Akku zu stark belastet wird und früher ausgetauscht werden muss.

    Wir brauchen alle Wachstum, sagte der Luftballon - und platzte.

  • Keine Ahnung, bis jetzt gab es noch nie Probleme und das Kabel wird bestimmt schon 4 oder 5 Jahre benutzt.

  • Ich wuerde immer das staerkste Ladegeraet nehmen. Die Ladeelektronik begrenzt den Ladestrom schon auf ein sinnvolles Mass das der Akku nicht uebermaessig belastet wird. Wuerde davon ausgehen das der Akku schon den hoechsten Ladestrom den die Ladeelektronik beim staerksten Netzteil einstellt dem Akku schon nicht schadet.


    Und gerade auf Reisen moechte man doch moeglichst schnell laden koennen. Und wenn man nicht gerade staendig auf Reisen ist, manchen die paar Ladegaenge fuer den Akku eh keinen wirklichen Unterschied.

  • Nicht alle Ladegeräte besitzen eine gescheite Ladeelektronik. Bei billigen Geräten besteht "Ladeelektronik" nur aus einen simplen Vorwiederstand zur Strombegrenzung und ggf. einen Thyristor + zwei Transitoren oder eine zenerdiode zum Abschalten beim erreichen der Zielspannung. (bei der Schaltung mit zenerdiode kann man Akkus nur paarweise laden)


    Bei diesen Billigmist kann man das Schwache Gerät nehmen und länger laden. Die Haltbarkeit wird auch beim stärkeren Lader kaum verkürzt da die Akkus idr. eh überladen werden.


    Bei Geräten mit intelligenten Laderegler (oft als Mikroprozessor gesteuert beworben) ist es egal welches Gerät man nimmt.

  • Nicht alle Ladegeräte besitzen eine gescheite Ladeelektronik. Bei billigen Geräten besteht "Ladeelektronik" nur aus einen simplen Vorwiederstand zur Strombegrenzung


    Bei mir handelt es sich um Original-Ladegeräte von Nokia und Microsoft.

    Wir brauchen alle Wachstum, sagte der Luftballon - und platzte.

  • Bei mir handelt es sich um Original-Ladegeräte von Nokia und Microsoft.

    Also USB-Ladegeräte? Ich bin von üblichen Rundzellen (NiMH) ausgegangen. Bei USB-Netzteilen ist die Stromstärke quasi egal und das stärkste bzw. kompaktestes Netzteil die ideale Wahl.

  • Wobei ich mir da bei den Schnellladetechnologien wie QuickCharge oder USB-PD durchaus Gedanken mache, ob die regelmäßige Turboladung (das Pixel lädt mit 18 W!) nicht doch die Lebensdauer negativ beeinflusst. Der Akku erwärmt sich dabei doch recht stark und Wärme ist nicht gut für Li-Ion.

    Viele Grüße
    Martin

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