Was geht euch auf den Keks?

  • was mir auf den Keks geht ist das sich irgendwie die Gesprächskultur im Internet geändert hat.

    Einige sehen offensichtlich Kritik zunehmend als Angriffsversuch des Gesprächspartners.

    Dabei gleicht es eher einem Kampf der Argumente, wer sich durchsetzt ist der Gewinner, der andere der Looser.:/


    Aber darum soll es doch eigentlich gar nicht gehen bei einer Diskussion.

    Ich sehe eine Diskusdion eher auch wie hier erklärt als Austausch von Argumenten.

    Wenn mich Argumente des anderen überzeugen kann ich diese für mich übernehmen und mich dadurch verbessern.

    Ich lerne auch mal die Sichtweise des anderen kennen.;)

    Zusammengefasst: der Gesprächspartner ist kein Konkurrent, den es auszuschalten bedarf und nieder zu machen, sondern durch Ihn kann ich meine eigene Meinung,Horizont erweitern .

    Unterschiedliche Meinungen sind deshalb nicht von Grund auf schlecht, sondern postiv, weil jeder daran wachsen kann.

  • Viel zu häufig sind die Argumente des einen aber nur aus dem Internet angelesen und der Fachmann welcher z.B. beruflich täglich damit zu tun hat weis es einfach besser = was soll er sich auf angelesene Argumente einlassen?
    Viel zu häufig verwechseln Leute auch "Meinung" mit "Tatsachen" - ich mag nicht mit irgendwelchen Schwurblern diskutieren die von anderen Schwurblern Aussagen verbreiten die einfach totaler Quatsch sind.
    Vieles ist für normaldenkende Menschen einfach unlogisch während Schwurbler eben nunmal z.B. sicher sind das Geheimbünde die Welt regieren...

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • die genannten Beispile am Anfang des Videos: Gewalt gegen Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei warn auch glaubig nur exemplarisch dort genannt als negative Krone der Veränderung.

    Ich denke das war dort nicht der Aufruf nun zu diskutieren, was später erwähnt wird.


    Also ja, selbstverständlich hast Du auch völlig Recht mit deinen erwähnten Beispielen.

  • Zusammengefasst: der Gesprächspartner ist kein Konkurrent, den es auszuschalten bedarf und nieder zu machen, sondern durch Ihn kann ich meine eigene Meinung,Horizont erweitern

    Wenn ich mich mit jemandem Unterhalte, und dann, wie gestern erst wieder, aus dem nichts heraus das Wort "Altparteien" fällt, garniert mit "natürlich ungeimpft", "früher war es auch heiß", und "Putin wird uns nie angreifen. Das ist alles nur Angstmache", dann betrachte ich den Gegenüber nicht als Konkurrenten, sondern als absolutes Propagandaopfer, der für fundierte Argumentation sowieso nicht mehr empfänglich ist.

    Im Forum ist es wie im echten echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • also auch wenn jetzt die vier Punkte vom Video indirekt kritisiert werden.

    mehr:

    1. Respekt

    2. Diskussion

    3. Empathie

    4. Demokratie Einsatz


    mein ich doch schon das es genau die richtigen sind und es zutreffend erläutert ist.

    Man kann nicht in allen Situationen empathisch mit dem anderen sein, aber gegenseitiges Verständnis ist da schon der allgemeine Schlüssel.

    Irgend jemand sagte mal:

    we agree to disagree ( die innere Haltung dahinter finde ich super)

    Frank73

    Punkt Nr 4 : mehr Demokratie- Einsatz.

    Da sagt er ja eindeutig das Feinde der Demokratie auch bekämpft werden müssen. Wie jetzt deine genannte Propaganda.

    Er spricht aber auch davon gemäßigte Meinungen, die im Rahmen sind zu tolerieren.

    2 Mal editiert, zuletzt von gts ()

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