UMFRAGE: Dein nächster Computer ist kein Computer

  • Kein Witz, habe gerade darüber nachgedacht.


    Ich habe gestern Abend mein MacBook verkauft. Ich vermisse rein gar nichts. Es hat sogar etwas bereinigendes. Ich habe

    mich technisch ein wenig reduziert und ich fühle mich gut dabei. Sitze auf der Couch, surfe im Netz, gucke hier bei TT rein

    und all das mit meinem iPad und der Tastatur. Ich brauche nicht mehr. Bin glücklich und zufrieden.


    Ich kann ja alles machen. Habe mir vor kurzem Microsoft 365 zugelegt. Bekomme ich aufgrund eines Rahmenvertrages deutlich

    günstiger. Die Office-Apps haben zwar im Vergleich zu den „normalen“ Versionen nicht den selben Funktionsumfang, aber ich

    benötige lediglich die Standardfunktionen. Also, alles gut.


    Mit den Synology-Apps kann ich wunderbar auf meine Diskstation zugreifen, oder ich greife mit der Dateien-App darauf zu. Man kann

    sich ja damit auch mit Servern verbinden.


    Ich habe die Entscheidung mein MB zu verkaufen bislang nicht bereut . Es hat wirklich nur noch herumgelegen.

  • Interessantes Thema,

    was aber auf mich zutrifft, da ich im Medienbereich unterwegs bin.

    Einige Dinge kann ein iPad bewerkstelligen, für professionelle Aufgaben reicht ein Tablet aber nicht aus.

    Einmal Profiprogramme auf einem iPad starten und ich kann damit Omeletts machen und das Tablet anschließend als Schneidebrett verwenden - nein, danke.

    Meine Signatur war mir zu lang. Also zurück zur Minimalisierung.

    Wer Hilfe braucht kann mich dennoch gern fragen. :)

  • Ich nehme Bezug auf die Beiträge

    von JackJona


    und miherbie

    Ich nutze zu Hause auch ein iPad Pro 2020 12,9" und ein iPad Pro 2018 11" mit jeweils einem Magic Keyboard (zuvor ein iPad Pro 2G), was ich bzgl. der Usability dem iPad Air gleichstellen möchte. Die Unterschied sind bekannt. Der Use Case mMn jedoch vergleichbar. Für mich ein MacBook Ersatz und eine ideale Ergänzung zu meinem iMac, der im Arbeitszimmer steht.


    Beruflich teste ich gerade, ob ein iPad mit einem externen Monitor in Verbindung mit einer Citrix Maus und einer externen Tastatur tatsächlich als Desktop Ersatz geeignet wäre, das im Office und im Home Office gleichermaßen flexibel einsetzbar ist. Und ich muss sagen, dass es relativ gut funktioniert. Es läuft überraschender Weise sehr stabil und performant über die Citrix Verbindung, mal abgesehen davon, dass die Verbindung mit der Citrix Maus ab und an vom nahe liegenden iPhone gestört wird.


    Das ganze läuft über eine Docking Station.


    Das einzige, was mich stört ist die relativ schlechte Auflösung innerhalb der Citrix Umgebung. Und das ist es, was mich doch ein wenig zweifeln lässt. Gerade auch im Hinblick auf die MacBooks mit M1 ARM Apple Silicon Chips.


    Es ist derzeit noch zu kompliziert, welche Auflösung das iPad am Monitor leisten kann. Apple dazu:


    Im Moment neige ich dazu zu sagen, dass sich das iPad Air / Pro daran messen lassen muss, was das MacBook Air M1 (auf Anhieb) zu leisten im Stande ist. Und das wäre für den Use Case wohl aktuell auch das sinnvollere Gerät.


    Andererseits bleibt es spannend, wie und wann Apple diesen kleinen aber feinen Unterschied aufhebt, so dass das iPad Air / Pro tatsächlich eine funktionale Parität mit dem Mac/MacBook erfahren kann.


    Ich denke, dass Apple dem Zustand schon sehr nahe ist. Für den Moment ist es zumindest für mich der einzige Unterschied, der das iPad noch nicht zum vollwertigen Computerersatz macht.

    Dem iPad würde es gut tun, wenn es auf Anhieb diverse Monitore mit 4K, 5K ohne Wenn und Aber oder Spezialkabel über den USB-C-Anschluss unterstützen würde, ob nativ oder via Citrix Verbindung.


    Seht dazu auch meinen Beitrag vom 28.11.2020: Es wird Zeit für eine neue iPad-Ära ...

    3 Mal editiert, zuletzt von derAL ()

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