Huawei - die Schlinge wird immer enger ...

  • Zitat

    t3n - digital pioneers schreibt

    'Südkoreanische Medien berichten übereinstimmend, dass die Halbleiterhersteller Samsung und SK Hynix ab dem kommenden Montag alle Geschäftsbeziehungen zu Huawei ruhen lassen werden.'

    Hier zum Artikel vom 09.09.2020:

    Huawei ohne Lieferanten: Springt auch Samsung ab?

    Wie eng wird das Umfeld nun für Huawei und wie kann das Unternehmen den Stresstest bewältigen?


    mobiFlip vom 23.10.2020: Huawei kämpft ums Überleben



    mobiFlip auch vom 23.10.2020: Huawei fertigt bald seine eigenen Chips, um von den USA unabhängig zu werden

    Wer Hilfe braucht, kann mich immer gern fragen. :) - Ich nutze Technik; sowohl von Apple, als auch von anderen Herstellern.

  • Laut einem Bericht von Bloomberg sieht die US-Handelsministerin Gina Raimondo keinen Grund Huawei oder andere chinesische Anbieter von der schwarzen Liste zu streichen.

    Dadurch sollten die Sanktionen den Hersteller auch in Zukunft weiter deutlich belasten.

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  • Ein Paradebeispiel wie man lieber ein Unternehmen untergehen lassen will, anstatt die Vorwürfe (unter anderem Spionage in deren Software) aktiv (und nicht nur "von sich weisen"). entgegen zu treten. Wie zum Beispiel Veröffentlichung des Quellcodes. Ich bin, gerade was Netzinfrastruktur angeht, eh der Meinung, dass der Quellcode einsehbar sein müsste.

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  • Nach einem rasanten Aufstieg im Smartphone-Markt wurde Huawei von Trumps Handelsembargo schwer ausgebremst. Nun ist die letzte sichere Bank des Konzerns ins Trudeln geraten. Das ist allerdings auch die Folge einer strategischen Entscheidung.

    Platz 1 auf dem Smartphone-Markt - das war Huaweis erklärtes Ziel. Und es erschien in greifbarer Nähe. Dann kam Donald Trump. Nachdem Huawei die Folgen der Handelssanktionen durch den US-Präsidenten lange mit einem starken Heimatgeschäft ausgleichen konnte, ist nun auch diese Sicherheit dahin: Zum ersten Mal ist Huawei in China gleich von zwei heimischen Konkurrenten überholt worden. Es ist die späte Folge von Trumps letztem Schlag. Und einer Entscheidung Huaweis.Der Rückstand ist nicht einmal klein: Mit 21 Prozent Marktanteil kann der chinesische Hersteller Oppo sich im Januar deutlich auf den ersten Platz schieben, dicht gefolgt vom ebenfalls aus China stammenden Vivo mit 20 Prozent. Huawei fällt indes deutlich zurück: Mit einem Anteil von nur noch 16 Prozent der chinesischen Smartphone-Verkäufe liegt Huawei nur auf dem dritten Platz - und muss sich den auch noch mit den gleichauf liegenden Konkurrenten Apple und Xiaomi teilen, rechnen die Analysten von Counterpoint Research aus.

    Absturz in Raten

    Der Absturz ist eine direkte Folge der seit fast zwei Jahren bestehenden Handelssanktionen durch Donald Trump. Trotzdem war er in seiner Härte im letzten Frühjahr noch nicht vorherzusehen. Als der damalige US-Präsident im Mai 2019 wegen Spionage-Befürchtungen ein erstes Embargo gegen Huawei unterzeichnete, wirkte sich das zunächst vor allem im Westen aus. Das Verbot, Smartphones mit Google-Apps wie dem Play Store oder Chrome auszuliefern, schreckte in Europa und den USA viele Käufer ab. Die Folgen waren deutlich spürbar: Fast 40 Prozent waren die Verkäufe zeitweise weltweit eingebrochen. Dass es nicht noch mehr waren, verdankte der Konzern dem starken Heimatmarkt. Die Google-Apps waren in China kein Thema, sie waren dort schon vorher nicht installiert. Durch starke Geräte und einen großen Schuss patriotische Loyalität gegenüber dem Heim-Champion konnte Huawei auf dem weltgrößten Smartphone-Markt in China weiter reißenden Absatz finden und die Ausfälle so spürbar dämpfen. Als im letzten Frühjahr in Folge der Corona-Krise weltweit das Geschäft zurückging, schaffte es Huawei durch den sich schneller erholenden chinesischen Markt sogar für ein Quartal an die weltweite Spitze. Doch das böse Ende war da schon abzusehen. Im Mai 2020 hatte das US-Finanzministerium eine Verschärfung beschlossen, die Huaweis Situation noch einmal erheblich verschlechterte: Seit September durften dem Konzern noch nicht einmal mehr Bauteile verkauft werden, wenn diese auf amerikanischen Patenten beruhten. Damit ist Huawei de Facto vom Chip-Markt abgeschnitten. Zwar deckte sich der Konzern vorher noch einmal kräftig mit Teilen ein und verschaffte dem auch als Zulieferer wichtigen Konkurrenten Samsung so ein Rekordquartal. Doch die Vorräte halten nicht ewig.


    Strategiewechsel als Rettungschirm

    Das ist auch Huawei klar. Der Konzern entschied sich deshalb offenbar für eine Premium-Strategie. Statt wie bisher Geräte in jedem Preisfeld anzubieten, soll er sich vor allem auf die höherpreisigen Modelle konzentriert haben, berichtet Counterpoint. Dafür spricht, dass man die für günstige Modelle bekannte Tochter Honor bereits verkauft hat, um sie so aus den Beschränkungen des Embargos befreien zu können. Die beiden seit September vorgestellten Huawei-Geräte, das Mate 40 und das Falt-Smartphone Mate X2 liegen preislich im Premium- beziehungsweise sogar im Luxusbereich. Der Strategiewechsel hat gleich in mehrerlei Hinsicht einen Effekt auf Huaweis Marktanteil. Zum einen sinkt er durch den Verkauf Honors direkt: Statt zu Huaweis Verkäufen hinzuzuzählen, wird die Sparmarke nun als Konkurrent einzeln gelistet. Aber auch die Stärke der Konkurrenten scheint eine Folge zu sein. Counterpoint zufolge sollen vor allem Oppo, aber auch Vivo und Xiaomi direkt aus der Schwäche profitiert haben, indem sie das Loch, das Huawei in der Smartphone-Mittelklasse ließ, mit eigenen Angeboten füllten. Dabei half auch, dass die Zulieferer viele Teile, die sonst an Huawei gegangen wären, den anderen Herstellern anboten.Für Huawei könnte der Strategiewechsel trotzdem die richtige Entscheidung sein. Der Marktanteil funktioniert nur bedingt als Erfolgsmesser, er verrät nur etwas über die schiere Masse der verkauften Geräte. Gerade in den günstigen Preisklassen ist das aber wenig aussagekräftig, weil der Gewinn wegen des geringen Verkaufspreis auch kleiner ausfällt. Mit dem Fokus auf die Premium-Modelle gibt Huawei zwar das Ziel der Marktherrschaft auf, der Gewinn pro verkauftem Gerät dürfte aber deutlich steigen. Wenn man wie Huawei nur begrenzten Zugang zu Teilen hat, dürfte das das deutlich sinnvollere Ziel sein. Zumal der Druck der heimischen Konkurrenten nur größer wird, wenn die langsam aber sicher von China aus die Fühler auf den Weltmarkt ausstrecken. Ob Huawei die Smartphone-Sparte auf Dauer auf diese Weise kann retten, ist daher eine andere Frage.


    Quelle: https://www.stern.de/digital/s…st-gefallen-30416352.html

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  • Ein Weg wäre ja die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems gewesen, um sich von den Amis unabhängig zu machen. Vollmundig wurde das Harmony OS angekündigt und alle Welt freute sich bereits darauf, daß die amerikanische Monopolstellung endlich durchbrochen würde. Und was taten die Chinesen? Richtig, das was sie am besten können, nämlich klauen und kopieren. https://www.heise.de/news/Huaw…ogle-Android-5044031.html absolut erbärmlich

    Gruß


    Martin

  • Ein Weg wäre ja die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems gewesen, um sich von den Amis unabhängig zu machen. Vollmundig wurde das Harmony OS angekündigt und alle Welt freute sich bereits darauf, daß die amerikanische Monopolstellung endlich durchbrochen würde. Und was taten die Chinesen? Richtig, das was sie am besten können, nämlich klauen und kopieren. https://www.heise.de/news/Huaw…ogle-Android-5044031.html absolut erbärmlich

    Also zunächst einmal haben sie nicht Googles Android kopiert. Android ist ein Open Source Betriebssystem und jedem steht es frei sich da zu bedienen. Also man muss hier zwischen Android (google hat damit nicht viel zu tun) und Android mit Googlediensten (hier sorgt Google dafür das Nachrichten gepusht werden usw usw) unterscheiden. Die ersten Versionen von Harmony OS basieren auf EMUI 10 (welches wiederum auf Android 10 basiert) ab Harmony OS 3 sollen aber Veränderungen diesbezüglich stattfinden (weg von Android bzw Update auf Android 11 als Basis)


    EMUI 11 ist anders als gewohnt nicht mit der gleichnamigen Androidversion gekommen, sondern basiert ebenfalls auf Android 10 (auch bei den „alten“ Geräten vorm US Embargo wie zB das P30pro). Es wird eine Version mit Android 11 kommen, diese ist für Mitte des Jahres geplant. Diese Version wird aller Voraussicht nach ohne die Googledienste kommen bzw in Form einer Wahl zum Unstieg auf Harmony OS (eventuell auf Android 11 Basis)


    Soweit mein Wissenstand zumindest so wie eich es verstanden habe (direkt von Huawei bei einem Treffen bezüglich Firmenspezifischer Anwendungen. Ich bitte um Verständnis das ich dazu nicht mehr schreiben kann. 🤷

    Nokia connecting people

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