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  • Du hast zwar mit Karl-Theodor recht, aber es war in einer Koalition mit FDP, die das schon länger gefordert haben soll.


    Von der FDP war die Aussetzung bzw. Abschaffung der Wehrpflicht seit vielen Jahren immer wieder verlangt worden. CDU und CSU schlossen sich mit ihrer Entscheidung also einer Forderung ihres Koalitionspartners an.

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  • Warum sollen wir eine Bundeswehr aufrüsten, wenn wir kaum jemanden haben, der für dieses Land und die EU kämpfen will? Achso, als Abschreckung vor einem Angriff. "Si vis pacem para bellum"

    Eine grosse Infanterie und Kavallerie würde doch eh nicht bringen, denn das würde in der heutigen Zeit zwangsläufig so wie in der Ukraine auf einen Stellungskrieg hinauslaufen. bei dem Keiner irgendwas gewinnt, aber der sehr lange deuert, viel Infrastruktur zerstört und sehr vielen Menschen das Leben kosten.

    Abgesehen kann man während vielleicht 8 Monate Wehrpflicht abzüglich 3 Wochen Urlaubsanspruch und evtl. noch abzüglich (simulierter) Krankheit niemanden zu einem kriegstauglichen Soldaten ausbilden.


    Sondern dazu brauchte es schon eher so 2-4 Jahre Ausbildung und vorallem auch Leute die es wirklich wollen und nicht zwangsverpflichtet wurden.

    Wenn man heute seine Souveränität sichern will braucht es eine Armee mit 1) einer starken Luftwaffe und 2) Flugzeugträgern um auch in Konfliktregionen unabhängig operieren zu können. Vorteilhaft wenn auch nicht essentiell wären ausserde noch 3) taktische Atomwaffen zur Abschreckung.


    Wenn es um eine allgemeine Dienstpflicht geht bin ich gespaltener Meinung.

    Wenn man daran wie gering heute die Einstiegsgehälter in viele Berufen, wielange bestimmte Ausbildungen dauern, und wie hoch die finanziellen Belastungen heute für Junge Menschen sind, würde ich sagen das leistungsbereite Junge Menschen der Gesellschaft schon genug geben das man sie nicht mit einer Dienstpflicht belästigen sollte.

    Für Junge Menschen die entweder zu wenig leistungsbereit sind oder aber aus anderen Gründen unverschuldet gescheitert sind, könnte aber eine allgemeine Dienstpflicht für so 8 Monate abzüglich 3 Wochen Urlaubsanspruch ganz gut tun und sogar eine Zweite Chance sein.

    Allgemeinde Dienstpflicht ab 23 Jahre für Alle die nicht mindestens eines der folgenden drei Kriterien erfüllen:
    - Fachhochschulreife oder Hochschulreife
    - erfolgreicher Berufsabschluss einer mindestens 2jährigen Berufsfachschulausbildung

    - erfolgreicher Berufsabschluss in einem dualen Ausbildungsberuf mit mindestens 3 Jahren Regelausbildungsdauer

  • Es waren 9 Monate Wehrpflicht und viele kamen erstmals in die Überlegung überhaupt sich mit Bundeswehr und Wehrpflicht auseinanderzusetzen. Viele sind dort wehrtechnisch ausgebildet worden. Viele haben freiwillig verlängert. Viele während des Dienstes, viele bereits davor. Viele haben sich vor oder während der Wehrpflicht für den Beruf des Soldaten entschieden. All das ist nach 2011 so gut wie vollständig entfallen. Was man einmal versenkt hat, führt man nicht ohne Kraftanstrengung wieder ein. Ich kann's behaupten, ich war dabei.

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  • Das kann man alles so und so sehen. Für mich war die Wehrpflicht wie der Name schon sagt in erster Linie eine Pflichtveranstaltung. Ohne Pflicht wäre mir die Bundeswehr komplett am *rsch vorbei gegangen, und genau das ist sie mir nach meiner Pflichtzeit auch wieder. Über eine Verlängerung habe ich zu keinem Zeitpunkt nachgedacht, und das, was ich in meiner Dienstzeit gelernt habe, bzw. lernen musste, wollte ich nie im Grunde genommen nie wissen. Heute muss die Bundeswehr um junge Leute werben, und bekommt einfach nicht mehr so viele, aber dafür aber zu 100% solche, die deshalb zur Bundeswehr gehen weil sie es auch wirklich wollen, und nicht bloß weil sie es müssen. Zu meiner Zeit waren es übrigens noch 12 Monate Dienstzeit.

  • Viele haben freiwillig verlängert. Viele während des Dienstes, viele bereits davor. Viele haben sich vor oder während der Wehrpflicht für den Beruf des Soldaten entschieden.

    Das hab ich von etwas älteren Leuten auch schon gehört, aber das waren dann meist Leute mit eher schlechtem Schulabschluss und anstrengendem oder schlecht Handwerksberufen für die die Bundeswehr eine Erleichterung gegenüber ihrem Berufsalltag war.

  • Das hab ich von etwas älteren Leuten auch schon gehört, aber das waren dann meist Leute mit eher schlechtem Schulabschluss und anstrengendem oder schlecht Handwerksberufen für die die Bundeswehr eine Erleichterung gegenüber ihrem Berufsalltag war.

    Ich war Mitte der 90er beim Bund und da gab es nur einen Grund sich als SaZ zu verdingen: Geld. Da gab es niemanden der das aus Idealismus oder aus Vaterlandsliebe gemacht hat. Daher waren die Positionen für die Ifor-Einsätze ruckzuck mit freiwilligen Grundwehrdienstleistenden aufgefüllt.

  • Ich war Mitte der 90er beim Bund und da gab es nur einen Grund sich als SaZ zu verdingen: Geld.

    Insbesondere nach der Umstellung des BaföG auf Volldarlehen unter Kohl 83/84 wurde auch die Offizierslaufbahn inklusive BW finanziertem Studium gerne mal von Abiturienten genommen. Waren das statt 15 Monaten Grundwehrdienst 8 Jahre inklusive Studium oder 8 Jahre plus Studienzeit?

  • Ja, zu meiner Zeit hat das auch kaum jemand aus Idealismus gemacht. Damals dachte ich auch, dass der Kapitalismus keinen Idealismus mehr hervorbringt. Nachdem Veganismus und Klimawokenes so populär ist, muss ich meine Meinung wohl noch überdenken. Aber wie viele dafür bereit sind zu sterben, dass entzieht sich meiner Kenntnis :/

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  • Waren das statt 15 Monaten Grundwehrdienst 8 Jahre inklusive Studium oder 8 Jahre plus Studienzeit?

    Genau weiß ich das nicht mehr. Zu meiner Zeit waren 10 Monate Grundwehrdienst. Nach meiner Erinnerung waren 8 Jahre gesamt die mit der Laufbahn als Feldwebel, was einen fortgeschrittenen Berufsabschluss beinhaltete (Meister/Techniker/etc.). Offizierslaufbahn waren, dachte ich zumindest, 12 Jahre. Ob da die Studienzeit mit eingerechnet wurde, weiß ich allerdings nicht.

  • Zu meiner Zeit waren es auch Zwölf Jahre Offizierslaufbahn. Da war Studium inklusive.

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