Warum ist Congstar X so underrated?

  • Ich finde das immerhin ehrlich, anstatt die Kunden einfach den Tarif buchen zu lassen, und dann mit schrecklicher Bandbreite alleine zu lassen.

    Vor ein paar Monaten hat wurde in 1,2 km Entfernung (Luftlinie) ein Dachstandort (ehemals E-Plus) in Betrieb genommen, zu den beiden in 600 m und 1,4 km Entfernung. Danach war es eine Zeitlang möglich zu buchen. Warum es jetzt nicht mehr gehen soll weiß ich nicht. Eventuell verkauft die Telekom doch lieber DSL.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • Schließe mich dem an. 50€ monatlich ist für viele schlichtweg zu viel Geld dafür, wenn man das nur als Mobilfunktarif nutzt. Wenn man sonst kein Festnetz hat und das als Hybrid für zuhause und unterwegs einsetzt (man hat ja 2 SIM-Karten), ist es zwar preislich voll im Rahmen, aber die 200 GB reichen nicht aus. Dann lieber 50€ für unlimited bei o2. Hat zwar schlechteres Netz, ist aber unlimited. Wenn man dann noch nen Priority-Rabatt hat, zahlt man nur noch 25 - 30 € maximal. o2 Unlimited Max kann ich auch zuhause via Hotspot nutzen etc. Macht halt mehr Sinn.

  • Ich brauche Zuhause definitiv eine echte Datenflatrate. Wir schauen auch TV per Internet (Waipu) und ähnlich, da kommt immer so ~1 Terrabyte im Monat rum.

    Für nur Mobilfunk ist es mir zu teuer, ich zahle im höchstfall 20€ / Monat für Mobilfunk (Gerät kaufe ich sowieso selbst).

    Aktuell bin ich immer noch mit meinen 6GB jamobil für 12,99€ zufrieden, wenn ich jetzt was anderes nehmen müsste würde ich

    wohl Congstar ohne Laufzeit 18GB für 22€ nehmen, und das ist dann auch schon mehr wie genug Geld für Handykram.


    Man hat ja schließlich auch noch andere Ausgaben als Handys die von den meisten eh überwiegend für

    Instagram, TikTok und Co genutzt werden (also nix Lebenswichtiges) 8)

    Smartphone: Xiaomi 11T Pro 256GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus (6GB) für 12,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Congstar X gibt es nun schon seit über 2 Jahren, aber irgendwie nimmt es keiner wahr. 200GB im Telekom Netz inkl. SMS und Telefon Flat und zwei SIM Karten für 50€ (40€)

    Aber nur mit LTE50 ohne 5G. Das paßt das weder zum Preis noch zum Datenvolumen.


    Ich zahle gern nach Nutzung. Mein üblicher mobiler Bedarf als privater Einzelnutzers liegt < 10 € mtl. im Vodafone-Netz und für die Router-SIM zahle ich 3 € mtl. an die Telekom. Bei Bedarf geht's mal für einen Tag mit 5G/LTE-Max , wo dann bis zu 100 GB durchgejagt werden, da brauche ich die restliche Zeit keinen "Unlimited" vorhalten oder gar einen überflüssigen Festnetzanschluß.


    Ziel des Tarifs ist es eigentlich Nutzern dynamisch das Volumen zwischen Zuhause als stationärer Nutzung und Mobil nutzen zu lassen. Doch lassen sich die 200GB auch rein Mobil nutzen. Während 200GB für einige auch Zuhause problemlos ausreichen, frage ich mich, warum dieser Tarif so underrated ist

    Der Hauptgrund für diesen absurd unattraktiven Tarif ist die Festnetzdenke bei der Telekom. Es ist technisch bedingt, daß man bei einem DSL-Festnetzanschluß das Signal per Wi-Fi verteilen muß und darüber nie mehr als die gebuchte Geschwindigkeit erhalten kann. Daß man satte 50 € monatlich für nur 200 GB mit 50 Mbit/s bezahlt, ist hingegen selbst im Festnetz unüblich. Diese Beschränkungen dann auch noch unterwegs "mitnehmen" zu können, ist nichts, was dieses Angebot aufwertet, im Gegenteil.


    Vor allem aber gibt es im Mobilfunk keinen technischen Grund für diese Einschränkungen. Ein Leitungsanbieter kann dem Kunden Beschränkungen auflegen, um Upselling betreiben zu können. Beispiel Kabelanschluß: Der Upstream ist sehr langsam, aber für x mtl. kannst ihn verdoppeln. Auch die Downloadgeschwindigkeit einer DSL muß man sich mit anderen Nutzern teilen und wenn das nicht reicht, eine schnellere Leitung buchen. Es gibt nur diese eine Leitung, also keine Alternativen zu dieser für den Anbieter vorteilhaften Tarifstruktur.


    Und jetzt kommen wir zur congstar-Homespot-Upselling (was der X eigentlich ist): Die Telekom tut hier in ihrer Festnetzdenke nämlich so, als säße sie dort auch auf einer Leitung. Ich kann aber eine congstar-SIM jederzeit links liegen lassen und bei Bedarf mit einer anderen SIM-Karte am gleichen Ort im gleichen (!) Netz (oder einem anderen Netz) schneller laden und mehr (!) Traffic verschieben. Es gibt also schlicht keinen Markt für diese Form von Upselling für die Homespot-Tarife. Es ist also ähnlich wie wenn ein Tankstellenbetreiber sich an den Tarifmodellen eines Gasleitungsversorgers versucht und dabei einfach vergißt, daß mobile Kunden einfach jederzeit mit den Füßen abstimmen können.


    Es zeigt aber auch, daß die Leute, die bei der Telekom für die Tarife verantwortlich sind, den Mobilfunk immer noch nicht verstanden haben.

  • StevenWort ggf Freenet Funk oder o2 mit Priority für 30€ als Unlimited als Alternative oder wenn es Telekom sein soll, vielleicht 4Bro mit 15GB für 15€ (monatlich kündbar).

    4Bro wäre ne Möglichkeit, aber im Moment bin ich mit meiner Prepaid zufrieden.

    Aber falls es irgendwann mal ein Thema würde behalte ich es mal im Hinterkopf :thumbup:

    Smartphone: Xiaomi 11T Pro 256GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus (6GB) für 12,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Es zeigt aber auch, daß die Leute, die bei der Telekom für die Tarife verantwortlich sind, den Mobilfunk immer noch nicht verstanden haben.

    Dabei ist mir noch aufgefallen, daß es auch bei den Festnetz-Ersatztarifen eine Form des klassischen Mobilfunk-Upsellings gibt: Hast du nämlich das gebuchte Datenvolumen im congstar Homespot (inkl. X) aufgebraucht und den Anschluß in die Drossel geschickt, mußt du nämlich erstmal 10 GB für 10 € als "SpeedOn" kaufen, um überhaupt weiteres tarifliches Datenvolumen buchen zu können.


    Das ergibt nur Sinn, wenn du dein einziges Single-SIM-Mobilfunkendgerät unterwegs in die Drossel geschickt hast und genau jetzt genau dort mobile Daten brauchst. Es ergibt Null Sinn bei einer Router-SIM, die in fünf Sekunden für den Rest des Monats mit einer anderen SIM-Karte ausgetauscht ist.


    Fazit: Das Geschäftsmodell der Telekom beruht auf Zwangslagen und Alternativlosigkeit, nicht auf attraktiven Angeboten. Es wird sofort komplett lächerlich sobald Alternativen möglich sind, sei es technisch oder markttechnisch.

  • Fazit: Das Geschäftsmodell der Telekom beruht auf Zwangslagen und Alternativlosigkeit, nicht auf attraktiven Angeboten. Es wird sofort komplett lächerlich sobald Alternativen möglich sind, sei es technisch oder markttechnisch.

    Das war leider schon immer so, sieht man auch recht deutlich an den Prepaid-Tarifen der Telekom die letzten 20 Jahre :|

    Ist aber bei den Verträgen das gleiche, wer bitte bucht 5GB für 35€, 10GB für 40€ oder 20GB für 50€ bei original T?

    Bei Congstar gibt es 18GB für 22€ oder 25GB für 27€ und jährlich kommen automatisch +5GB dazu.

    Smartphone: Xiaomi 11T Pro 256GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus (6GB) für 12,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Ist aber bei den Verträgen das gleiche, wer bitte bucht 5GB für 35€, 10GB für 40€ oder 20GB für 50€ bei original T?

    Natürlich jemand, der unbedingt 5G im "besten Netz" braucht, wenn auch nur für 5 GB. 🤣


    Bei Congstar gibt es 18GB für 22€ oder 25GB für 27€

    Aber wieder nur LTE50 - sowas gehört einfach in den Discountbereich unter 10 €. Das hat bei einer ARPU jenseits der 20 € einfach nichts zu suchen. Dort gehört 5G hin. "Discount" heißt allerdings bei der Telekom LTE25, denn LTE50 gilt dort noch als "schnell". 🤣


    25 GB LTE-Max kaufe ich bei O2 ein für 5 €. Die sind dann nur 24 Stunden gültig, aber das ist keine Einschränkung, wenn man die 25 GB gerade braucht und auch ausreizt.


    Wie gesagt, man muß einfach nur etwas flexibler denken, als Tarifmanager bei Mobilfunkkonzernen. Ich rechne auch nicht mit Monatspauschalen wie das Marketing, sondern addiere die Nutzungen auf eine Jahressumme und komme dann für bspw. 100 GB Monatstraffic in drei Mobilfunknetzen auf einen Monatsschnitt von vielleicht 15 €. In anderen Ländern gibt es sowas direkt als Mobilfunktarif, in Oligopol-Land muß man eben ein bißchen überlegen, was man wann braucht und wo bucht.


    Wer nicht nachdenken will, hat schon immer mehr gezahlt, aber ganz sicher brauche ich keinen LTE50-Tarif für 50 € mtl.

  • 25 GB LTE-Max kaufe ich bei O2 ein für 5 €. Die sind dann nur 24 Stunden gültig, aber das ist keine Einschränkung, wenn man die 25 GB gerade braucht und auch ausreizt.

    Gilt das eigentlich für die Dayflat 25 Gbyte im Prepaid auch, dass die bis 23:59 des nächsten Tages gültig ist?

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