Mobilfunk-Hauptrufnummer

  • Mobilfunknummern spielten für mich erst eine Rolle, als ich für einen Mobilfunkanbieter gearbeitet habe. Die meisten hatten so schicke Nummern wie xxxyxxx, xyxyxxx oder xxyyxxy. Irgendwann wurde man dann angesprochen, ob man nicht auch so eine schicke Nummer haben möchte.

    Das war dann mein persönlicher Startschuss, mit Rufnummern zu handeln. Solche schicken Rufnummern haben zwar ihren Reiz, aber für mich stand nur das Monetäre im Vordergrund. Ich fing nebenbei an, Prepaid-Pakete aufzukaufen, um sie dann bei Ebay zu verscherbeln. Später kam dann noch die Spielereien mit Vanity-Nummern (Wortwahlrufnummer) hinzu, das sich leider nie durchgesetzt hat.


    So bin ich dann auf eine von zwei Hauptnummern gekommen. Ich habe mir meinen Nachnamen als Vanitynummer besorgt, indem ich alle Vorwahlen durchtelefoniert habe und versuchte den Leuten die Nummer abzuschwätzen. Es hat "nur" bei einer Nummer geklappt.


    Später habe ich mir meinen Geburtstag als zweite Hauptnummer bei einem Mobilfunker aussuchen können.


    Welchen Aufwand nehmt ihr dafür in Kauf? Bei mir hielt sich der Aufwand im Rahmen.

    Legt ihr Wert darauf, dass die Vorwahl zum Netzbetreiber passt? Juckt, würden junge Menschen heute sagen.

    Hattet ihr Probleme mit der alten Nummer aufgrund zu häufiger Portierung? Nie.


    Nervig sind beim Wechsel der Hauptnummer die Nachfragen. Die Nummer per SMS an alle Kontakte senden ist schnell erledigt, aber mehr als jeder zweite wollte bei jedem Wechsel wissen, warum man wieder die Nummer gewechselt hat. Das war schon nervig. Heute ist der regelmäßige Wechsel der Hauptnummer unter jungen Leuten nichts Ungewöhnliches und es wird auch kaum noch nachgefragt wieso, weshalb oder warum. Die Nummer spielt nur noch für ältere Menschen (Ü40) eine Rolle.


    Ich bilde mir ein, dass bei jedem Rufnummernwechsel einige Kontakte flöten gehen. Ich vermute, dass man bei vielen als Dateileiche im Smartphone hängt und dann durch die Bekanntgabe der neuen Nummer erinnert wird diesen Kontakt zu löschen.

    Ansonsten interessiert sich fast niemand mehr um so etwas. Niemand wählt mehr Nummern aus dem Gedächtnis. Aber egal, ein persönliches Ding :)

    Das stimmt und genau das war für uns früher unvorstellbar. Früher kannte ich keinen, der nicht das persönliche Telefonbuch aufsagen konnte. Heute kennen viele nicht mal eine Notfallnummer (Eltern, Verwandte, Freunde, Bekannte) wo sie sich melden können. Ich hatte letztens den Fall, dass ein Kind sein Handy verloren hatte und keine einzige Nummer wusste. So wird dann unnötigerweise eine Fliege zum Elefanten.

  • Ich habe mein 1. Handy (Siemens C25 mit Viag Interkom Loop) Anfang 2000 gekauft und dann mit jedem Vertragswechsel alle 2 Jahre auch die Nummer geändert.

    Irgendwann (glaube 2010/2011) habe ich mir via eBay eine schöne 0179-Nummer besorgt, die seither meine Hauptrufnummer ist.


    Mein verstorbener Vater hatte bei der Telekom eine mit 0171-41 beginnende Nummer, die ich übernommen habe und den 2. SIM-Kartenplatz einnimmt.

    Willst du dich von etwas trennen, dann musst du es verbrennen.

    Willst du es nie wieder seh'n, lass es schwimmen in Benzin.

  • Ich habe irgendwann Anfang 1994 meinen ersten Vertrag bei der Telekom gemacht. Diese Rufnummer halte ich bis heute, allerdings ist die Nummer auch bis heute nicht einmal portiert worden. Ich habe zwischendurch immer auch Vodafone genutzt. Hier habe ich noch eine Rufnummer aus den 2000 Jahren, diese habe ich allerdings zwischendurch auch schon mal zu O2 portiert. Mittlerweile nutze ich beide Verträge als Dual-SIM in einem Handy. Früher waren es mal 2 Geräte, bis irgendwann dann mal die Dual-Sim Betrieb im Iphone nutzbar war.

  • Meine Erste eigene Nummer (im D1-Netz) gabs aus einer Liste zum Heraussuchen bei einem Händler in Berlin und den Service-Provider Dekratel (wäre heute bei Freenet). Die Nummer war gut merkbar (Ein Muster wie 60-30-150 , so lautete sie aber nicht :-).

    Da der Service von Dekratel lausig war, habe ich nach ca. 1,5 Jahren gekündigt - Portierung gabs da (1995) noch nicht.


    Sofort in einem kleinen Shop einen Original Telly D1 Vertrag abgeschlossen (das waren die ersten "halbwegs bezahlbaren" für 49 DM Grundgebühr.)

    Die Nummer war kompliziert, die hatte ich lange, wurde dann Prepaid und habe sie dann verfallen lassen (zu viele Nummern).


    Irgendwann kam eine Karte von Dplus (späte unter Cellway, dann unter Mobilcom, wäre heute bei Frenet) im Telekom D1-Netz dazu, später als TwinCard (2 separate Rufnummern wurden mit einander verkoppelt und waren unter einer Nummer erreichbar, es sollt aber immer nur eine Karte im Netz sein, sonst "krachte" es beim Handover).
    Als die D1-Mutlicard eingeführt wurde, konnte man auf eine Nummer verzichten und erhielt zwei Karten mit einer Nummer, Ich habe auf die ursprüngliche Hauptnummer verzichtet (ein guter Hotliner bei Dplus/Cellway wusste, wie das geht), die Nummer ist heute bei Klarmobil (2 GB 100 Minuten 2,99 Euro/Monat) als Privatnummer, der ehemalige Dplus-Vertrag ist gekündigt und abgeschaltet.


    Eine weitere Testnummer (Original D1) wurde von mir übernommen (Inhaberwechsel), weil die Nummer soviele schon kannten) - ist bist heute aktiv. Ist nicht sonderlich gut zu merken. IMHO


    Im Vodafone-Netz nahm ich ein Angebot eines Händlers an, der mir die Provision in Form von CallYA Aufladegutscheinen als Paket zuschickte, Der Vertrag hätte so quasi nix gekostet. die Rufnummer 0172-19...... ging später an einen User hier aus dem Forum (wenn er noch hier ist). Ich hatte den Vertrag gekündigt, weil das Netz nicht so toll und der Service völlig hilflos war.


    Bei E-Plus war ich Beta-Tester, später gabs einen eigenen Vertrag mit Wunschrufnummer (Vanity), der wurde aber nach einer unschönen Preiserhöhung auerßordentlich gekündigt. Nummern-Portierung ging damals noch nicht.


    Zum Start von VIAG (heute o2) gabs 1998 eine ebenfalls "komplizierte" Nummer (Wunschrufnummern gingen bei VIAG/o2 nicht) - als Genion dazu kam, bekam ich im Ort die aaaaaa (ja wirklich 6mal die gleiche Zahl) als Festnetznummer - die existiert bis heute.


    Zum Start von Simyo habe ich mir eine Wunschrufnummer rausgesucht, nach dem ersten Ende von Simyo ging die zu 1&1 (Netz Vodafone) im GMX-free Tarif (2013), heute ist sie bei Naked-Mobile :-)


    Zum Start von 1&1 hatte ich einen BlackSIM Vertrag 015566xxxxxx mit o2-Roaming und einen weiteren 015560xxxxxx mit VF-Roaming. Als die Karten umgestellt wurden, habe ich erst den mit VF-Roaming gekündigt und als GMX-Free (2024) kam, habe ich auch den anderen. GMX-Free (015560xxxxxx) ist geblieben


    Portierungen waren bei mir nur völlig unwichtige Nummern, um zu sehen, ob der Prozess funktioniert. Es hat (bei mir) immer reibungslos geklappt.


    Dual-SIM-Handys waren anfangs exotisch, heute sind sie Standard.

    Meine Hauptnummer ist bei T-D1 (Original), Zweitnummer ist o2 (Original) und als Reserve gibt es noch Vodafone-D2 (Original) und 1&1 (roamt bei D2)

    Sicherheitshalber noch eine aus Österreich mit einer schicken Nummer +43 663 0a0a bbba ("Georg.at" vormals Saturnmobil) und eine aus der Schweiz (Natel, +4179xxxxxxx) - jeweils Prepaid :-)

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