O2 Plus Bundles: Neue o2-Tarife mit (komplizierten) Kombinationsrabatten

  • Connect nicht mehr kostenlos anzubieten ist aus meiner Sicht ein Fehler. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal was man nicht einfach so aufgeben sollte. Und viele werden mit Connect gar nicht mal so viel mehr Datenvolumen vebrauchen. Ich habe z.B. relativ viele Geräte und diese auch mit Karten bestückt aber genutzt werden die dann doch eher selten mal z.B. als Reiselaptop oder kleines bzw. großes Tablet für längere Bahnfahrten... Es ist einfach praktisch für solche eher unregelmäßig genutzte Geräte dauerhaft eine Simkarte eingelegt zu haben anstatt immer zu wechseln oder mit dem Handy einen Hotspot zu öffnen.

    Die "Angst" ist, dass Connect-SIM-karten im Freundes-Familen-Kreis "geshared" werden und damit mögliche Umsätze/Einnahmen flöten gehen.

    Da viele Anwender nur noch Internetverbindungen brauchen und evtl. Sprachkommunikation nur noch über Messenger machen, sind solche Connect-Sharing-SIM-Karten durchaus attraktiv.

    Das Kernziel von Telefónica ist klar: Macht den Laden rentabel und erhöht den ARPU (= Durchschnittsumsatz pro Kunde/)


    Bleibt die Hoffnung, dass Bestandstarife nicht "angefasst" werden, wenn der Kunde den Vertrag einfach weiterlaufen lässt. "Früher" (tm) gab es Anbieter, die jedem Kunden etwaige Preissenkungen mitgegeben haben, alte (teure) Tarife wurden automatisch (mit Ansage) umgestellt. Heute (tm) ist das nicht mehr möglich, da neue Tarife in irgendeinem Punkt immer einen Haken/Nebenwirkung/Nachteil haben.

    In andern Ländern ist man da radikaler: Da werden Altkunden änderungsgekündigt (= Friss die Tarifänderung oder gehe) und man spekuliert, dass nur ein Bruchteil der Betroffenen Kunden wirklich kündigt (wirklich geht).


  • Das Kernziel von Telefónica ist klar: Macht den Laden rentabel und erhöht den ARPU (= Durchschnittsumsatz pro Kunde/)

    Das Kernziel , erhöht den ARPU ist ein dauerläufer.... und bei Tef sicherlich auch noch möglich :) , hochrentabel ist der Laden ( o2 ) sicher schohn jetzt....

    Sollte es zu Kundenschwundt kommen wird jedes Unternehmen an die Wand gefahren... , bei 3% ,4% ,5% in schleichend , bei 8% ,10% in rasend schnell ;)


    da dies in leicht erhöhtem Arpu kaum wieder eingefangen wird.... , und der auf dem Markt sicherlich vorherschende Kunde der Tarifklassen M ,20/40/50GB plus Flat preissensibel ist und bleibt...:)

    O2 Blue All in L 5G 244GB

  • In andern Ländern ist man da radikaler: Da werden Altkunden änderungsgekündigt (= Friss die Tarifänderung oder gehe) und man spekuliert, dass nur ein Bruchteil der Betroffenen Kunden wirklich kündigt (wirklich geht).

    So läuft das halt in Deutschland auch nicht. Der Kunde muss schon aktiv einen neuen Vertrag abschließen, wenn er zu den neuen Konditionen bleiben will (für Leistungs- und Preisänderungen mit Sonderkündigungsrecht seitens des Kunden sind die Spielräume gering). Und bei Telekommunikationsverträgen ist inzwischen auch mündlicher Vertragsschluss unwirksam, bis er nach Kenntnisnahme der Vertragszusammenfassung anderweitig bestätigt wird (wobei das teilweise EU-Vorgabe ist). Bei der aktuellen TKG-Novelle will die Verbraucherzentrale übrigens auch reinkriegen, dass Online- oder SMS-Bestätigung während einem Telefonat oder direkt danach immer unwirksam ist.

  • Bei der aktuellen TKG-Novelle will die Verbraucherzentrale übrigens auch reinkriegen, dass Online- oder SMS-Bestätigung während einem Telefonat oder direkt danach immer unwirksam ist.

    Hm. Die sollten einfach die Vertragslaufzeit generell auf 1 Monat begrenzen. Das versteht jeder. Wenn dann jemand was "aus Versehen " unterschreibt oder merkt, dass Netz XY nix taugt, kann er binnen 4 Wochen wieder raus. Das einzige, was die Branche dann ändern müsste, wäre die Verprovisionierung von Neuverträgen.


    Um beim Thema zu bleiben: o2 bietet ja den Handy-Kreditvertrag, getrennt vom Mobilfunkvertrag an. Das ist ja auch gut - nur - in den o2-Shops mögen die diese getrennten Modelle gar nicht. So mein Eindruck.

  • Es waren ja schon die 12 Monate Maximum nicht durchsetzbar. Ich bin jetzt zwar trotzdem zu Prepaid gegangen, aber im Prinzip hab ich auch als Kunde ein Interesse dran, dass ich mir gute Konditionen für 2 Jahre sichern kann und mich nicht andauernd mit relativ miesen Angeboten rumschlagen muss. Bei Tarifen, wo man damit rechnen muss, dass man vom Anbieter rausgekündigt wird, sobald man sie nutzt, gilt das noch viel mehr. Den Weg, Nepp relativ leicht widerrufen zu können oder garnicht erst wirksam werden zu lassen, halt ich für wesentlich besser. Ansonsten würd ich das eher in die Richtung radikaler machen, dass keine automatischen Verlängerungen zulässig sind. Dann könnten auch die Anbieter schlechtere Konditionen leichter durchdrücken, sofern es der Markt hergibt.

  • Ansonsten würd ich das eher in die Richtung radikaler machen, dass keine automatischen Verlängerungen zulässig sind.

    :D:D , da würde aber 1/3 der Bevölkerung soo manches mal mit toter Sim blööd da sitzen , die automatischen Verlängerungen sind doch "Aktiver Verbraucher Schutz" ,es sind doch nur 30 Tage...:)

    es gibt nämlich n Menschen schlag der nicht weis wann der Vertrag begann , genausooowenig wann er "Endet" , und es kümmert sie auch nicht... , erst wenn es nicht mehr passt , wird ewentuell mal was neues in Betracht gezogen....

    O2 Blue All in L 5G 244GB

  • Insofern wär es auch wettbewerbsfördernd. Für die, die freiwillig einen gewissen Aufwand betreiben, ist es aber natürlich besser, wenn es genügend Leute gibt, die für sie mitzahlen.

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