Beiträge von xrw

    Wegen dem Kündigungszeitpunkt gibts übrigens eine anhängige Klage gegen Drillisch (OLG Frankfurt 6 UKl 2/26). Vermutlich haben die Änderungen auf der Rechnung einen Zusammenhang damit. Als Anlass waren sie wohl zu spät; eher werden das Versuche sein, das irgendwie rechtssicherer zu formulieren bzw. vorsichtshalber auf Verträge ohne Mindestlaufzeit zu übertragen.


    Konkret gehts um Kündigungen ohne Angabe eines bestimmten Zeitpunkts. Da nimmt Drillisch (und 1&1) wohl generell das Ende ihrer Pseudoverlängerung, zumindest bei Verträgen mit Mindestlaufzeit. Viel mehr steht dazu noch nicht bei den Links zu dieser Klage:


    https://www.verbraucherzentral…llisch-online-gmbh-118262

    https://www.bundesjustizamt.de…/UKlag_107_2026_node.html

    12,33 Mio. Mobile Internet (- 0,15 Mio.)
    Discount-Tarife: Wegfall besonders niedrigpreisiger Tarife sowie Datenvolumen Reduktion bei leistungsstarken Tarifen führten allein im April zu - 100.000 Verträgen


    Heißt wohl, dass erstmal mehr als die Hälfte der normalen Kündigungen nicht mehr durch Neuverträge ersetzt worden ist.


    Weiß nicht, wann die Umstellung genau war, aber Ende März waren es genauso viele Mobilfunkkunden wie Ende 2025. Richtig viel haben also wohl auch die besonders billigen Preise direkt vor der Umstellung nicht gebracht. Und Mai/Juni, wo allmählich das allgemeine Preisniveau gestiegen ist, zusammen bloß noch 50'000 Verlust im Saldo.

    Hab noch 2 Starterpakete gekauft (heute letzter Tag für 1.99 € pro Stück) und auf ein paar Details geachtet. An der Kasse wird nur die EAN erfasst. Hab an der SB-Kasse absichtlich einen Finger auf dem Strichcode für die ICCID gelassen. Es sind auch beide zusammen trotz verschiedener EANs als gemeinsamer einzeiliger Posten auf dem Bon gelistet worden.


    In dem Laden gibts jetzt 4 verschiedene Generationen; die Masse ist weiterhin prä-5G, darunter auch noch welche mit Multibrand als Anbieter. Akut sollten die also nicht verfallen; ich hab mir aber vorsichtshalber welche mit 5G rausgesucht (unter 50 € Startguthaben werd ich die so schnell nicht aktivieren). Telefonnummer steht ausschließlich auf der älteren 5G-Generation drauf (alle mit 015147* und alle schlechter als meine beiden, die nicht aufgedruckt waren). Nur die mit 5G haben einen Versionsstand drauf.


    Größenordnung der ICCIDs (aus meiner Sammlung, waren aber alle jeweils ähnlich) und EANs:


    Ganz alt mit Multibrand: ICCID 8949020000163*, EAN 4337185845192 (mit Hardware)

    LTE ohne Multibrand: ICCID 8949020000166*, EAN 4063367378966 (mit Hardware)

    5G Versionsstand 2024-01-30: ICCID 8949020000194*, EAN 4063367481413 (eSIM)

    5G Versionsstand 2025-07-31: ICCID 8949020000214*, EAN 4063367625954 (eSIM)


    Die jüngste Generation hat Smart L mit 100 Mbit/s und die ICCID nicht mehr auf der Aufreißlasche, wo man sie leicht ruiniert, sondern drunter (2. Generation hat auch innen einen Aufkleber mit den aktivierungsrelevanten Daten gekriegt).

    Unter einer »automatischen Kündigung« verstehn sie wohl, dass sie bloß so tun, als hätten sie gekündigt. Dabei ist das Wesen der Kündigung die Mitteilung der beabsichtigten Leistungseinstellung und deren Zugang beim Vertragspartner deshalb Voraussetzung für die Wirksamkeit.

    Meines Erachtens dürften sie für die 2 Tage nur die Hälfte verlangen, weil die exzessiven Vorlaufzeiten für die Portierung nicht der Kunde zu vertreten hat (Spusu auch nicht, aber das ist egal). Außerdem ist die Halbierung die Regel, und eine Abweichung davon müssten sie erstmal begründen.

    Kann es sein, dass RCS Datenverkehr mitgezählt wird?

    Soweit RCS in Preislisten erwähnt wird, steht generell dabei, dass Daten kostenpflichtig sind. Erstaunlich würd ich eher finden, wenn das über die zugehörige SIM läuft. Das wär ja insbesondere im Fall von automatischen Dayflats oder im Roaming ein erhebliches Risiko. Aber RCS ist mir überhaupt ziemlich suspekt.

    Damit rechnen kann man normalerweise nicht, weil es gegen die Regeln und auch nicht klar dokumentiert ist. Normalerweise kann man mit dem Gegenteil rechnen, und dass es berechenbar ist, wär ja auch der Vorteil solcher Regeln. An sich bin ich garkein Freund von diesem EU-Roaming.


    Praktisch heißt es halt, dass bloß entweder die Datenmitnahme oder das EU-Roaming nutzbar ist (sofern man sich das nicht einklagt), womit sich die Attraktivität der Tarife wesentlich reduziert. Mir wär es sonst egal, weil ich kein EU-Roaming brauch bzw. andernfalls vorher kündigen könnte. Wobei es natürlich extrafies ist, dass man nur zu einem Zeitpunkt kündigen kann, wo das Problem erstmal wieder vorbei ist.

    Weil wohl (wie hier schon diskutiert) das verfügbare Roamingvolumen auf 0 gesetzt wird, wenn das Grundvolumen verbraucht ist und danach das angesparte Volumen verwendet wird. Und zudem dafür 4 €/GB verlangt werden, was selbst bei zulässigem Nullvolumen mehr als erlaubt wär.

    Problem ist das ich keine Prepaidkarte ohne Monatliche gebühr und mit GB zum aufladen finde.

    Vodafone Callya mit 3 ¢/MB, wenn der Volumenbedarf gering ist. Billiger gehts u.U. auf die Dauer mit Roaming-eSIM (in eSIM-Adapter), falls keine Telefonnummer nötig (aber gegebenenfalls auf die Taktung achten).


    Weiß nicht, was das Teil genau machen soll, aber für ein paar Daten sollten auch die 32 kbit/s von Whatsappsim reichen (verlangt 5 € Aufladung alle 6 Monate).


    PS: Wenn es bloß um den Hotspot für die lokale Verbindung ohne Anbindung ans Internet geht, brauchts überhaupt keine Daten. Auf meinem alten Smartfon kann ich den auch mit datenloser SIM einrichten. Ansonsten muss man bei volumenbasiertem Tarif halt drauf achten, dass man möglichst alles ausbaut, was auf dem Gerät selber Daten verbraucht.