Rufnummermitnahme Portierung oder Vertragsübernahme DRILLISCH

  • Seit einem halben Jahr versuche ich eine Rufnummer von Drillisch zu Lebara mitzunehmen. Bisher wurde es immer abgelehnt einen Firmenkunden auf ein Privatkonto zu portieren, auch wenn das Einzelunternehmen aufgelöst wurde. Deshalb habe ich bei Lebara die Kundendaten kurzzeitig auf meine Firmendaten geändert. Auch das funktioniert nicht.

    Langsam bekomme ich von Drillisch nur noch von KI formulierte unzutreffende Standardabsagen.

    Die Legitimation/Vollmacht und auch Abmeldung für meine Firma habe ich schon vor langer Zeit zugeschickt.

    Was kann ich tun?

    Herzliche Grüße

    Gidefix

    winsim.de sim.de Lebara

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  • Bei Portierungsproblemen am besten ohne Zögern die Bundesnetzagentur heranziehen, über das Beschwerdeformular. In berechtigten Fällen agiert sie zügig.


    Stelle dabei sicher, dass das laufende Portierungsverfahren von deiner Seite sauber eingeleitet wurde. Idealerweise wurde sowohl beim alten als auch beim neuen Anbieter derselbe Vertragsinhaber hinterlegt (in dem Fall die Firma).


    Der Grund: Die Portierung mit abweichenden Inhabern ist eine freiwillige Leistung der beteiligten Anbieter. Die Bundesnetzagentur verweist zurecht darauf, dass sie in dem Fall keine konkrete Handhabe hat und würde dann nur noch beratend und unterstützend, aber nicht sanktionierend auftreten.

  • Dass sowas nicht funktioniert, ist normal. Wenn es ein Firmenvertrag ist, muss bei der Portierungsanfrage auch ein Firmenvertrag angefragt werden (mit Name der Firma und nicht einer etwaigen natürlichen Person und folglich ohne Geburtsdatum und dafür mit Kundennummer). In aller Regel muss man den Vertrag vorher in den richtigen Typ konvertieren. Spusu bietet auch Portierung von anderem Kundentyp an; ob das praktisch funktioniert, hat wohl noch niemand getestet.

  • Wer ist spusu?

    Die Konvertierung und Portierung fordere ich ja schon seit Monaten. Nix tut sich. Der neue Anbieter Lebara meint, da sie ein reiner Privatanbieter sind, würde das meistens angelehnt.

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  • Anspruch auf eine Umschreibung des Vertrags hast du wohl auch nicht (und bei Drillisch würd ich zumindest damit rechnen, dass sie dafür kräftig kassieren) und auf eine Rufnummernmitnahme wohl auch nicht, wenn die Firma ohne Rechtsnachfolger erloschen ist.


    Spusu ist neu. Kostet dich 4.90 € für den Spusu 5, den du nach Portierung gleich wieder zum Monatsende kündigen kannst und zum Vertragsende oder vorher weiterportieren. Geht auch als eSIM, aber sie verlangen Identifikation per Ausweiskopie und Video. Im Bestellprozess kommt man ohne Dateneingabe bis zur Portierung, so dass man sich das erstmal anschaun kann: https://www.spusu.de/spusu5


    Richtigen Firmennamen und Kundennummer des alten Vertrags solltest du bei Drillisch aus den portierungsrelevanten Daten kopieren, die sie dir nach (erneutem) Opt-in für die Rufnummernmitnahme zuschicken sollten oder die dann im Kundencenter verfügbar sein sollten.

  • Vielen Dank xrw. Das mit dem Anspruch hört sich nicht gut an. Ich frage mich auch langsam, wie lange die Portierung nach der Kündigung noch möglich ist. Die Daten sind noch vorhanden. Wie wird die Frist gezählt, Kalendertage oder Werktage?


    Hab mein Anliegen jetzt mal zur Schlichtungsstelle per Mail geschickt. Das Formular für Telekommunikation ist ja nicht erreichbar.


    spusu hört sich interessant an. Gibt es hier im Forum einen Vertreter der Firma, der weiterhelfen kann? Der Anbieter ist ja noch ziehmlich unbekannt. Handelt es sich dabei um das D2-Netz?

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  • Gesetzlich hat man normalerweise 1 Monat nach Vertragsende für den Antrag. Die Portierungsspezifikation sieht 90 Tage für Eingang der Portierungsanfrage beim alten Anbieter vor. Danach wird die Rufnummer gegebenenfalls ins Ursprungsnetz zurückportiert, was bei Drillisch jetzt wohl immer der Fall ist, wenn sie nicht aus den neuen 1&1-Rufnummernblöcken ist.


    Spusu ist vom Funknetz her Vodafone, routet aber den Rest selber (Mutterfirma sitzt in Wien).

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