Zwei Drei kleine Tipps zu der Materie ohne das Prozedere:
In den meisten Fällen sah die wirtschaftliche Zwangslage der Alteigentümer schon über einen längeren Zeitraum nicht gerade rosig aus, daher:
- Niemals ohne Ortsbesichtigung das Objekt erwerben, ggf mit Gutachter. Stichwort Investitionsstau.
- Grundbuch einsehen und ausgiebig prüfen, auch das mit evtl Rechtsberatung bei Unklarheit.
- Sind während der Bietphase Scheinbieter der Gläubiger beteiligt die den Preis hochtreiben, sein Limit immer im Auge behalten.
- Nach Erwerb muß der Alteigentümer sein ehemaliges Eigentum ersteinmal an dich herausgeben, viel Zeit für böse Spielchen.
-Den wirklichen Marktpreis genau beurteilen, besonders bei ETW. Schnell hat man doch zuviel hingelegt.
Mittlerweile gehen viele Banken dazu über, die guten Objekte nicht mehr mittels Zwangsversteigerungsverfahren zu verwerten, sonder im Einklang mit dem Schuldner über Ihre Immobilienabteilung zu verkaufen.
Leider sind in der Vergangenheit viele Kreditgeschäfte abgeglitten, aber hieraus die Möglichkeit ein wirklich gutes Objekt als Schnäppchen zu bekommen, ist dadurch nicht wirklich gestiegen. Eher schon die Chance sich zu verzocken.
Siemensanier
PS: Wenn die Möglichkeit besteht mit dem Alteigentümer vorher in Kontakt treten.
