Beiträge von Siemensanier

    Zwei Drei kleine Tipps zu der Materie ohne das Prozedere:



    In den meisten Fällen sah die wirtschaftliche Zwangslage der Alteigentümer schon über einen längeren Zeitraum nicht gerade rosig aus, daher:


    - Niemals ohne Ortsbesichtigung das Objekt erwerben, ggf mit Gutachter. Stichwort Investitionsstau.


    - Grundbuch einsehen und ausgiebig prüfen, auch das mit evtl Rechtsberatung bei Unklarheit.


    - Sind während der Bietphase Scheinbieter der Gläubiger beteiligt die den Preis hochtreiben, sein Limit immer im Auge behalten.


    - Nach Erwerb muß der Alteigentümer sein ehemaliges Eigentum ersteinmal an dich herausgeben, viel Zeit für böse Spielchen.


    -Den wirklichen Marktpreis genau beurteilen, besonders bei ETW. Schnell hat man doch zuviel hingelegt.



    Mittlerweile gehen viele Banken dazu über, die guten Objekte nicht mehr mittels Zwangsversteigerungsverfahren zu verwerten, sonder im Einklang mit dem Schuldner über Ihre Immobilienabteilung zu verkaufen.



    Leider sind in der Vergangenheit viele Kreditgeschäfte abgeglitten, aber hieraus die Möglichkeit ein wirklich gutes Objekt als Schnäppchen zu bekommen, ist dadurch nicht wirklich gestiegen. Eher schon die Chance sich zu verzocken.



    Siemensanier


    PS: Wenn die Möglichkeit besteht mit dem Alteigentümer vorher in Kontakt treten.

    Sitzpolsterfarbe nicht, aber Außenfarbe des Fahrzeugs. Frag mal die Versicherer!


    Aber nochmal zurück. Es stört mich einfach wenn ein WR quasi wie ein Persilschein wirken soll.


    Wer sein Farhrverhalten nicht ebenso wichtig erachtet wie die Wahl seines Reifens, hat nunmal ein Problem.


    Und Testergebnisse wie sie wie hier z.B auf dem "Conti Drom" in Massen erzeugt werden, sind nunmal unter Laborbedingungen erzeugt, und somit halt nur teilweise gemeingültig übertragbar.

    Also ich habe nicht von provozierten gefährlichen Überholmanöver gesprochen.
    Und wer sich zu gefährlichen Fahrmanövern provozieren lässt, hat sowieso ein anderes Problem.


    Und 50 km/h kann ich mir bei so manchem Witterungseinfall wie z.b. Blitzeis auch durchaus als angepasste Fahrweise vorstellen.


    Mich würde aber dennoch mal eine unabhängige Studie interessieren, in der der Einfluß der Bereifung und der Fahrweise in Verbindung mit dem Unfallgeschehen gebracht wird. Ausgenommen der Sommerreifenfahrer, würde mich sehr interessiern in welchem Anteil ein übersteigertes Fahrverhalten zum Unfall führte. Und ob die Rate der GJR Nutzer überproportional am Unfallgeschehen beteiligt ist. Vielleicht findet sich ja mal ein Student der bei der Unfallforschung der MHH Hannover hierüber eine Abschlußarbeit schreibt. Ich könnte mir aber auch gut Vorstellen, dass ein psychologie Student für diese Arbeit ebenfalls sehr gut geeignet wäre.



    Siemensanier


    PS: Warum finden dann Systeme wie Reifendruckkontrollanzeige, Notlaufeigenschaft, Auto Hold zum Anfahren am Berg in der öffentlichen Diskussion sowenig Aufmerksamkeit? Dienen diese Systeme nicht auch primär der Sicherheit beim Fahren.

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Es brauch im Flachland nur ein Tag schneien und du siehst wieder hunderte in den Gräben. Oder die Schleicher die Angst haben schneller als 50 km/h zu fahren. Auch das nervt ungemein denn es proviziert gefährliche Überholmanöver.


    Auch wenn es im Winter nicht so oft schneit - glatt ist es doch verhältnismäßig oft. Und da bin ich froh noch vom Fleck zu kommen und nicht wie man andere nur hin und her zurutschen.



    Das müsste jetzt eigentlich nicht weiter kommentiert werden, aber:


    Ist neben angepasster Winterausrüstung nicht auch eine angepasste Fahrweise angesagt. Und da kann bei nicht geräumten Straßen 50km/h durchaus angebracht sein. Liegt jetzt nicht das Gefahrenpotential bei demjenigen Verkehrsteilnehmer mit Winterreifen? Wenn er der Meinung ist, durch seine Reifenwahl bestände NICHT die Notwendigkeit seine Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen.


    Bei vereister Straße ist weder ein GJR noch ein WR die erste Wahl um eine mögliche Verzögerung zu maximieren. Sondern einzig die Fahrweise.

    Jetzt war ich doch wirklich neugierig welche Gummies VW direkt ab Werk aufgezogen hat.


    Beide mit Ganzjahresreifen Konfiguration ausgeliefert.


    VW Caddy Eco Fuel: GoodYear Vector 5 mit Symbol und Laufrichtungsvorgabe.
    VW T5 Transporter: Cargo Vector mit MS aber ohne Symbol.


    Das soll jetzt nicht heißen, das VW immer GoodYear verbaut, sondern die bauen das an, was der Rad/Reifen Dienstleister gerade zu den geforderten Konditionen bereitstellen kann.


    Leider bokomme ich Mitte September ein neues Fahrzeug diesmal mit Sommer- / Winterreifen da GJR nicht lieferbar. Somit darf ich im Oktober die Reifen das erste Mal und in spätesten 4 Monaten nocheinmal wechseln bzw. wechseln lassen.


    Und ich weiß heute schon, dass das Übernächste garantiert wieder GJR bekommen wird.


    Warum besteht denn eine wirtschaftliche Existenzberechtigung für aldi und Co?
    Oder warum sind sie in der Lage mit schlechter angepasster Qualität Marktanteile zu generieren?


    Wenn keine wirtschaftliche Grundlage für die Auswahl bestände so wäre es doch am sinnvollsten:


    Jan WR
    Feb WR
    Mrz GJR
    Apr GJR
    Mai SR
    Jun SR
    Jul SR
    Aug SR
    Sep GJR
    Okt GJR
    Nov WR
    Dez WR


    Oder kann jemand einen späten Wintereinbruch oder einen Altweibersommer immer 100% voraussagen? Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob die GRJ Periode durch topografische Verhältnisse ausgedehnt werden kann.


    Das Thermometer scheint wohl jetzt schon Nachts auf bis zu 8Grad C zu fallen. Sind da denn Sommerreifen mit Ihrer Gummimischung noch die erste Wahl?


    Und bei so manchem Verkehrsteilnehmer mache ich mir weniger sorgen darüber, ob er sich Sommer- und Winterreifen leisten kann. Sondern eher darüber, dass er aufgrund seiner wirtschafrlichen Situation ein paar Pferde zuviel unter seiner Haube beheimatet bzw. beheimaten kann.


    Siemensanier


    Der Unterschied zwischen der Bezeichnung M+S und dem Schneeflockensymbol im stelisierten Berg besteht darin, dass die Abrollrichtung beim symbolisierten Reifen durch das Profildesign entgegen zum M+S Reifen festgelegt ist. Dadurch bessere Haftung bei Anfahrten an einer schneebedeckten Steigung beispielweise.


    Ich möchte jedoch einmal eine Rechtsspechung sehen, die im Flachland bei einer M+S Ganzjahresbereifung von einer nicht angepassten Bereifung spricht.


    Leider ist vielen ebenfalls nicht bekannt, dass bei einer wirklich optimalen Fahrzeugbereifung selbst der elektr. Fahrassistend an dieser angepasst sein müsste. Da es Parameter gibt, die abweichend von den kommenden Sensorwerten fest vordefiniert wurden. Und auch hier wurde quasi ein mittel zwischen Winter und Sommereigenschaft herangezogen. Aber davon sind wir heute noch meilenweit weg, die Bordelektronik flexibel zu kalibrieren.


    Darum: Im Flachland lieber einen GJR eines Markenherstellers mit ausreichenden Profil, als einen selbst montierten nicht ausgewuchteten und eventuell sogar falsch gelagerten Satz Winterreifen.


    Siemensanier

    Re: Ganzjhresreifen - Ja oder Nein ?


    Zitat

    Original geschrieben von uwm


    Habt Ihr eine Entscheidungshilfe für mich ?



    Leider scheint dies schon fast zu einer Religionsfrage zu werden.
    Also ich wohne ebenfalls im Flachland und bisher immer gut mit Ganzjahresreifen gefahren. So erspare ich mir das leidige Thema der Lagerung und das Wechselns.


    Siemensanier


    PS: (Leider gab es für meinen Nächsten keine Ganzjahresreifen. Kann dir ja am Ende der Wintersaison sagen, ob ich noch überzeugter Jünger von Markenganzjahresreifen bin. Vielleicht bin ich dann schlauer in bezug auf Winterreifen, was ich aber nicht glaube )

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen

    Mir kann er die nicht berechnen, da ich sie nicht bestellt habe als Extra.


    Wenn es der Golf nicht wird, warte ich bis nächstes Jahr und kaufe einen neuen Roomster, auf den bin ich eigentlich eh aus, und zwar schon recht lange.
    Der Golf kommt nur in Frage, weil er sehr günstig ist, gut ausgestattet, geräumig und als zuverlässig gilt. Ich würde nie nach einem neuen Golf Ausschau halten, da ich finde, daß es in seiner Klasse bessere gibt, die noch dazu günstig sind. Witzigerweise ist es auf dem Gebrauchtwagenmarkt anders. Es gibt so gut wie keine gebrauchten Civics und wenn, sind sie noch sehr teuer.


    Ist mir schon klar, dass er sie DIR nicht berechnen kann. War auch nicht so gemeint.


    Bezogen auf Ganzjahresreifen kann ich dir mal die Adresse eines Reifenherstellers in Hannover geben, der darin die eigentliche technologische Zukunft der Bereifung sieht. Leider wird hier aber sehr stark seitens gewisser Kreise gemauert. Und zwei Sätze verkaufter Reifen, sind immernoch besser als Einer. So denken leider bisher noch die Ökonomen des Reifen als auch der Automobilhersteller. Auch wenn sich die Technologen von dem Gedanken langsam durch Ihre Arbeit verabschieden. Zugegeben in Jeversen schneit es wenig.


    Kauf was du willst, solange es Konzernintern ist ;)


    Und falls jemand auf der IAA sein wird, die Herren im Anzug, nicht die Promoter, immer schön darauf ansprechen, dass sich Ihre Fahrzeuge bei den Händlern ja langsam stapeln. Vielleicht hört es ja so mal ein verblendeter Manager im Inkognitoeinsatz an der Basis. Bisher stehen nämlich nur die Händler dem Problem entgegen, und versuchen dieses über den Preis zu regulieren. Der Verbraucher freut sich, und der vermeintliche WA fährt immer neue Autos ein, welche zu UPE einfach nicht mehr absetztzbar sind.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen

    ...
    Es sind offenbar nur Ganzjahresreifen drauf. Auch ein Argument, den Preis zu drücken, denn eigentlich halte ich von denen nichts. Mal sehen, ob ich sie noch über den Winter fahre und nächstes Jahr neue kaufe.



    Was heisst denn hier NUR ?


    Die haben immerhin 160,00 € Mehrkosten verursacht. Pass also auf, das er dir die 160,00 € nicht mehr berechnet.


    Ich komme mit denen eigentlich immer gut aus. (Außer du fährst eine Caddy auf nasser Straße, dann drehen Sie auch mit ESP ständig durch)
    Es kommt halt sehr darauf an, wo du sie einsetzt.


    Leider habe ich beim Cross Golf keine Ganzjahresreifen bekommen. So habe ich nun das Problem, irgendwann die Alufelgen mit den Sommerreifen gegen sehr schöne Stahlfelgen mit Winterreifen wechseln zu müssen. Also Ganzjahresreifen können schon von Vorteil sein, und sind bei WAWagen gar nicht mal so selten.


    Wenn du dich nicht für den Goal entscheiden kannst, warte 6 Monate, dann kann dir der Händler vielleicht einen CrossGolf für UPE knapp über 35.000 € günstig anbieten. " 35.000 € für einen Golf, DIE Spinnen doch. "


    Siemensanier