Beiträge von lchris

    Ob man jetzt allerdings ein Computersystem "ärgern" kann, ist eine andere Frage. ;)

    Ob man sich von einem Computersystem "ärgern" lässt, war ja die Frage davor... bevor man sich entsprechend "revanchiert".


    Wie gesagt hat mir der Anwalt erklärt, dass mit dem Kauf des Startersets kein Mobilfunk-Vertrag mit dem Provider zustande gekommen ist. Rein rechtlich müsste der Einzelhändler entweder die Ware zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten oder funktionsfähige Ware liefern. Aber auch nur, sofern der Versuch der bzw. die Registrierung an sich in einer nachvollziehbaren Zeitspanne nach dem Kauf passiert, also z.B. innerhalb von 4 Wochen nach dem Kauf.


    Abgesehen davon habe ich selber schon einmal auf eine Prepaid-Simkarte eines anderen Anbieters in Etappen und über Jahre hinweg weit über 2000 EUR (jeweils ca. 200 EUR) aufgeladen und habe mir dies immer wenige Tage oder Wochen später auszahlen lassen und es gab zum Glück bisher keine Probleme. Aber dies stellt (ich denke) keine vertragsgemäße Nutzung dar. Also wenn mir gekündigt werden würde, dann wüsste ich warum (zumal die Karte völlig umsatzlos ist).

    Vielleicht noch eine rechtliche Anmerkung meinerseits zu der nicht aktivierbaren Congstar Prepaid Sim (bin aber selber kein Jurist):
    Durch den Kauf des Starterpakets kommt ja kein Vertrag mit congstar zu stande: Da Vertragsfreiheit besteht, kann congstar neue Abschlüsse für wen auch immer ablehnen (und muss wohl keinen Grund angeben).

    Aus rechtlicher Sicht müsste der Kunde das Starterpaket also dort wieder zurückgeben, wo er es erhalten hat (gegen Erstattung des Kaufpreises nach Vorlage Kassenzettel).


    Die Kündigung der vielen Karten im Telekom-Netz durch den betroffenen Kunden ist natürlich nachvollziehbar: Will man die Telekom aber "ärgern" (sofern zutreffend), so sollte man die Karten eher umsatzlos auslaufen lassen (Startguthaben natürlich verbrauchen), eingezahltes Guthaben sich auszahlen lassen und unbedingt die Nummern wegportieren. Ansonsten werden die Nummern ja wieder frei und die Telekom kann dadurch erhebliche Kosten sparen.

    Kann sich gerne ein Anwalt per Mail melden.

    Habe eine SIM im D1 Netz. Und einmalig mit 5 Euro aufgeladen. Nun müsste ich wieder aufladen. Aber wenn die wirklich ähnlich wie lycamobil die Auszahlung verweigern, dann würde ich von einer weiteren Aufladung absehen. Eine SIM-Karte aus dem virtuellen Lebara (O2) Netz ist mir noch nicht angeboten und/oder zugeschickt worden.

    Müsste halt mal ein Jung-Jurist, bei dem man sich melden kann, sich der Sache übungshalber annehmen und alle hier unterstützen, die auf ihr Geld warten.

    Mein Problem mit Lebara ist ebenfalls seit Mitte Mai diesen Jahres ungelöst:

    Bei einer gekündigten Karte (Nummer von Lebara wegportiert) ist noch per PayPal aufgebuchtes Guthaben vorhanden.

    Mehrfach wurde der Antrag auf Auszahlung gestellt (formlos per Mail, wiederholt schriftlich per Formular wie von Lebara gefordert, telefonisch usw.).

    Guthaben wird aber nicht ausgezahlt.

    Wie schwierig es ist, jemanden von der Hotline ans Telefon bekommen, ist bekannt. Hat man dort Erfolg, kommen irgendwelche Ausreden wie Karte wäre noch nicht gekündigt, Verbindung ist zu schlecht (und es wird aufgelegt)

    Hat jemand einen Tipp oder ist das etwa ein Fall für teltarif?

    Ich habe diese Jahres-Flat nur gebucht (mit Bonusguthaben), um das Zeitfenster zu verlängern. Aber leider keine 24 Monate lang.

    Hätte ich selber aufladen müssen, hätte ich befürchtet, dass zukünftige Vebräuche ev. nicht von Bonusguthaben sondern vom selbst aufgebuchten Guthaben abgezogen werden. Das wollte ich eben vermeiden.