Beiträge von herbert1960

    Hallo,


    das Geldabheben am Automaten und am Bankschalter (falls angeboten) ist mit der gebuhrenfrei.com MasterCard zwar tatsächlich gebührenfrei, aber es werden ca. 25% Zinsen p. a. ab Auszahlungstag bis zum Kontoausgleich berechnet.
    Da ist ein Dispokredit auf dem Girokonto bei der Hausbank mit ca. 8-12 % p. a. billiger. Allerdings können Gebühren für das Geldabheben bei Fremdbanken entstehen. Bei Media Markt kann man auch direkt mit der EC-Karte und PIN bezahlen.


    Die DKB bietet ein kostenloses Online-Konto mit VISA-Karte, mit der man an allen Geldautomaten weltweit gebührenfrei und ohne Sollzinsen bis zur nächsten monatlichen Abrechnung Geld abheben kann.


    Viele Grüße

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Auf Zahlung per Vorkasse sollte man sich grundsätzlich nicht einlassen, es is eine grobe Benachteiligung des Käufers. Er soll was bezahlen, wo er dann schauen muß, ob er überhaupt was geliefert bekommt. Sicherheit hat hier nur der Verkäufer, er wälzt das Risiko zu 100 % auf den Kunden ab. Sowas ist unfair. Es ist klar, bei Lieferung auf Rechnung, hat der Verkäufer allein das Risiko. Gestreut ist das Risiko bei Zahlung per Kreditkarte, per Nachmahme oder Paypal, aber für beide Seiten akzeptabel. Lastschriftzahlung wollen auch viele Verkäufer nicht, weil man diese innerhalb von 6 Wochen zurückbuchen kann, andererseits wird dies ein Kunde ohne Grund kaum machen.


    Ich denke, die Mehrheit hier ist genau wie ich gegen Vorkasse und der Beitrag von bernbayer ist eine gute Zusammenfassung.


    Lastschrift ist auch für mich eine gute Lösung, denn man kann das Geld zurückbuchen lassen, wenn keine oder mangelhafte Ware geschickt wird. Eine Rückbuchung der Lastschrift sollte der Käufer jedoch nur dann veranlassen, wenn er einen guten Grund dafür hat, sonst kann es teuer werden.
    Wenn jedoch die Lastschrift mangels Deckung zurückgebucht wird, kann es für den Käufer unangenehm und teuer werden, denn dies könnte auch strafrechtlich relevant sein (z. B. kann man das als Betrug ansehen).


    Der Verkäufer kann auch erst die Lastschrift veranlassen und dann nach ca. 1 Woche die Ware senden. Allerdings müßte er den Kunden vorher informieren. Dies würde ich so akzeptieren. Wenn man einen Artikel dringend braucht, ist diese Abwicklung jedoch nicht sinnvoll. Dann hilft eigentlich nur Kreditkarte, denn da kann der Verkäufer sofort online die Zahlung prüfen und merkt es, wenn das Limit erschöpft ist.


    Es gibt halt immer einen, der ein Risiko trägt. Unsere Gesetzte gehen davon aus, dass der Verkäufer der wirtschaftlich Stärkere ist und der Käufer als juristischer Laie vor Übervorteilung geschützt werden soll. Abgesehen von Ein-Mann Onlineshops ist dies meist auch so und Zahlungsausfälle sind z. T. einkalkuliert. Außerdem lebt der Verkäufer vom Kunden und sollte auch Service bieten.


    Es gibt noch ein weiteres Problem: Wenn der Verkäufer die Vorkassezahlung unbedingt braucht, um seinen Lieferant zu bezahlen, ist seine finanzielle Lage meist sehr schlecht. Wenn jetzt plötzlich der "Geldfluß" bei weniger Aufträgen ins Stocken gerät oder irgendwelche weiteren Kosten den Verkäufer belasten, bricht das System wie ein Schneeballsystem zusammen und der Verkäufer muß Insolvenz amnelden. Die Vorkasse-Kunden bekommen dann nichts mehr zurück.
    Die Letzten beißen die Hunde!

    Re: Re: Unsitte Vorkasse!


    Zitat

    Original geschrieben von clio
    Du möchtest Sim-Karten mit 5 und 10€ Guthaben privat verkaufen?


    Ja, ich möchte ein paar SIM Karten, die ich bei verschiedenen Online-Aktionen bekommen habe, privat verkaufen. Hast Du Interesse?

    Hallo,


    bei kleineren Online-Shops und bei einigen Privatverkäufen ist als Zahlungsmöglichkeit meist nur Vorkasse angegeben.
    Das ist für den Käufer sehr unsicher.
    Bei Onlineshops kommt es immer wieder vor, dass diese "völlig unerwartet" Konkurs anmelden und der Konkursverwalter nichts mehr herausrückt. Da ich schon 3 mal (Bauträger, der schlüsselfertig bauen wollte, ehem. Arbeitgeber, Reiseveranstalter) mit Konkursen zu tun hatte, kenne ich die "Tricks", die dann laufen und bin deshalb evtl. etwas zu vorsichtig.
    Bei Privatverkäufen kommt es vor, dass die nach einer Vorkasse-Zahlung nichts liefern und nicht mehr auf E-Mails oder Anrufe reagieren. In unserer örtlichen Tageszeitung steht meist 1 - 2 mal pro Woche ein Bericht darüber.
    Die Verbraucherzentralen raten von Vorkasse ab und lt. rechtskräftigen Urteilen gibt es keinen Rechtsanspruch auf Vorkasse.
    <http://www.vzhh.de> Beim Suchbegriff "Möbel" oder "Küche" eingeben.
    Bisher habe ich bei größeren Onlineshops auf Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte bestellt, z. B. bei amazon.de
    Da ich mehrere Kreditkarten, darunter auch eine MasterCard Gold besitze, ist meine Bonität kein Problem. Außerdem holen Onlineshops meist eine Schufa- oder sonstige Auskünfte vor Auslieferung ein.
    Privatverkäufer können natürlich keine Kreditkarten akzeptieren und es bleibt für mich nur Lastschrift oder Rechnung.
    Vor kurzem wurde von WISO eine ganze Sendung über ebay und PayPal gesendet. PayPal ist anscheinend nicht so sicher wie die behaupten und der Käuferschutz ist für mich magelhaft. Bewertungen kann man anscheinend auch manipulieren und sind damit nicht aussagekräftig.
    Nachnahme ist für mich umständlich, etwas unsicher und vor allem teuer.
    Persönliche Übergabe ist meist wegen der Entfernung wirtschaftlich nicht möglich und ich möchte z. B. ein teueres Notebook nicht auf einem Autobahnparkplatz entgegennehmen und mit fast 1000,-€ in bar da hin fahren. Wahrscheinlich wird ein Scheck, der für mir sicherer wäre, nicht akzeptiert. Einige Banken verlangen für das Einlösen von Schecks mittlerweile sogar 1 - 2 € Gebühren.


    Wie zahlt ihr bei Onlineshops und bei Käufen von Privat?
    Was würdet ihr als einigermaßen sicher ansehen?


    Ich möchte Prepaid SIM-Karten mit 5 und 10 € Guthaben verkaufen. Da ich niemanden Vorkasse zumuten möchte, habe ich mir folgendes überlegt:
    Ich sende die Karte zu, der Käufer bestätigt mir den Erhalt und überweist das Geld und ich sende dann die Karten-PIN per E-Mail zu. Sollte die Karte auf dem Postweg verloren gehen, kann ich diese immer noch sperren lassen und der Käufer hat noch kein Geld vorab bezahlt. Einschreiben ist bei dem geringen Betrag sicherlich zu teuer. Da ich in dem Fall Privat-Verkäufer bin, muß ich das so riskieren. Außerdem hält sich ein evtl. Verlust in Grenzen. Andere Dinge habe ich noch nicht online verkauft.


    Viele Grüße

    Geld zurückfordern


    Hallo,


    ich würde mein Geld zurückfordern und in Zukunft nicht mehr durch Vorkasse, sondern durch Lastschrift zahlen, denn dann kann ich das Geld von der Bank zurückbuchen lassen, wenn die Firma nicht liefert.
    Noch besser ist die Lieferung der Ware auf Rechnung und Zahlung nach Erhalt der Ware. Wenn ein Online-Shop nur auf Vorkasse liefert, klingeln bei mir die Alarmglocken.
    Bei Amazon.de habe ich schon ein paar mal bestellt und einen guten Sevice erhalten. Die Lieferung erfolgte innerhalb von 2 Tagen (als Normallaieferung ohne Aufpreis) und auf Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte.

    Ich würde noch mal eine letzte Frist setzen, um die Ware zu liefern und gleichzeitig die Rücklastschrift androhen.
    Wenn nach dieser Frist immer noch keine Ware da ist:
    Rücklastschrift veranlassen!

    In Zukunft besser keine Vorkasse!


    Wahrscheinlich wird Dir in Deinem Fall nur der Rechtsweg etwas bringen.
    In Zukunft ist es sicherlich besser, andere Zahlungsarten zu wählen, wie z. B. Rechnung, Lastschrift und evtl. Kreditkarte.
    Allerdings sind manche Online-Händler wegen Gebühren und Risiken da etwas stur.
    Eine Lastschrift kannst Du bei Deiner Bank ohne Angabe von Gründen mindestens 6 Wochen nach Rechnungsabschluß ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen.
    Bei Kreditkarten ist es nicht ganz so einfach, aber bei offensichtlichen Betrugsverdacht, wie in Deinem Fall, müßte dies problemlos gehen. Der Händler muß sich gegenüber der Kreditkartenfirma dann kurzfristig äußern. Ich habe es auch schon erlebt, dass mir ein reklamierter Betrag sofort wieder auf meine VISA-Karte gutgeschrieben wurde und erst dann eine Stellungnahme vom Händler eingeholt wurde. Danach habe ich nie mehr etwas davon gehört und der Fall war für mich erledigt.
    Wenn es ein günstiges Angebot nur gegen Vorkasse o. ä. (z. B. Sofortüberweisung, Online-Bezahlsysteme) gibt, klingeln bei mir erst mal sämtliche Alarmglocken!
    Die 'Geiz-ist-geil' Mentalität mache ich nicht mit.

    Bargeld unsicher, umständlich und riskant!



    Bargeld ist sehr unsicher und riskant, denn neben dem Überfallrisiko besteht auch die Gefahr, dass man auf der Anreise einen Unfall hat, evtl. bewußtlos wird und dann das Geld "spurlos" verschwindet. Sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit gering, aber wenn es um so viel Geld geht, würde ich unbedingt auf Sicherheit achten.
    Da ich bei Online-Banken Girokonten und gut verzinste Tagesgeld-Konten habe, ist es schwierig, große Mengen Bargeld abzuheben. Am Automaten bekommt man meist nur 500 - 1.000 € pro Karte und pro Tag. Auch immer mehr Filialbanken schaffen die Bargeldkasse ab, denn das macht zu viel Arbeit und die Kunden können und sollen Einzahlungs- und Geldautomaten nutzen.
    Den gesicherten Bankscheck halte ich für recht gut und sicher. Du kannst den Scheck evtl. ein paar Tage vorher an den Verkäufer per E-Mail senden und der kann dann bei seiner Hausbank vorher den Scheck prüfen lassen. Wenn Deine Bank keine Gebühr dafür verlangt, hast Du eine gute Bank. Manche Privatkundenbanken geben einen gesicherten LZB-Scheck gegen Gebühr aus, denn bei der LZB kann man als Privatkunde direkt kein Konto eröffnen.
    Eine weitere Möglichkeit ist, beim Verkäufer die Überweisung online an seinem PC zu tätigen, damit er zuschauen kann. Bei manchen Online-Banken (Sparda-Bank, norisbank, comdirect, 1822direkt) kann man die gebuchten Überweisungen nach Eingabe der TAN grundsätzlich nicht mehr rückgängig machen. Natürlich muß der Verkäufer dazu einen PC mit Internetzugang und aktuellem Virenscanner haben, aber das kann man vorher abklären.
    Zusätzlich kannst Du noch evtl. vorhandene Kreditkarten vorzeigen und damit eine gewisse Bonität beweisen.
    Für mich steht die Sicherheit an oberster Stelle. Wenn ich ein günstiges Angebot nur gegen Barzahlung eines großen Betrages bekommen kann, klingeln erst mal sämtliche Alarmglocken bei mir. Man liest einfach zu viel negatives in den Medien.
    Nach dem was Du hier geschrieben hast, scheint das Angebot doch seriös zu sein.
    Schreib doch gelegentlich mal, auf welche Zahlungsweise ihr euch geeinigt habt und ob alles sicher und ordentlich abgewickelt wurde.
    Viele Grüße