Beiträge von herbert1960

    Girokunden der ING-DiBa können ab 1.7.18 am Geldautomaten nur noch Beträge ab EUR 50,00 abheben. Dies wird sowohl für die Abhebungen mit der girocard als auch für die mit der Visa Card gelten. Eine Ausnahme räumt ING-DiBa ein, wenn der verfügbare Betrag kleiner als der Mindestabhebebetrag ist, dann können auch geringere Beträge abgehoben werden. Die Formulierung bezieht nach Rückfrage bei der ING-DiBa neben dem Guthaben auch den durch einen eventuellen Dispokredit verfügbaren Betrag mit ein. Auch wird ING-DiBa eine so bezeichnete Kleinbetrags-Option anbieten, die Abhebungen unter dem Mindestabhebebetrag mit beiden Karten erlaubt; der Preis ist mit monatlich EUR 10,00 aber unverhältnismäßig hoch, die Option ist telefonisch zu buchen und zu kündigen.
    :eek:


    Quelle: modern-banking.de

    Nachdem es in letzter Zeit immer mehr Banken gibt, die ihre Angebote für Privatkunden verschlechtert haben, habe ich diesen neuen Thread erstellt.
    Manchmal merkt man es nicht sofort, denn Verschlechterungen werden meinst kleingedruckt und verstekt kommuniziert, damit es der Kunde nicht gleich merkt und ggf. fristgerecht Widerspruch einlegen kann. :(
    Wenn man informiert ist, kann man ggf. rechtzeitig Maßnahmen ergreifen (Widerspruch oder Kündigung, falls das Konto nicht mehr benötigt wird.). :rolleyes:


    Hmm, wenn man widerspricht, wird man vermutlich genötigt, den Widerspruch zurückzunehmen oder man wird gekündigt. :mad:
    Wo kann man (noch) kostenlos Verrechnungsschecks einlösen?:rolleyes:
    Mir fällt da die Sparkarte der Postbank ein.

    Richtig, die Rahmenbedingungen sind für alle gleich. Dennoch haben in der Vergangenheit die Sparkassen (durch breite Verfügbarkeit und oft im Besitz der jeweiligen Städte) sowie die Volksbanken (durch die Genossenschaftsorganisiation, der Kunde kann sich beteiligen) genau mit diesen Dingen eher selbst betont, dass sie was anderes sind und sein wollen als andere Privatbanken wie z.B. Deutsche Bank etc. Daher kann man die Erwartungshaltung schon verstehen.


    Dass sich die Zeiten ändern und alle Banken sich entsprechend mit, sorgt meiner Meinung nach dafür, dass sich die Sparkassen / VoBa nun nicht mehr unbedingt von anderen abheben und man sich austauschbarer gemacht hat.


    Manche Vorstände von Sparkassen und VR-Banken meinen immer noch, dass sie der Nabel der (Banken-)Welt und die "Guten" sind, die für den "kleinen" Sparer da sind.:(
    Gerne kommen diese Vorstände in die örtliche Tageszeitung, nachdem sie sich gegenseitig auf die Schultern geklopft haben und einem Verein oder einem Kindergarten ein paar tausend Euro gespendet haben. Wer zahlt das alles? Richtig, der treudoofe Kunde mit seinen Kontoführungsentgelten.:eek:
    Wenn man die Internetseiten von VR-Banken und Sparkassen anschaut, hat man den Eindruck, dass diese von einem Praktikanten erstellt worden sind. Es fehlen oft wichtige Infos über die Konditionen und bei ein paar VR-Banken wird beim Tagegeld sogar ein "Beispielzinssatz" von 0,1% genannt, obwohl der tatsächliche Zinssatz bei 0,001% liegt. Das ist Kundenvera......:mad:
    Beim Girokonto wird oft auf den "Berater" hingewiesen, denn nur dort erfährt man, wie teuer das Girokonto tatsächlich ist.
    Wenn man Fremdwährung tauschen möchte, wird auf die Reisebank verwiesen, denn die VR-Banken manchen das nicht mehr selbst.
    Die Reisebank berechnet für 100 CHF 89,90€. Lt. oanda.com ist der offizielle Kurs jedoch 85,50€. Das sind ca. 5% Aufschlag. Dazu kommt noch 5,75€ Versandkosten und weitere 5,- € für einen ominösen Mindermengenzuschlag. Insgesamt ergibt das ca. 17,7% Aufschlag! Geht's noch?:eek:
    Für 500 PLN werden 127,29€ berechnet. Lt. oanda.com ist der offizielle Kurs 118,75€. Das sind sogar 7% Aufschlag!
    Bezahlen kann man nur mit Vorkasse! Das ist umständlich und dauert länger, denn es wird erst der Zahlungseingang abgewartet. Leider kann man nicht mit VISA, Mastercard, Lastschrift oder mit Paypal bezahlen. Das sind sichere und zeitgemäße Zahlungsmöglichkeiten.
    In verschiedenen Foren wird über die Reisebank nicht gerade positiv berichtet, da die immer wieder mit hohen Gebühren auffällt, auch an ihren eigenen Schaltern in Bahnhöfen und Flughäfen.
    Warum kann man nicht wie früher, einfach die Fremdwährung am Schalter abholen und warum suchen sich die VR-Banken nicht einen vernünftigen Anbieter oder verhandeln mit der Reisebank Sonderkonditionen zu vernünftigen Preisen? Früher waren nur ca. 3% Aufschlag ohne weitere Gebühren für westliche Währungen üblich und auch OK.
    OK, ich bin etwas verwöhnt, denn wie die meisten hier, habe ich VISA und Mastercards, mit denen ich an allen Geldautomaten weltweit gebührenfrei Geld abheben kann, auch in Fremdwährung.
    Es ist mir schon klar, dass es schwer fällt, alte Zöpfe abzuschneiden, aber wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. :cool:
    Hier haben einige VR-Banken bis zu 2/3 ihrer Filialen geschlossen, denn die war nicht mehr wirtschaftlich, besonders wenn nur 2 halbe Tage in der Woche geöffnet war. Natürlich haben die Kunden vor Ort (die 1-2 mal im Jahr die Filiale nutzen) protestiert und auch die Zeitungen haben darüber berichtet. Aber ich denke, es musste sein und es werden zukünftig noch mehr Filialen geschlossen. Einige VR-Banken sollen/müssen fusionieren, denn damit kann man auch Kosten sparen. Allerdings sind dann Vorstände übrig und das mögen die nicht so gerne.
    Derzeit versucht wieder mal eine VR-Bank mich hinauszukomplimentieren, obwohl ich schon seit 30 Jahren Mitglied dort bin. Damals wurde haftendes Eigenkapital benötigt und man war froh, wenn Kunden, die nicht im Gebiet wohnten, Anteile kauften. Heute möchte man uns je ein Giro aufdrängen, dass 2,90€ im Monat kostet und bei dem die Girokarte weitere 7,50€ pro Jahr kostet (Abbuchung 30,-€ für 4 Jahre am Anfang). Wir beide müssten somit ca. 85,-€ pro Jahr für Giros zahlen, die nicht benötigt werden. Die Dividende wurde letztes Jahr von 4% auf 2% halbiert. Da wir beide ca. 4k € dort haben, wären das ca. 160 € Dividende und uns bleiben nur noch 75,-€ im Jahr davon übrig. Toll. :eek:
    Die Verbundpartner Schwäbisch Hall, R+V Versicherung und Union Investment sind nicht so toll und damit kaum nutzbar. Es wird zwar mit genossenschaftlicher Beratung geworben und die Filialen nennen sich bei manchen VR-Banken "Kompetenzzentrum" *LOL* :D, aber meist kommt nur heiße Luft. Da werden z. B. einer 85-jährigen ein Bausparvertrag angedreht und die überteuerte Abschlussgebühr kassiert.
    Die PSD Banken sind auch Genossenschaften und zeigen, wie man sich in diesen schwierigen Zeiten am Markt behaupten kann. Dort gibt es z. B. nachrangige Kapitalbriefe die mit 1,5% bis 2,5% gut verzinst werden, aber während der Laufzeit fest sind. Das Restrisiko dürfte wesentlich geringer sein, als bei einer Einzelaktie.

    Die Berliner Volksbank ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Die Preise fürs Girokonto wurden immer wieder mal erhöht und sind mittlerweile zu teuer. Die Dividende für die Genossenschaftsanteile wurden von 4% auf 3% und zuletzt 2,5% gesenkt. :eek:
    Schaun wir mal, wie viel Dividende für 2017 gezahlt wird. Man kann zwar bis zu 52k € in Anteilen dort anlegen, aber wenn die Dividende jedes Jahr immer weiter gesenkt wird, werde ich dort kündigen. Mittlerweile werden nur noch Mitglieder aus dem Gebiet Berlin/Brandenburg genommen, die weitere Geschäfte mit der Bank tätigen. (Hoffentlich liest das Goyale nicht)
    Für die Dividendengutschrift muss ein Tagesgeld (das mittlerweile fast nicht mehr verzinst wird, 0,001%) bei dieser Bank bestehen.:rolleyes:

    Bei der örtlichen Spaßkasse funktioniert es so: Der Kunde (meist ältere Leute) unterschreibt am Schalter einen Auszahlungsbeleg und hat dann 10 Min. Zeit, um mit seiner Girokarte an den Geldautomaten zu gehen und diese reinzustecken. Das Geld wird dann ohne PIN-Eingabe ausgezahlt.:rolleyes:
    Allgemein wollen immer mehr Banken die Bargeldkasse abschaffen und weisen ihre Kunden auf die vorhandenen Geldautomaten hin. Ich habe damit kein Problem, aber ältere Kunden schon.:rolleyes:


    Mist, das nutze ich.
    Mal schauen, welche Alternativen es gibt.


    Update: habe mich für Tan 2 go angemeldet. Chip-TAN fällt für mich aus (habe keine Lust auf zusätzliche Hardware).


    Ja, ich finde es auch schade, dass man die iTAN bald nicht mehr nutzen kann und mobile TAN nicht angeboten wird.:(
    Da ich kein Smartphone habe, werde ich mir ein Chip-TAN Lesegerät für 11,80€ kaufen, denn das kann ich auch für andere Banken verwenden.