Beiträge von Applied

    Viele Leute spielen meiner Erfahrung nach sehr viel vernünftiger und rationaler, man könnte auch sagen "realistischer", wenn es um Geld geht. Dies auch schon bei klein(st)en Beträgen. Bei gratis Spielen gibt es bspw. oft "Idioten" gibt, die "einfach mal reinhauen", da es ja um nichts geht. Dass heißt nicht, dass Medium- und High-stakes nicht noch anders als Low-Stakes-Spieler spielen, aber der Unterschied zwischen gratis und Mini-Einsätzen kann schon massiv sein (fand ich jedenfalls so).

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    Original geschrieben von bernbayer
    Wen interressiert das schon noch groß, nachdem sie schon lange keine Ministerin mehr ist und jetzt für den Vatikan arbeitet?


    Wie kommst du darauf, sie arbeite "für" den Vatikan?
    Schavan ist offensichtlich Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland (im Vatikan):


    http://www.vatikan.diplo.de/Ve…iter__CV__Seite__neu.html


    D.h., die Dame wird vom deutschen Staat (!), und damit letztlich von Steuergeldern bezahlt.


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    Original geschrieben von rmol
    ja, ist eher skurill als wirklich interessant...


    Finde ich nicht nur ein bisschen skurril.
    Denn siehe oben: sie repräsentiert (ganz offiziell) die Bundesrepublik. Und an deren Repräsentanten kann und sollte man gewisse Ansprüche stellen. Und die erfüllt Schavan mit ihrer Formulierung (wenn sie selbst dafür verantwortlich ist) offensichtlich einfach nicht!


    Ich bringe menschlich (nicht akademisch!) Verständnis dafür auf, wenn jemand in der Doktorarbeit Textstellen nicht korrekt belegt. Ich bringe aber menschlich keinerlei Verständnis dafür auf, dass sich öffentliche Repräsentanten so mit einem (ordentlich festgestellt) zu Unrecht erhaltenem Doktortitel schmücken. Der Entscheid wurde ja meines Wissens auch gerichtlich überprüft. Die Formulierung "gültig bis" ist, wie der Wissenschaftsrechtler korrekt sagt, ein Hohn - und für eine ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung umso mehr!


    Gerade angesichts der Vita von Frau Schavan ist das nicht nur ein bisschen "skurril," sondern vielmehr eine ziemliche Dreistigkeit.

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    Original geschrieben von Kevin7289
    In Großbritannien musste ich meinen Personalausweis auch zur verifizierung meiner Unterschrift vorlegen


    Ironie der Geschichte, dass Großbritannien ja nicht einmal eine Ausweispflicht kennt (nicht einmal zum Besitz). :p


    So eine Sicherheitsabfrage hatte ich noch nicht.
    Könnte aber im Ausland überraschend kommen.


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    Original geschrieben von blacksun
    Ganz aus dem Bauch heraus würde ich aber sagen dass in Ländern, in denen das gilt, dass der Arzt erst nach Bezahlung tätig wird, dass man bei diesem Arzt meiner Vermutung nach auch nicht mit KK bezahlen kann. Sprich der wird vermutlich auch kein Kartenterminal haben.


    Oh, das kann ich mir sehr wohl vorstellen.
    Andere Länder, andere Sitten.


    Das Auswärtige Amt weist in seinen Reisehinweise für Deutsche Staatsangehörige auch für einige Länder auf eben diesen Umstand hin.


    "Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelhaft vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte zu leisten ist, sonst wird u.U. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen."


    So beispielsweise (gilt analog für einige andere Länder auch) der Hinweis zur - durchaus auch als "klassisches Urlaubsland" bekannten - Dominikanischen Republik. Auch hier gibt es eine gewisse "Ironie": Ansonsten wird von der Kreditkartenzahlung in diesem Land explizit abgeraten.


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    Original geschrieben von blacksun
    Da sieht man erst mal wie verbohrt die Banken und auch sonst irgendwelche Schufa-Kunden sind. Wenn da ein Karl Albrecht kommen würde (ich weiß er lebt nicht mehr), der zig Millionen hat aber kein Einkommen als Gehalt/Rente, der würde vermutlich die wenigsten bis gar keines der hier im Forum diskutierten Bankprodukte mit Schufaauskunft bekommen


    Der holt sich vermutlich keine solchen Produkte bei so einer gewöhnlichen Privatkundenbank, sondern was exklusiveres mit höherem Limit. Ansonsten könnte er über die betreffende Bank einfach ein Milliönchen anlegen, dann lassen die auch für solche mit sich reden. Wenn er die betreffende Bank nicht gleich kaufen kann.


    Aber klar, es mag natürlich auch einige sparsame Reiche geben, die tatsächlich ein Consumerprodukt von der Stange bezieht, weil es günstiger ist.

    Naja, ich sagte doch, die MasterCard-Regeln verbieten es, zumindest grundsätzlich.


    "A Merchant must not refuse to complete a Transaction solely because a Cardholder who has complied with the conditions for presentment of a Card at the POI refuses to provide additional identification information, except as specifically permitted or required by the Standards"


    Ist auch analog bei Visa so.
    Amerikanische Zeitungen berichten auch darüber (am. Karten verfügen ja oft über kein Chip&PIN).


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    Original geschrieben von SalatSniper
    Woher soll der Händler sonst wissen, dass nicht ein anderer für dich unterschreibt? Deine Unterschrift kann man ja vorher trainieren.


    Ist ja nicht mein Problem.
    Wenn es Regeln gibt, dann gibt es Regeln.
    Ist ja auch nicht so, als hätten die beteiligten Unternehmen nicht Sicherheitsmechanismen und Versicherungen gegen Missbrauch.

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    Original geschrieben von Kevin7289
    Wurdet Ihr bei einer Sicherheitsüberprüfung von Buchungsvorgängen, welche man Bestätigen sollte auch schon nach eurer Telefonnummer gefragt?


    Wie findet die denn statt?
    Melden die sich telefonisch oder per Mail?
    Hatte sowas noch nie.


    Aber a propos: ich war letzte Woche in Schweden. Wurde bei Zahlung mit der gebuhrenfrei zweimal nach meinem Ausweis gefragt. Dies bei Umsätzen unter 10 EUR (!).


    Wollte da keine Diskussion anfangen, aber ist das gemäß MasterCard-Richtlinien nicht verboten? (ich meine... klar, fragen dürfen sie. Aber meiner Erinnerung nach dürfen sie zumindest grundsätzlich die Akzeptanz nicht davon abhängig machen) Da bin ich mir auch im Grundsatz ziemlich sicher. Frage mich nur, ob für Schweden was anderes gilt? Bei PIN-Zahlung allerdings war, nebenbei bemerkt, kein Thema.


    Angesichts des Tatsache, dass man in Schweden zum bargeldlosen Zahlen nicht selten gezwungen wird, fand ich es schon irritierend.

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    Original geschrieben von blacksun
    Ich sehe einen Kreditrahmen einer KK wie einen Kredit an


    Naja, der Unterschied ist in meinen Augen schon, dass man einen Kreditrahmen nichts notwendigerweise - und bei Kreditkarten in aller Regel - nicht tatsächlich ausgeschöpft hat, d.h., schuldet.


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    Original geschrieben von blacksun
    Genau an Dich habe ich gedacht als ich mein Posting geschrieben habe.
    Ich denke Du kommst im Jahr mehrmals in Nicht-EURO-Länder.


    Man könnte vielleicht auch sagen: ich komme im Jahr mehrmals in EURO-Länder :D


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    Original geschrieben von blacksun
    Was die Sache mit dem Notfall angeht, es wird sich immer auch ein Weg finden lassen auch wenn man die Advancia-KK nicht hat.


    Mhm... meist schon. Ich weiß, dass Ärzte ja beispielsweise auch den Eid ablegen müssen, aber mancherorts wird doch nur nach Zahlung behandelt, oder? Im übrigen habe ich persönlich bei einigen Karten wirklich nicht so hohe Limits (ließ: teils nur dreistelliger EUR-Bereich).


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    Original geschrieben von blacksun
    Die Advancia-KK ist als KK und mit unbefristetem richtigen Kreditrahmen eingetragen


    Weit wann hast du die denn?
    Ist das vielleicht neu?


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    Original geschrieben von blacksun
    Ich hätte aber mehrere Karten um eben die Umsätze entsprechend verteilen zu können, da es nunmal keine eierlegende Wollmilchsau gibt die alles in einer Karte vereint.
    (...)
    Sprich für jeden Einsatzzweck halt eine eigene Karte. Und genau da macht mir die Auskunfteien einen Strich durch die Rechnung. Obwohl es keinerlei negativen Eintrag gibt bekomme ich nicht alle Karten.


    Ich könnte mir vorstellen, dass zwar auch, aber nicht nur - und in deinem Fälle vielleicht nicht entscheidend - die Höhe der kumulierten Kreditlimite eine Rolle spielt, sondern auch schlicht die Anzahl an Karten bzw. Bankverbindungen, die die Banken ungern sehen?


    Ich meine... Wer mehr als drei "Kreditkarten" hat, der ist sicherlich nicht mehr "normal". Da sind die Banken sicher vorsichtiger.


    Im besten Falle ist man vielleicht "Bankkartenfan" oder "Optimierer" - aber sicherlich sieht es es eine DKB gerne, wenn du nicht nur Bargeldabhebungen machst, und eine Advanzia gerne, wenn du nicht nur im Ausland kaufst, sondern auch deinen neuen Fernseher vom deutschen MediaMarkt (in EUR), als andersrum. Im schlechten Falle (aus Bankensicht) hat bzw. behält man sein Leben finanziell nicht im Griff.


    Last but not least muss man sich immer fragen, ob es das Handling "vieler" Karten auch wert ist, im Alltag (oder km Notfalle, bei Diebstahl des Portemonnaies bspw.). Ich habe gerade mal im Kopf nachgezählt... Habe aktuell 8 Karten von MasterCard bzw. Visa (darunter zwei prepaid, und comdirect-Visa ist Debit). Dazu noch 6 Debitkarten, von denen ich regelmäßig dreieinhalb nutze (die "halbe" nur für Bareinzahlungen).


    Ich tendiere zwar schon zum Bankkarten-Enthusiasten und Optimierer... Aber ganz ehrlich: für den Alltagsgebrauch ist das eigentlich fast zuviel, bzw. nicht mehr rational vernünftig. Platt gesagt: das Portemonnaie wird zu dick.


    Ich würde mich da schon fragen, ob es auf lange Sicht so vernünftig und im Handling angenehm ist, so viele Karten...


    PS: ist im Grunde wie mit den Handy-SIM-Karten. Ich finde es seit kurzem relativ "entspannend", nicht mehr so viele Karten zu haben (auch wenn es etwas mehr kostet). Vielleicht werde ich aber auch nur langsam alt - und "vernünftig"..?

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    Original geschrieben von blacksun
    Deine Aussage mit der Schufa ist falsch. Das Limit wird sehr wohl an die Schufa gemeldet, und zwar nicht nur bei Beantragung. Auch bei Erhöhung wird bei der Schufa der Eintrag dort angepasst.


    Und wie erfährt man das, wie "sieht" man das? Ich hab den Onlinezugang von der Schufa (meineschufa.de), und andere Banken stehen da auch mit eingeräumter Kreditlimite drin.


    Bei der gebührenfrei (welche eingetragen ist!) bin ich mir aber sehr sicher, dass kein Limit vermerkt war bzw. ist. Ich kontrolliere es später heute abend gern nochmal nach.


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    Original geschrieben von blacksun
    Aber was nutzt einem ein hoher Kreditrahmen bei der Advancia, wenn man diesen gar nicht monatlich nutzen kann?


    Ich muss ihn ja nicht jeden Monat nutzen.
    Aber ich kann ihn nutzen, wenn ich es benötige.
    Zum Beispiel im Notfall.


    Im übrigen beinhaltet die Advanzia auch eine Reiseversicherung. Dafür muss man aber meines Wissens auch mit der Karte zahlen. Und nun nimm mal eine Amerikareise: die machen die meisten nicht jeden Monat - aber viele, die sich das halt "mal gönnen" geben dann locker vierstellige Beträge in einem Monat aus (2-6 Flüge, Hotel, für zwei Personen).

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    Original geschrieben von dham
    Keine Ahnung ob die vielleicht Sperrlisten führen, ich halte die freie Wählbarkeit aber ohnehin für ein zweifelhaftes Feature


    Ist in Nachbarländern gang und gäbe.
    Natürlich wird dazu geraten, kein Geburtsdatum oder Postleitzahl zu nehmen.
    Da lachen die Leute über die Hinterwäldlermentalität deutscher Banken.

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    Original geschrieben von dham
    Wieviele von den Leuten werden wohl ihren Geburtstag als Pin verwenden.


    Wieviele von den Leuten mit mehr als einer Bankverbindung (d.h. mehr als 2 Karten) werden sie dann einfach aufschreiben?


    PS:... wenn nicht auf die Karte, dann halt auf ein Zettelchen im Portmonaie?

    Warum nicht?


    Austauschen können und tun die Banken ja bei gleichbleibender PIN (d.h., diese ist quasi "gespeichert").
    Wenn natürlich jemand an die Kartendaten gekommen ist, so wird die Bank ja (hoffentlich!) zumindest im Betrugsfälle nicht einfach gegen eine Karte gleicher Nummer austauschen (denn deren Ablaufdatum liesse sich wiederum "erraten" bzw. wäre sogar unverändert), da sonst die Sicherheit wenn überhaupt nur noch an der dreistelligen Kontrollnummer hinge.


    Und wo wäre das Problem bei einer Karte mit neuer Nummer?


    Letztlich werden die Kunden von Banken, die eine Wahl der PIN durch den Kunden anbieten, ja vermutlich ohnehin wieder ihre alte, bekannte Nummer einstellen, oder?