Beiträge von tobmobile

    Hätte man in Deutschland auch machen können, wäre aber nicht bezahlbar gewesen. Man kann so kleine Länder wie die Schweiz einfach nicht mit wo großen Ländern wie Deutschland vergleichen.

    Deutschland hat ca. neunmal soviel Einwohner, und damit entsprechend mehr Steuerzahler und mehr potentielle Kunden als die Schweiz. Man käme also bei ähnlich hohen Kosten je Kopf, Haushalt, oder Kunde heraus.


    Aber Deutschland gibt es eigentlich immer jemanden, der zu wissen glaubt, warum etwas nicht geht. Und auf diese Leute wird zu oft gehört.

    Kurz gesagt: das Programm ist in meinen Augen reine Augenwischerei.

    Oder du, und auch ich sind einfach nicht die Zielgruppe.


    Aber wer sich mit der Konfiguration schwer tut, z.B. das häufige Problem "wenn telefoniert wird, kommt beim 2. eingehenden Anruf kein Besetztzeichen, sondern das Klingelzeichen" hat und nicht selbst lösen kann, und sich dabei bevorzugt behandelt fühlen möchte, für den ist das was.

    Bevor ich aber monatlich Geld an Fritz überweise für den unwahrscheinlichen Fall. das eien FritzBox mal aussteigt und ich dan Support brauche ...

    Wenn sie komplett aussteigt, nützt dir die angebotene Fernwartung auch nichts mehr.


    Und beim Hardwaredefekt hilft nur ein schneller Ersatz. Läuft bei mir innert zwei Minuten: Schublade auf, Ersatzbox herrausnehmen und anschließen - läuft wieder.


    Weil Fritzboxen, nebst anderen Geräten dieser Klasse für den Heim und SOHO Gebrauch haben meist einige Schwachstellen. Sie mögen keine Flüssigkeiten, wie Kaffee, Tee, Putzwasser, Regenwasser, ect.; und starke mechanische Einwirkungen sind auch kritisch. In meinem Umfeld der häufigste Totalausfallgrund. Auch auf Grund der meist ungünstigen, ungeschützen Aufstellorte in Kabelreichweite der Anschlüsse. Und da hilft auch kein Support. (Eine Diagnose, wie Gerätedefekt aufgrund der unsachgemäßen Kontakt mit Putzwasser geht ganz gut ohne Support. Und der Ersatz meist auch schneller in Eigenregie.)

    ... ein ordnetlichen Business-Vertrag mit meinem ISP machen, der mir eine schnelle Instandsetzung bietet - die Wahrscheinlichkeit, das die Internetleitung ausfällt, ist ein vielfaches höher und dann will ich ne schnelle Reparatur.

    Sehr sinnvoll. Aber da sparen viele dann doch, besonders im Home-Office. Und im Falle des Falles geht das große Gejammere los.

    Dann müssen sie mich unterstützen.

    Irrtum. Sie dürften es vielleicht, aber müssen tun sie nie. Sind halt nur Kann-Regeln. Wobei im Fall aus gesundheitlichen Gründen wohl die Rentenversicherung die Zuständigkeit hätte.


    Und ich halte es für keine gute Idee seine Gesundheit zu vernachlässigen, oder durch Unterlassung von Behandlungen zu schädigen.

    Die restlichen "Schlupflöcher" bleiben aber auch.


    Ausnahmen für KMU. Damit sind viele Franchisenehmer weiterhin nicht in der Pflicht. (Die Struktur ist ja bei Edeka, Toom, REWE, McDonalds, ect. öfters anzutreffen.)

    Separater Eigentümer des Parkplatzes. (Ohne Gebäude keine Pflichten für den Parkplatzbesitzer; ohne Stellplätze keine Pflicht für den Gebäudebesitzer.)

    Gesplittetes Eigentum (Ladenpassage mit scheinbar einem großen Parkplatz, der aber gesplittet vielen verschiedenen Eigentümern zugeordnet ist.)

    Die standortübergreifende Bündelung. Größere Konzerne können für viele Standorte ihre Pflicht mit einem großen Ladepark erfüllen.


    Wer auf Grund des Gesetzes bzw. der aktuellen Novelle auf (fast) jedem größerem Parkplatz eines Handelsgeschäfts zukünftig eine Lademöglichkeit erhofft, der wird ganz sicher enttäuscht werden.


    Habs mal bei mir vor Ort analysiert. Die Franchise KMUs und selbständigen kleine Händler sind eh raus, der Markt mit wenigen Stellplätzen auch (genau genommen ja meine Genossenschaft als Eigentümer der Immo), Lidl und ALDI hätten mit Standort übergreifender Bündelung im Stadtbezirksgebiet wohl schon genug Ladepunkte, eine der Nettofilalen gehört der Stadt (die Immo natürlich nur). Bleibt nur die Netto Filiale #2, die sich vielleicht durch eine externe Parkraumbewirtschaftung aus der Pflicht genommen hat.

    Für den Supermarkt in unserem Wohnquartier kann ich sagen, dass er gar nichts muss. Weil er gar nicht Eigentümer der (gemischt genutzten) Immobilie ist. (Das sind wir nämlich! Also die Genossenschaft.)


    Und wir müssen bislang auch nichts. Der aktuelle Gesetzestext ist da (meiner Einschätzung nach) eigentlich eindeutig:

    (3) Auf bestehende gemischt genutzte Gebäude, die aus einem getrennt als Wohngebäude oder Nichtwohngebäude zu behandelnden Teil bestehen und die zusammen über mehr als zehn Stellplätze innerhalb des Gebäudes oder über mehr als zehn an das Gebäude angrenzende Stellplätze verfügen, finden die Vorschriften dieses Gesetzes Anwendung. Die Rechtsfolgen nach diesem Gesetz richten sich für alle Stellplätze nach der überwiegenden Art der Nutzung des Gebäudes.

    Anders gesagt, da die Wohnnutzung überwiegt, werden die vom Supermarkt genutzten Stellplätze wie die eines Wohngebäudes behandelt. Wäre aber eh nur relevant, wenn es dort mehr als 10 Stellplätze hätte, was aber auch nicht der Fall ist. Würde nur an dieser Zahl gedreht, würde immer aber noch das fett hervorgehobene gelten.


    Ein Außenstehender könnte den Wohnnutzung in den Etagen darüber aber auch übersehen und auch die Unterscheidung zw. Stellplätzen auf öffentlichen und privaten Grund nicht machen. Der geht dort (maximal) nur Einkaufen und meckert über mutmaßlich nicht erfüllte Pflichten des Supermarkts.


    Frank73 Deine Quelle will in erster Linie verkaufen und nutzt das GEIG als Verkaufshilfe.


    Dort steht korrekterweise aber auch

    Bis 2027 werden diese EU-Vorgaben auch in das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz einfließen.

    Eigentlich könnte da auch "sollen" statt "werden" stehen. Wäre ja nicht das erste Mal, das Deutschland EU Vorgaben gar nicht rechtzeitig umsetzt.


    Und auf Grund eines nicht beschlossenen Gesetzes in Aktionismus verfallen kann man zwar, ist aber schwer zu rechtfertigen. Besser man wartet, bis man die genauen Detailregelungen und (Übergangs-)Fristen in der nationalen Gesetzgebung kennt. Anteilseigner (wie bspw. Aktionäre oder Genossenschaftsmitglieder) goutieren vorschnelles Handeln dieser Art i.d.R. auch nicht, insbes. wenn dabei teure, durch Abwarten vermeidbare Fehler begangen werden (könnten).

    OK, dann weiß ich jetzt schon dass der Block in dem ich wohne nie renoviert wird.

    Bei uns wurde kürzlich schon renoviert. Die Nächste ist somit voraussichtlich erst in sehr weiter Zukunft nötig. So kann man es eben auch machen.

    Irritierend:

    Ich hab' innerhalb von ein paar Minuten bei 3 o2-Nummern - ohne "Wunsch" meinerseits - folgende Mail erhalten:


    "... wunschgemäß haben wir deine Kontaktrufnummer geändert. ..."

    Hab ich auch bekommen. Plus SMS mit der Rufnummer an eben diese Rufnummer. Nur bei einer SIM, meiner FONIC ex Netzclub SIM. Deshalb hier im Thread, und nicht bei o2.


    Kundenservice meinte zu mir, die hätten "alle Kunden bekommen". Was so nicht stimmt. Bin im Umfeld der einzige, und auch nur für diese eine Karte.


    Und die ist auch keine portierte Rufnummer, sondern die original zugeteile 01590er Nummer. Die Kontaktnummer ist aber eine Telekom Nummer, die jetzt bei Vodafone liegt und noch nie im Telefonica-Universum unterwegs war.


    Die Systeme entwickeln schon hin und wieder mal ein eigenwilliges Eigenleben...

    Ich scherze nicht!


    Wenn man schon die aktuell nötigen Kapazitäten (personelle und infrastrukturelle) nicht zeitnah schaffen will, oder kann, hat ein Neun oder Null Euro Ticketpreis eben auch negative Auswirkungen.

    ... als die Menschen sich dafür entschieden...

    wie geht es weiter?


    ... es zu nutzen? - Also ich hätte mir kein Fahrrad gekauft und genutzt, wenn es keine halbwegs sicher nutzbare Infrastruktur gegeben hätte. Als Beispiel.


    ... die Kapazitäten zu schaffen? - Hier fehlt eher der kollektive Wille, insbesondere dafür dann auch zu bezahlen.

    Warum verzichtet man dann nicht in letzter Konsequenz auf den Ticketpreis? Keine Kontrollen mehr nötig, keine Schwarzfahrer mehr, keine Fahrkartenautomaten mehr die regelmäßig Vandalismus ausgesetzt sind und repariert werden müssen, u.s.w. u.s.f.

    Wo wir doch schon gesehen haben, wie das (fast schon kostenlose) 9-Euro-Ticket schon zu überfüllten Fahrzeugen geführt hat: Es sind nicht die Kapazitäten vorhanden um eine daraus resultierende erhöhte Nachfrage auch bedienen zu können.