Beiträge von tobmobile

    Für den Supermarkt in unserem Wohnquartier kann ich sagen, dass er gar nichts muss. Weil er gar nicht Eigentümer der (gemischt genutzten) Immobilie ist. (Das sind wir nämlich! Also die Genossenschaft.)


    Und wir müssen bislang auch nichts. Der aktuelle Gesetzestext ist da (meiner Einschätzung nach) eigentlich eindeutig:

    (3) Auf bestehende gemischt genutzte Gebäude, die aus einem getrennt als Wohngebäude oder Nichtwohngebäude zu behandelnden Teil bestehen und die zusammen über mehr als zehn Stellplätze innerhalb des Gebäudes oder über mehr als zehn an das Gebäude angrenzende Stellplätze verfügen, finden die Vorschriften dieses Gesetzes Anwendung. Die Rechtsfolgen nach diesem Gesetz richten sich für alle Stellplätze nach der überwiegenden Art der Nutzung des Gebäudes.

    Anders gesagt, da die Wohnnutzung überwiegt, werden die vom Supermarkt genutzten Stellplätze wie die eines Wohngebäudes behandelt. Wäre aber eh nur relevant, wenn es dort mehr als 10 Stellplätze hätte, was aber auch nicht der Fall ist. Würde nur an dieser Zahl gedreht, würde immer aber noch das fett hervorgehobene gelten.


    Ein Außenstehender könnte den Wohnnutzung in den Etagen darüber aber auch übersehen und auch die Unterscheidung zw. Stellplätzen auf öffentlichen und privaten Grund nicht machen. Der geht dort (maximal) nur Einkaufen und meckert über mutmaßlich nicht erfüllte Pflichten des Supermarkts.


    Frank73 Deine Quelle will in erster Linie verkaufen und nutzt das GEIG als Verkaufshilfe.


    Dort steht korrekterweise aber auch

    Bis 2027 werden diese EU-Vorgaben auch in das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz einfließen.

    Eigentlich könnte da auch "sollen" statt "werden" stehen. Wäre ja nicht das erste Mal, das Deutschland EU Vorgaben gar nicht rechtzeitig umsetzt.


    Und auf Grund eines nicht beschlossenen Gesetzes in Aktionismus verfallen kann man zwar, ist aber schwer zu rechtfertigen. Besser man wartet, bis man die genauen Detailregelungen und (Übergangs-)Fristen in der nationalen Gesetzgebung kennt. Anteilseigner (wie bspw. Aktionäre oder Genossenschaftsmitglieder) goutieren vorschnelles Handeln dieser Art i.d.R. auch nicht, insbes. wenn dabei teure, durch Abwarten vermeidbare Fehler begangen werden (könnten).

    OK, dann weiß ich jetzt schon dass der Block in dem ich wohne nie renoviert wird.

    Bei uns wurde kürzlich schon renoviert. Die Nächste ist somit voraussichtlich erst in sehr weiter Zukunft nötig. So kann man es eben auch machen.

    Irritierend:

    Ich hab' innerhalb von ein paar Minuten bei 3 o2-Nummern - ohne "Wunsch" meinerseits - folgende Mail erhalten:


    "... wunschgemäß haben wir deine Kontaktrufnummer geändert. ..."

    Hab ich auch bekommen. Plus SMS mit der Rufnummer an eben diese Rufnummer. Nur bei einer SIM, meiner FONIC ex Netzclub SIM. Deshalb hier im Thread, und nicht bei o2.


    Kundenservice meinte zu mir, die hätten "alle Kunden bekommen". Was so nicht stimmt. Bin im Umfeld der einzige, und auch nur für diese eine Karte.


    Und die ist auch keine portierte Rufnummer, sondern die original zugeteile 01590er Nummer. Die Kontaktnummer ist aber eine Telekom Nummer, die jetzt bei Vodafone liegt und noch nie im Telefonica-Universum unterwegs war.


    Die Systeme entwickeln schon hin und wieder mal ein eigenwilliges Eigenleben...

    Ich scherze nicht!


    Wenn man schon die aktuell nötigen Kapazitäten (personelle und infrastrukturelle) nicht zeitnah schaffen will, oder kann, hat ein Neun oder Null Euro Ticketpreis eben auch negative Auswirkungen.

    ... als die Menschen sich dafür entschieden...

    wie geht es weiter?


    ... es zu nutzen? - Also ich hätte mir kein Fahrrad gekauft und genutzt, wenn es keine halbwegs sicher nutzbare Infrastruktur gegeben hätte. Als Beispiel.


    ... die Kapazitäten zu schaffen? - Hier fehlt eher der kollektive Wille, insbesondere dafür dann auch zu bezahlen.

    Warum verzichtet man dann nicht in letzter Konsequenz auf den Ticketpreis? Keine Kontrollen mehr nötig, keine Schwarzfahrer mehr, keine Fahrkartenautomaten mehr die regelmäßig Vandalismus ausgesetzt sind und repariert werden müssen, u.s.w. u.s.f.

    Wo wir doch schon gesehen haben, wie das (fast schon kostenlose) 9-Euro-Ticket schon zu überfüllten Fahrzeugen geführt hat: Es sind nicht die Kapazitäten vorhanden um eine daraus resultierende erhöhte Nachfrage auch bedienen zu können.

    Ein extra Thread, der einzig und allein nur für KwK reserviert wäre würde den normalen Anbieter-Thread wohl nicht stören.


    Ich würde so was im Werbe-Treff am besten aufgehoben sehen. Dazu, ob man das hier in TT machen sollte habe ich keine Meinung; aber wenn man es machen sollte, dann so.

    ...selbst wenn man z.B. den ganzen Tag googleMappt...


    Kann das noch jemand aufklären/nachvollziehen oder sonstwie sachdienliche Hinweise beisteuern!?!?

    GoogleMaps hat eine Optimierung und kann mit Offline Karten arbeiten. k.A. wie man das manuell triggert, aber an meinem (für Maps) selten benutzen Tablet wurde es mir gerade gestern automatisch vorgeschlagen. Einmalig würden ca. 70 MB Download anfallen und danach würde Maps dann datenvolumensparsam und sogar Offline funktionieren. Etwas Recherche: Funktioniert so natürlich nur in Gebieten, wo man häufig unterwegs ist und auch nicht mit StreetView und Satellitenansicht.


    Andere Apps sind auch optimiert. Bspw. zum 20. Mal die Lieblingsplaylist abspielen kommt auch oft aus nur dem lokalen Cache.

    "Sofort" ist natürlich relativ.

    Natürlich. Lies doch bitte den Absatz zu Ende. Dann sollte klar werden, dass das gar nicht mein Punkt ist.


    Aber NEIN: es wirkt nicht erst zum Termin der Steuerrückerstattung. Sondern ab Berücksichtigung ist das monatliches netto höher.

    Aber nicht bei "jedem" funktioniert das so. (Du hast echt nicht zu Ende gelesen, oder? ;) :D )


    Oder meinst du etwa den Arbeitnehmer-Pauschbetrag? Da würde eine Erhöhung komplett ohne eigenes Zutun wirken (also auch Finanzamtphobikern, die keinerlei Antrag oder Erklärung auf die Kette kriegen), und auch sofort (in deinem und meinem Sinne), aber dann ganz unabhängig von der Pendelstrecke. Eine Entlastung wäre natürlich immer noch davon abhängig, ob tatsächlich Einkommensteuer fällig wird. (Mit niedrigem Einkommen oder hohen Freibeträgen kann man da auch raus fallen.)

    Die Pendlerpauschale bringt sofort jedem mit nennenswerter Pendelstrecke etwas ...

    Jedem? Nein. Jedem sofort? Auch nein.

    Kleine Hilfe, über was hier geredet wird: https://de.wikipedia.org/wiki/Entfernungspauschale


    Es ist kein staatl. Zuschuss je Pendelkilometer! Es mindert das zu versteuernde Einkommen. Dadurch wirkt es nur bei Leuten, die auch über dem Grundfreibeträgen liegen und überhaupt Einkommensteuer zahlen müssen! Am unteren Ende der "kleinen Leute" wirkt es also gar nicht!


    Und wenn, wirkt es auch nicht automatisch sofort, sondern zum Termin der Steuerrückerstattung. Was auch die Abgabe einer Steuererklärung voraussetzt. Auch nicht selbstverständlich. Nur Leute mit Steuerskills wissen, dass sie einen "Antrag auf Lohnsteuerermäßigung" stellen können. Dann wirkt es zwar nicht sofort, denn so ein Antrag hat eine gewisse Bearbeitungszeit, aber doch schon deutlich zeitnäher.

    Davon abgesehen: würde die Preissenkung im Fernverkehr um 50% wirklich den "kleinen Leuten" helfen?

    Denen, die sich keinen Urlaub mit der Bahn im Inland leisten (können), hilft es gar nicht. Bahn-Fernpendlern gefällt das sicher am meisten, haben eine Kompensation höherer Spritpreise aber am allerwenigsten nötig.


    Man könnte da auch die Tabaksteuer reduzieren... (was die Rentenkassen entlasten könnte) - da wäre wenigsten jedem klar, dass das Unsinn wäre.

    Ich verstehe das auch nicht.


    Was kommt als nächstes?

    Die "Polizei" schickt eine SMS in der steht man soll die Wohnung verlassen und die Türe offen lassen, die dann natürlich ausgeräumt wird und die Hausratversicherung wird verdonnert den Schaden zu zahlen?


    Diese Vollkasko für absolute Volltrottel Mentalität regt mich auf. Wie wäre es, auch die Folgen seiner eigenen Handlungen zu tragen, und sich im Zweifelsfall halt die Geschäftsfähigkeit aberkennen lassen - und fertig. Nur wenn einer dadurch hungern müsste, sollte das Sozialamt mit einem Kredit aushelfen.