Nur weil etwas vom medizinischem Gesichtspunkt aus gesehen nicht gesund ist, muss man doch nicht gänzlich verzichten. Sollte man vielleicht auch gar nicht. Denn (zu viel) Verzicht auf Genuss und Spaß macht das Leben weniger lebenswert. Und das ist dann wiederum auch ungesund. Und das bezieht sich dann nicht mal mehr (nur) primär auf Alkohol, denn vieles Andere ist ebenso ungesund, birgt Risiken. Ich finde, es ist auch hier alles eine Frage der Ausgewogenheit.
Aber interessant, dass es gerade bei Thema Alkohol so polarisiert. Im Mittelfeld zwischen immer mehr werdenden Anti-Alkoholikern (Totalabstinenzler), die ab und an sogar angesichts des Alkoholgehalts von Fruchtsäften erschrecken und Gewohnheitstrinkern mit ihren regelmäßigen/täglichen 1 bis 3 Litern Bier bis hin zum Komasäufer komme ich mir recht verloren vor. Ist es wirklich so selten geworden, nicht (täglich) Trinken "zu müssen", es zu Anlässen aber genießen zu können, ohne dabei gleich dem Grenzbereich des Komasäufers zu nahe zu kommen? - Gefühlt ja.
Es könnte aber auch sein, dass so eine ausgewogene unpolarisierte Haltung heute einfach zu uninteressant und unspektakulär ist.
Nachträglich alles Gute zum Geburtstag! Hier ein Eimer Wasser als Geschenk - die Flasche Wein wolltest Du ja nicht
Den kannte ich ja noch gar nicht. ![]()
... alkoholfreien Wein.
Sagt man dazu auch nicht ganz grundlos "Wein zu Dekorationszwecken"?