Beiträge von tobmobile

    Für eine aktiv genutze Hauptkarte mit aufgebuchtem Tarif ist es natürlich keine Überlegung wert.


    Gibt aber auch Wenignutzer. Oder Nutzer mit haupsächlich eingehenden Anrufen, die kaum bis nichts vom Guthaben aufbrauchen.

    Und SIMs für Notfalltelefone, die zwar einsatzbereit sein sollen, aber selten genutzt werden. Und Nummernparker.


    Nun zu den Gründen, die du vermutlich übersiehst.

    1. Ist aufgeladenes Geld gebundenes Geld. D.h. auf PP Karten liegendes Geld wirft weder Zinsen, Dividenden, Kursgewinne ab. Rein totes Kapital. Wie beim echten Sparschwein, das deshalb auch keiner mehr nutzt.

    2. Ist nicht 100% sicher, das Geld (zu 100%) zurück zu bekommen. Insolvenz, in eine Kostenfalle getappt, "versehentiche" Tarifumstellung...

    3. In etlichen Fällen ist ein niedriger Guthabenstand von Vorteil um im Missbrauchsfall den Schaden zu minimieren.

    4. Haben einige Anbieter Höchstsummen fürs Guthaben, was nach einiger Zeit ein Wechsel erforderlich macht, bei dem Bonusguthaben verfallen, wozu auch rechnerisch bezahltes Startguthaben zählt.


    Mal eine Rechnung im Nutzungsfall Rufnummernparker. (Weils am einfachsten zu rechnen ist.)

    Parke ich eine Rufnumer z.B. bei Aldi, lade 15 € jährlich auf, habe ich nach 13 Jahren 10 € SGH + (12 * 15 €) 180 € Aufladungen = 195 € GH. Mit der nächsten Aufladung überschreite ich die 200€ Grenze.

    Und das Ganze z.B. mal 20 Karten... 3.900,00 €, davon 3.700,00 € aufgeladen.


    Bei o2

    niedrigste mögliche Aufladung 0,01 € alle 6 Monate

    nach 13 Jahren 1 € SGH + 25 * 0,01 € = 1,25 € GH

    mal 20 Karten... 25 €, davon 5 € aufgeladen.


    Differenz je Karte (nach 13 J.) 178,75€ mehr Aufladungen, plus noch den Einstandspreis (der bei Aldi variiert und bei o2 0,00€ beträgt).


    Und nun den Fall Notfalltelefon.

    Bei Notfall denken viele an den öffentlichen Notruf. Der ist kostenlos, setzt aber eine aktive SIM voraus. - Die Rechnung ist dann exakt wie beim Nummernparken.


    Aber es gibt auch "Notfälle" anderer Art. Z.B. aus der Wohnung ausgesperrt (ein Fall für das Telefon in Auto oder Garage/Keller). Oder Herausforderungen im Alltag wie "das Licht ist weg" (Sicherung ausgelöst, Leuchtmittel defekt, ect.), und/oder Festnetz-Telefon tot, in denen sich dann an das Handy erinnert wird. 1-3 tarifierte Gesprächsminuten pro Jahr werden da selten überschritten.

    Bei 11 ct/min (Aldi) sind das nach 13 Jahren (0,33 € * 13) 4,29€. 195 € Guthaben minus 4,29€ ergibt eine Summe von 190,71€, die völlig nutzlos auf dem PP Konto rumgeammeln.


    Na gut, für den ein oder anderen Einkommenmillonär sind das alles Peanuts... aber ob der TE jetzt dazu gehört, dass ist mir nicht bekannt. ^^


    PS:

    Grund 5:

    Auch wenn man das Geld wiederbekommt, es kostet einem jedes mal Zeit. Die man sich sparen kann, indem man sich gleich das passende Angebot aussucht.

    Für 6km zur Arbeit muss ich mich um ungefähr 5 Uhr auf den Weg machen

    Da wär man ja zu Fuß schneller. Ich gehe öfters mal solche Distanzen. Früher auch mit Höhendifferenzen, aber jetzt wohn ich im Flachland. Nein, nicht deswegen.


    Wenns dich tröstet, hier in städtischen Randgebiet ist zeitlich oft auch nicht besser wenn man mit ÖPNV schon um 6 auf Arbeit sein müsste.

    Aber zum schicken innenstädtischen Bürotower oder Shoppingcenter, morgens um 8 oder 9, da passts besser.

    Warum also soll ich mir das antun? Daran ist aber nicht das Ticket schuld.

    Warum man sich sowas antut? Zu viel Zeit, idealistischer Öko, und/oder ein Einkommen nahe dem Mindestlohn und nicht genug Geld fürs Auto. Also die Gründe, die vor dem 9 € Ticket schon gezogen haben. Ansonsten tut man das wohl kaum.


    Darum wird das so auch nix mit Verkehrswende. Einfacherers und günstigeres Ticket hin oder her. Obwohl es ein wichtiger Baustein wäre, aber eben nur einer. Die anderen fehlen noch.

    Am angenehmsten fand ich es tatsächlich zu Fuß, dauert halt rund eine Stunde und hängt für mich auch davon, ob es eine schöne Strecke ist. Bei mir ging es hauptsächlich durch einen Park, von daher war das ein schöner Spaziergang um morgens wach zu werden und abends umschalten zu können. Zum wach werden/umschalten ist so eine Strecke mit dem Rad zu schnell vorbei ^^

    Das ist ja echt ideal.

    Viele Wege sehen bei mir auch so ähnlich aus, trotz Großstadt. Nur in die City geht das so leider nicht. Und zum Stadtteilbahnhof ist der Weg ohne Umwege zu kurz.

    beim rohen Schnitzel? Ich bitte Dich...

    Ich las hier nur von Erhitzen. Nichts von Garen, Braten ect., oder dass es noch roh sei.


    Man merkt wohl, Schnitzel sind auch absolut nicht mein Ding.

    Meistens koche und esse ich fleischloses und frisch zubereitetes aus frischen (allenfalls schockgefrosteten) Zutaten. Ein abgepacktes Schnitzel ist da kein Teil meiner Lebenswelt. Genau wie ein Mikrowellenofen. Den gibts bei mir zu Hause auch nicht.


    Bin jetzt wohl aufgefallen. :D

    Wobei Lindner im Kern durchaus Recht hat mit seiner Aussage vor dem Hintergrund, dass - Umfragen zufolge - nahezu keine Verlagerung vom Auto auf den ÖPNV stattgefunden hat, sondern nur zusätzliche Fahrten. Und zwar einfach nur, "weil man es kann". Und genau dies soll und kann nicht Zweck dieser Milliardensubvention sein. Was man gerne vergisst: Irgendwer zahlt den Spaß ja auch. Achja, sind ja nur die vermeintlich "Reichen".

    Im Kern schon. Wobei nach meiner Beobachtung individuell schon Verlangerungen statt fanden. Allerdings ganz andere als beabsichtigt, und überlagert von stärkeren Effekten.


    Wer es sich nämlich leisten konnte (und wollte), ist vom SPNV aufs Auto oder teilw. den teureren Schienenfernverkehr (ICE/IC) umgestiegen, um dem durch das 9 € Ticket angelocken "Gratisnutzern" teilw. hoffnungslos überlasten SPNV zu entkommen.


    Mit bislang Null Zugkilometern (SPNV) bin ich aber wohl auch nicht der typische 9 € Ticket Nutzer, zumindest nicht, wie man ihn sich so denkt.

    Meine Nahverkehrsausgaben sind leicht gestiegen, aber auch die Nutzung.


    Es ist nämlich bequem, ohne über Stadtgrenzen, nicht exakt daran orientierenden Tarifgebieten und Waben, Gültigkeitsdauern, Ticketarten von Einzel-, 4 Std-, HappyHour-, bis zu 24 Std.-, oder alternativer Entfernungskilometerabrechnung nachdenken (und rechnen) zu müssen, einfach spontan mitfahren zu können.

    Ab an die Haltestelle, (an den Hauptstrecken) hoffentlich nur ein Paar Sek. (bis Minütchen) warten, Maske auf, Ticket vorzeigen, mitfahren! - Also falls denn zeitnah ein Bus kommt. Nach 19/20 wird es leider dünner, auf den Nebenästen zu dünn, und nach 24 Uhr sind es stadtweit nur wenige Hauptlinien im Stundentakt.


    tldr und Fazit für den letzten Absatz: Das Gute am 9€ Ticket: Nur der Fahrplan (und Maske dabei?) zählen noch, aber man braucht kein "Abgeschlossenes Studium der Tarifstruktur" mehr.


    Dass auch eine einfachere Tarifstruktur ein zentraler Aspekt der Verkehrswende sein muss, das haben viele ja schon verstanden. Aber ein Herr Lindner anscheinend leider noch nicht.


    Für mich kann ich sagen:

    ÖPNV lohnt für mich in der bisherigen Preisstruktur (und Höhe) i.d.R. nicht. Hinzu kommt die latente Gefahr im 3-Städte-Eck durch versehentliches Scharzfahren mit dem Strafrecht in Konflikt zu kommen. Autofahren ist auch dahingehend wesentlich sicherer. (Je nach Fahrertyp kann das leider auch anders aussehen.)


    Allerdings ist da preislich kein großer Spielraum nach oben, wenn es ein Erfolg bleiben soll. 29€ pro Person für ein regionales Ticket, wie von den Grünen vorgeschlagen, sind da schon klar zu viel. Zum Vergleich, ein Länderticket für Rheinland-Pfalz und das Saarland, wie ich es ab und an gekauft habe, kostet 25€ für eine Person, und 6€ für jede zusätzliche, und ist somit für Wochenendausflüge, erst Recht mit Familien, klar billiger.

    Ja? Das sehe ich anders.


    Deine 25€ sind aber pro Tag, nicht Monat. Das kann man so doch gar nicht vergleichen.


    Zum Vergleich, das reguläre Ticket, um (m)ein 3 Städte-Eck schon im fußläufigen Bereich (2-4 km Umkreis) abzudecken, kostet übrigens monatlich schon 115,50€, im Abo 101,99€. Für den 20 km Umkreis würde man schon 165,20€ zahlen. Ein Ausflug 30 km zu Freunden ist auch nicht mehr im teureren Ticket drin. Und ein Ausflug zum See geht in anderen Verkehrsverbund. Nochmal extra Kosten.

    Deshalb nutze ich schon lange PayPal dafür.

    Innerhalb der Familie, wenn kein PP gewünscht (wegen Datenschutz) auch mal simple old-school Überweisungen. ING zu ING ist online innerhalb Sekunden gutgeschrieben. und der Empfänger muss dabei auch weder in der Nähe sein, noch ein spezielles oder überhaupt ein Smartphone besitzen.

    Warum jedoch nicht das in fast jedem Handy vorhandene NFC nutzen?

    Dann müsste man doch nur die Telefone aneinander halten.

    Für Zahlungen im Laden ist es sicher genug.

    Klar. Und QR ist auch beliebt und sogar auf leicht breiterer Gerätebasis nutzbar.

    Aber dann bräuchte es auch keinen neuen Chip von NXP 😆

    Sag doch sowas offensichtliches nicht zu laut ;):D

    Das Pilotprogramm wird UWB-fähige Samsung Galaxy Smartphones1 nutzen, um es Verbrauchern zu ermöglichen, Geld direkt mit Gleichaltrigen über die ING-Banking-Anwendung zu teilen, wenn sich zwei Galaxy-Smartphones in unmittelbarer Nähe zueinander befinden.

    Ist noch jmd. über diese Formulierung gestolpert?


    Die Liste der Geräte ist ja schon ziemlich kurz. Dass ein entspechendes Gerät vorhanden ist, und dazu Kunde bei der ING ist grenzt ja schon Zufall, aber dann auch noch jmd. Gleichaltriges? :D

    Der Zahlungsempfänger braucht doch (vorab) auch ein Konto bei ING, oder reicht eins der speziellen Galaxy Phones?


    Im Ernst, irgendwas per BT oder besser QR würde sicher mehr Kunden mitnehmen. Und wenn man in eine vollen Kneipe die Handy eh fast an- oder übereinander halten müsste "in unmittelbarer Nähe" um nicht versehentlich den Falschen zu begünstigen... QR drängt sich da ja nahezu auf.


    Oder würde das die Illusion stören "keine persönlichen Daten mehr weiter(zu)geben"? Funk ist da ja unsichtbarer.


    Das Marketingeblubber mal resümmiert. Man will also das Rad neu erfinden, um damit später am POS NFC abzulösen.

    Vor mir liegt eine 300 Gramm-Packung Packung mit zwei panierten und gegarten Schweineschnitzel aus dem Lidl. Beschriftung auf der Rückseite "Zubereitungsempfehlung: Vor dem erhitzen das Produkt aus der Verpackung nehmen." Danke Lidl, für diesen wertvollen Hinweis:rolleyes:

    Es soll auch Fertiggerichte geben, die sollen in der Verpackung erhitzt werden. In der Mikrowelle soll dabei meist nur der Deckel ab.

    Für Leute, die nicht kochen (können/wollen), sondern nur mal eben was warm machen, sind derartige Hinweise wirklich wertvoll.

    Freenet meint damit sogenannte externe Konferenzdienstleister, bei der jeder Teilnehmer zu einem vorher angestimmten Zeitpunkt eine kostenpflichtige 0180er oder 0900 anwählt und sich dann mit den Zugangsdaten einloggt.

    Das erzeugt natürlich bei allen Teilnehmern hohe Konferenzkosten.

    Konferenz gibs es auch mit Einwahl auf einer normalen Ortsrufnummer. Keiner braucht einen speziellen Mobilfunktarif, und es fallen für jeden Teilnehmer nur die Kosten für Telefonate ins Festnetz an. Idealerweise hat jeder eine Flat.


    Ich hab sowas bei Easybell.

    Der normale VoIP-Telefonanschluß (bei mir im DSL mit dabei, aber Tel. gibts auch solo) lässt sich auf den Modus Konferenz umstellen. Zugangskontrolle via Whitelist oder PIN, oder auch offen und es sind bis zu 10 Teilnehmer möglich. Der günstigste Telefonanschluß (Call basic) kostet dort ca. 10 € im Jahr. (Zur Sicherheit würde ich fragen, ob der Konferenzmodus auch im günstigen Call basic inbegriffen ist.)


    Ist zwar nicht ganz was du suchst, aber noch sehr viel näher dran als die hier sonst genannten Alternativen, denn alles läuft via Telefonverbindung. Es sind keine Apps nötig und es läuft auch keine Sprache über Internet (VoIP), was bei Mobilfunk in schnellerer Bewegung (Auto, Zug, ect.) doch oft ein eher durchwachsenes Erlebnis ist.

    Nur mal so am Rande: Wenn besagtes Geschäft keine elektronischen Zahlungsmittel wollte, hätten sie das Terminal an der Kasse gleich ganz entfernen lassen.

    Und die Aufkleber an oder neben der Eingangstüre, die auf Akzeptanz von div. Karten hinweisen?

    Gerade habe ich einen komischen Anruf von O2 bekommen. … ( +49 176 88854785 )

    Das erinnert mich an ein ähnliches Erlebnis. Auf die Nummer hab ich nicht geachtet, und es ist jetzt auch schon etwas länger her, aber es war definitiv (im Auftrag von) O2.


    Ich weiß daher nicht mehr, ob zu Beginn eine Aufzeichnung angesprochen wurde. Dieses Thema war für mich noch nicht so interessant. Obwohl, mein "Nein" könnten die gerne aufzeichen, das bringt ihnen ja eh nix.

    Ich habe eigentlich der Verwendung meiner Daten für Werbezwecke definitiv widersprochen, seit dem der Vertrag existiert.

    Eigentlich tue ich das auch immer und überall, damit auch bei o2. Es gibt zwar mal die eine oder andere Ausnahme, aber die sind alle ausserhalb jeglichen unpersönlichen Massengeschäfts.

    Die gute Dame hat nichtmal den Grund des Anrufes genannt

    Mir schon. Und den Grund fand ich damals und auch im nachhinein auch immer noch überaus dreist.


    Weil der Grund eben genau war dieser:

    Ich habe eigentlich der Verwendung meiner Daten für Werbezwecke definitiv widersprochen, seit dem der Vertrag existiert.

    Also ein Anruf, um um Erlaubnis zu werben fragen, mich zu Werbezwecken anrufen zu dürfen!? - Ja. - Bis dahin hielt ich sowas eigentlich für unmöglich.

    Ich empfand dies schon als Werbeanruf. Aber die Rechtsabteilung mag das wohl anderes sehen...


    Man sagt mir, nur wenn ich zustimmen würde, könnte man meinen Vertrag optimieren. Alles würde billiger, und mit Mehrleistungen auch viel besser für mich, usw., bla bla bla...


    Als ich gesagt hatte, dass ich den Anruf aufgrund fehlender Erlaubnis unangebracht finde, diesbezüglich um Erklärung bat, und hier und jetzt keine Einwilligungen geben werde, da beendete man das Gespräch damit, dass es jetzt zu "komisch" sei/werde.