Beim ersten Teil bin ich absolut bei dir. Aber hier ... wo habe ich denn unverhüllt jemanden der Querdenkerszene zugeschrieben? Ich habe nur über meine persönliche RL-Erfahrung gesprochen und über dies mit dem Wort "häufig" garniert. Also bitte nichts hinein interpretieren, was ich weder geschrieben noch gemeint habe.
Du hast Recht. Ich bin da zu weit gegangen, bzw. hab zu weit "gedacht". Es tut mir leid.
Aber die 3 Monatsfrist wird beim Bemühen die Bevölkerung zu einer weiteren Auffrischung zu bewegen komplett nach hinten losgehen,
Dass kurzzeitig nach dem Booster das Ansteckungrisiko sinkt, taugt sicher auch als Begründung für die 3 Monate.
Wir haben bei uns alle empfohlenen C19-Impfungen. Haben also seit Anfang 2022 schon den 1. oder 2. Booster.
Und die med. Empfehlungen haben sich derweil nicht geändert. Wenn man von Lauterbachs Alleingang absieht, aber er ist nicht unser Hausarzt oder die Stiko.
Von einem 3. Booster bzw. einer 5. Impfdosis hab ich in den Zusammenhang auch noch nichts vernommen.
Und der 2. Booster ist nur für Risikogruppen im Gespräch. Diese haben ihn aber, wenn sie den Empfehlungen gefolgt sind schon Anfang des Jahres bekommen.
Eine weitere Auffrischung, für wen denn überhaupt? - Für die, wo die 4. Dosis bisher nicht empfohlen ist weil sie ein geringers individuelles Risiko haben? Oder die, die sie schon längst haben, wo man eher über die 5. Dosis als die verpasste 4. nachdenken sollte? Oder etwa die, die sich "die Gesunden" nennen?
Daher bin ich diesbezüglich schon mehr als irritiert.
ZitatGesundheitsminister Lauterbach fordert detaillierte und "klare Empfehlungen" für alle Altersgruppen, ob man sich und unter welchen Umständen eine vierte Impfung verabreichen lassen sollte oder auch doch nicht. Die Stiko hatte eine Viertimpfung ganz klar nur für über 70-Jährige und Risikogruppen empfohlen.
Klare Empfehlungen gibt es. Nur scheinen die unserem Karl nicht zu gefallen...