Wieso stimmt doch, genau da liegt das Problem. Nicht beim Einkaufen oder draußen, sondern auf affigen Partys.
Da zeitweise 3 Leute auf der Terrasse (*) schon eine illegale Party waren, während 800 m weiter (anderer Landkreis) 20 (oder 50?) Leute ins Wohnzimmer gequetscht erlaubt gewesen waren... Sowas war was? Ein affiger Versuch Sozialkontakte von sozial schwächeren (die sich keine Locations im richtigen LK leisten können). Also Käfighaltung primär für Geringverdiener. Das es keinen Volksaufstand gab, lag mMn auch eher daran, das es ihn doch gab. Nur in der Form eines leisen, und nicht immer öffentlich sichtbaren zivilen Ungehorsams.
Diese Regeln wirklich konsequent befolgt hat doch kaum jemand, auch ich nicht. Das war uns unsere psychische Gesundheit wert. So hat sich bspw. meine 3er-Clique auch mehrmals illegal getroffen. Besser als Vereinsamung!
Ausser den ängstlichen Alten, die sowieso aus Angst weit über jede harte Regel hinaus gegangen sind. Die sich ja schon fürchteten zum Hausbriefkasten zu gehen, und heute nach 2-jähriger Isolation so abgebaut haben, das sie selbst das körperlich kaum noch schaffen. Vor 2,5 Jahren noch kleine "Wanderungen" unternommen! Na ja, von locker 3 km zu schaffen zu nach 30 m schon erschöpft sein, in nur gut 2 Jahren. Schon traurig.
Und so Spezialisten, die schon vorher kaum Freunde und Umgang hatten. Hab solche Leute im fam. Umfeld. Leider muss ich sagen. Da ist kein normaler Umgang mehr möglich. Die haben da etwas gänzlich verlernt. Status: Unzugänglich, empathielos, maximales Selbstmitleid, und sich nähernde Menschen wird jetzt maximalst angefeindet. 
Das Restumgang findet auf räumliche Distanz statt. Ohne die, so fürchte ich, würde in einem Fall, bei der erreichten Eskalationsstufe mittlerweile auch Waffen (legale, oder ad-hoc umgewidmete Küchengeräte) mind. zum Droh-Einsatz kommen. Ein Risiko, worauf ich gerne verzichte. - Ja, so man kann Angehörige verlieren, obwohl sie physisch noch existieren.
(*) Eigentlich überall, sogar im eigenen PKW. Aber nicht im Nahverkehr.