Deshalb macht es Sinn....Bei einer Anzeige oder einem Hinweis der Polizei genau das zu sagen....das es in dem Fall eine echte Nummer sein muss, da sonst kein SMS Empfang möglich ist und das dieser SMS Empfang schnellstmöglich gestoppt werden muss indem die Nummer stillgelegt werden muss bevor weitere geschädigt werden können.
Nur muss es eben nicht die echte Nummer (der Gauner) sein.
Sehe da drei Möglichkeiten:
Und ich hab gleich die Vierte:
In der angesprochen Betrugsszenario würde es ausreichen, die (teilweise) Kontrolle über das Smartphone (oder anderes Endgerät) zu haben, das diese SMS empfängt - und dann (natürlich ohne Wissen des rechtmäßigen Besitzers/Nutzers) weiterleitet. Dieser hätte dann wahrscheinlich (für den Fall, das es ein Smartphone wäre) nur der falschen App die App-Berechtigung für SMS erteilt (oder gleich zur Standard-SMS-App gemacht) - und Bingo für die Betrüger. So eine App könnte ich dir an einem Nachmittag (um-)programmieren. (Aber keine Angst, ich spiele nicht auf der dunklen Seite.)
Ein komplett geowntes Gerät wäre natürlich sicherer (für die Gauner) um (durch Entzug der Berechtigungen oder Deinstatllation) nicht wieder ausgesperrt zu werden, aber obiges reicht völlig.
Und der rechtmäßige Besitzer merkt davon wahrscheinlich so schnell nichts davon, außer er checkt den EVN, oder hat ein Prepaid mit wenig Guthaben und ohne SMS Flat.
Die eine Nummer stillzulegen, würde wahrscheinlich auch kaum etwas (oder nichts) bringen. Im Massengeschäft des Betrugs darf man von einem ganzen Pool an Nummern ausgehen. Die nächste SMS lautet dann halt: "Hallo Mama, mein Handy ist mir abhanden gekommen, ich habe jetzt (vorübergehend) eine neue Nummer..."
Aber es könnten auch weniger gut organisiere Kleinkriminelle sein, die dann tatsächlich im Besitz der SIM Karte sind. Und wenn sie nicht ganz blöde sind, ist es eine Drillisch Vertragskarte (die 0176er Nummer würde da ja passen), bestellt auf Namen eines unwissenden Person. Z.B. ihres Nachbarn im Hochhaus. Und den Brief mit der SIM haben sie aus dem Briefkasten gefischt, oder auch tempörär die Namensschilder umgeklebt. (Das wäre wohl Nummer 3)