Beiträge von geos

    Der User hat es so berichtet. Hast du dem entgegen stehende Erfahrungen?

    Ja, habe ich; wenn ich eine SIM, die VoLTE unterstützt, in ein LTE-Telefon ohne VoLTE-Unterstützung stecke, findet dort CSFB statt.


    ... und mit mangelnder VoLTE Fähigkeit, aber auch das ist heute eine Seltenheit.

    aber hier wie oben explizit angegeben genau der Fall


    Solche Probleme kenne ich von LTE-Sticks ohne VoLTE-Fähigkeit wie z.B. dem W1208 und überwiegend in Verbindung mit Karten im 1&1-Netz. Der Fehler liegt hier entweder beim Netz oder beim Stick oder sogar in der Router-Firmware, falls der Stick an einer Fritzbox zum Telefonieren genutzt wird.

    Der Grund dürfte darin liegen, dass 1&1 kein GSM-Netz hat (und ein Netzwechsel zu Vodafone ins Roaming geht vermutlich per CSFB nicht).

    Ist hier die Selbsthilfegruppe der Anonymen Asketiker? Fahrrad und DSL reichen völlig aus. Dauert halt alles etwas länger.

    Nimm einfach zur Kenntnis, dass es Leute gibt, die objektiv keinerlei Bedarf an 100+ Mbit/s haben, und dass es Leute gibt, die nicht nach dem Motto denken "ich will aber das Größte haben", nur weil sie's könnten. Muss ja nicht für Dich zutreffen. Das hat mit Askese nichts zu tun und mit Fahrrädern sowieso nicht.

    Ich habe für Homeoffice und Streaming für 2 Familien (Tochter) den 300/150 Tarif gebucht. Vorher mit DSL gab es knapp 70/30, das hat auch gereicht, nur die Playstation hat länger gebraucht zum laden der Updates.

    Ich wüßte keine Anwendung, für die ich derzeit mehr Geschwindigkeit brauchen würde.

    So ist es. Wenn man keine Spielekonsolen usw. und Cloudspeicher/-backups nutzt, ist man mit 50 Mbit/s selbst für mehrere Personen gleichzeitig Homeoffice wirklich sehr hinreichend bedient.


    Frag mal die Provider, die kennen zig Anwendungen, warum man unbedingt GBit braucht.

    Würde mich in der Tat interessieren. Vermutlich ist die Antwort "KI" (weil Videostreaming es ja nicht mehr rausreißt). :-)

    Das ist leider kein Einzelfall. Da fehlt einfach eine "Überwachung" beim TK-Anbieter, der alle Vorgänge, Dienstleister etc. unter Kontrolle hat. Das würde aber extra Geld kosten, das unbedingt gespart werden muss. und je mehr ich mir das überlege, brauchen wir eine bundesweite Ausschreibung für einen Glasfaser Vollausbau und zwar vollständig des ganzen Landes (Fläche) ohne Rücksicht auf angeblichen Bestand oder Bedenkenträger. Wird aber wohl ein frommer Wunsch bleiben.

    Weil (und aus Steuerzahlersicht sage ich bewusst: zum Glück) Telekommunikation in Deutschland eine privatwirtschaftlich gestaltete Dienstleitung ist, ähnlich wie Bäckereien, Friseure, Supermärkte, Banken oder Tankstellen. Muss man nicht mögen und kann stattdessen sich wieder eine Bundespost wünschen, ist aber so.

    Inhaltlich sehe ich übrigens keinen Grund, wieso man in Deutschland zwingend FTTH-Vollausbau benötigen sollte. Das sehen übrigens derzeit auch viele Kunden, die zwar einen FTTH-Anschluss bekommen könnten ("homes passed"), aber keinen entsprechenden Tarif beauftragen, auch so. Hier wird von 27% Uptake-Rate gesprochen.

    https://www.roedl.com/insights…ck-auf-das-kommende-jahr/

    Kann man doof finden, kann man als kurzsichtig und hinterwäldlerisch beklagen, ist aber deren freie Entscheidung.

    Ich persönlich gehe davon aus, dass zukünftig mehr und mehr Leute (solche ohne herausragende Ansprüche) für den Internetzugang komplett auf Mobilfunktangebote setzen werden, hauptsächlich aus Kostengründen.

    Neure Mobilfunkverträge bringen aber automatisch VoLTE mit, was dazu führt, dass über dieses Modems keine Telefonie mehr möglich ist.


    Jetzt hätte ich eigentlich vermutet, dass automatisch ein Fallback auf 2G erfolgt, wenn über 4G kein Rufaufbau zustande kommt. Dem ist aber nicht so.

    Wieso soll bei einem Tarif, der VoLTE unterstützt, kein CSFB mehr möglich sein?

    Über welches Netz reden wir denn? Hat es GSM bei Dir verfügbar?

    Die Auswahl heisst Kableintert - DSL ist mit max 175Mbit uninteressant, weil zudem noch recht instabil.

    Klar, aber diese Möglichkeit hat halt nicht jeder. Schätze Dich also glücklich, diese Option zu haben.


    Ja, irgentwann kommt die Zeit, das DSL abgeschaltet wird - dann werde viele Vermieter dumm in die Röhre schauen, wenn die zukünftigen Mieter nach Alternativen fragen und der Glasfaserprovider denen den saftige Kostenaufstellung schickt.

    Den Vermieter wird es nicht so sehr treffen. Wenn der Mieter wirklich Glasfaser möchte, kann er das dann vermutlich gerne bekommen, wenn er die Kosten übernimmt. Ein Anrecht darauf hat er nicht. Klar, die Wohnung wird vielleicht etwas schwerer zu vermieten, aber je nach Lage stellt das kein Problem für den Eigentümer dar.


    Ich vermute übrigens, dass da nicht einfach DSL abgeschaltet werden wird, auch wenn das jetzt massiv als Drohszenario zur Vertriebsankurbelung von FTTH eingesetzt wird von interessierter Seite. Im schlimmsten Fall stellt der TK-Anbieter von FTTC auf FTTB um.

    Erst sollte die Deutsche Glasfaser ausbauen, ja die wollten bis in alle Wohnungen vorinstallieren und das ist der Knackpunkt.

    Der Ausbau hätte komplett durch Treppenhaus per Kabelkanal erfolgen müssen und das will keiner haben - kann ich ich verstehen. Nächte Problem, vom Treppenhaus in die Wohnungen muss auch dann per Kabelkanal erfolgen, das möchte ich als Mieter z.b. nicht haben.

    Von allen Eigentümern wohnen gerade mal 15% selber hier, teilweise ältere Leute, die sind eh nicht an schnellem Internet interessiert.
    Leerrohre wären nur verfügbar über das Koaxnetz, fällt aber raus, weil Eigentum von Vodafone oder eben Telefonverkabelung.


    Jetzt baut die Telekom unser Gebiet mit der GlasfaserPlus aus, meine Hoffnung, das die dann das Telefonleerrohr nutzen würden.
    Wie geschrieben, ich hab das Thema abgehackt bis klar ob ich dann hier überhaupt noch wohne in 2 Jahren und wie der Ausbau erfolgt

    Danke für die Schilderung. Die Eigentümer hätten also nur einer Unterputzverkabelung zugestimmt? Eine solche dürfte natürlich erheblich teurer kommen, und ich bezweifle dass ein Anbieter bereit ist, dafür die Kosten zu übernehmen.

    Ich fürchte dass es in dem Haus auch vermutlich sowas wie ein "Telefonierohr" nicht gibt; andernfalls wäre man bei der Erkundung auch zuvor schon auf diese Idee gekommen anstatt der Nutzung von Kabelkanälen auf Putz. Falls das Haus nicht relativ neu ist, werden da einfach zwei- oder vieradrige Telefonkabel zu den Wohnung verbaut sein, vielleicht noch ein paar Adern für die Klingelanlage, aber keine Lehrrohre in nennenswertem Umfang.


    Ich fürchte dass diese Situation typisch ist für Millionen von Mehrparteien-Bestandsgebäuden in Deutschland; praktisch für alle solchen Gebäude, die vor sagen wir mal 2000 errichtet und seitdem nicht kernsaniert worden sind.

    Bei "Mietskasernen" in einer einzigen Eigentümerschaft kann die TK-Firma mit dem Eigentümer sich u.U. auf eine technische Lösung, die sie bereit ist zu finanzieren, einigen, also z.B. Kabelkanäle auf Putz, aber bei solchen Gebäuden mit WEG erwarte ich genau solch eine Situation, wie Du sie beschreibst.

    Das wird noch das eigentliche Problem beim FTTH-Ausbau (wenn man es denn als Problem bezeichnen möchte).