Erst sollte die Deutsche Glasfaser ausbauen, ja die wollten bis in alle Wohnungen vorinstallieren und das ist der Knackpunkt.
Der Ausbau hätte komplett durch Treppenhaus per Kabelkanal erfolgen müssen und das will keiner haben - kann ich ich verstehen. Nächte Problem, vom Treppenhaus in die Wohnungen muss auch dann per Kabelkanal erfolgen, das möchte ich als Mieter z.b. nicht haben.
Von allen Eigentümern wohnen gerade mal 15% selber hier, teilweise ältere Leute, die sind eh nicht an schnellem Internet interessiert.
Leerrohre wären nur verfügbar über das Koaxnetz, fällt aber raus, weil Eigentum von Vodafone oder eben Telefonverkabelung.
Jetzt baut die Telekom unser Gebiet mit der GlasfaserPlus aus, meine Hoffnung, das die dann das Telefonleerrohr nutzen würden.
Wie geschrieben, ich hab das Thema abgehackt bis klar ob ich dann hier überhaupt noch wohne in 2 Jahren und wie der Ausbau erfolgt
Danke für die Schilderung. Die Eigentümer hätten also nur einer Unterputzverkabelung zugestimmt? Eine solche dürfte natürlich erheblich teurer kommen, und ich bezweifle dass ein Anbieter bereit ist, dafür die Kosten zu übernehmen.
Ich fürchte dass es in dem Haus auch vermutlich sowas wie ein "Telefonierohr" nicht gibt; andernfalls wäre man bei der Erkundung auch zuvor schon auf diese Idee gekommen anstatt der Nutzung von Kabelkanälen auf Putz. Falls das Haus nicht relativ neu ist, werden da einfach zwei- oder vieradrige Telefonkabel zu den Wohnung verbaut sein, vielleicht noch ein paar Adern für die Klingelanlage, aber keine Lehrrohre in nennenswertem Umfang.
Ich fürchte dass diese Situation typisch ist für Millionen von Mehrparteien-Bestandsgebäuden in Deutschland; praktisch für alle solchen Gebäude, die vor sagen wir mal 2000 errichtet und seitdem nicht kernsaniert worden sind.
Bei "Mietskasernen" in einer einzigen Eigentümerschaft kann die TK-Firma mit dem Eigentümer sich u.U. auf eine technische Lösung, die sie bereit ist zu finanzieren, einigen, also z.B. Kabelkanäle auf Putz, aber bei solchen Gebäuden mit WEG erwarte ich genau solch eine Situation, wie Du sie beschreibst.
Das wird noch das eigentliche Problem beim FTTH-Ausbau (wenn man es denn als Problem bezeichnen möchte).