Beiträge von geos

    Die meisten Einfamilienhäuser sind angeschlossen, unser Mehrfamilienhaus nicht.

    Vielleicht schließen sie es irgendwann mal als FTTB an, d.h. DSL auf NE4. Bringt jetzt gegenüber FTTC nicht wirklich große Vorteile.


    Was meint ihr?

    Glasfaser gratis ins Haus legen lassen und in eine Wohnung legen damit man nicht womöglich in 5 oder 10 Jahren sehr hohe Kosten aufgedrückt bekommt wenn man erst dann Glasfaser möchte?

    Wenn es wirklich gratis (und ohne Verpflichtung ist) und die Grlasfaser-Inhouse-Verkabelung in akzeptabler Qualität beinhaltet, kann man es natürlich machen. Das wird allerdings mittlerweile kaum mehr ein Anbieter bieten.

    Gerade auch ein großer Bericht in der Bild, Vorgabe kommt demnach von der EU.

    "EU" ist immer die Standardausrede. Alles Negative wird gerne auf Brüssel geschoben, egal ob es zutrifft oder nicht.


    In größeren Städten mag das so sein, auf dem flachen Land ist man froh überhaupt einen "Datenträger" zu haben. Die, gefördert vom Bund, welche in meinem LK mit Glasfaser erschlossen werden, kommen teilweise noch von DSL light. Für die stellt sich die Frage nicht, die sind froh 2025 überhaupt einen sinnvoll nutzbaren Internetanschluss zu haben.

    Selbst in kleinen Städten und vielen Dörfern (nicht allen) gibt es heute praktisch flächendeckend DSL mit 100 Mbit/s oder mehr. Und dort wo es das nicht gibt, gibt es in der Mehrheit auch kein FTTH.

    Das ist vermutlich der Sinn dahinter. Eine gewisse Drohkulisse aufzubauen, damit die Kunden nicht bei VDSL bleiben sondern das Glasfaser-Wechselangebot annehmen. Welche Telko investiert schon gerne in eine neue Infrastruktur, um danach zwei Infrastrukturen parallel zu betreiben.


    Genau, wobei es m.E. nicht die Aufgabe der BNetzA ist, hier Vertriebsunterstützung zu leisten.


    Passend zum Thema ein paar aktuelle Artikel:


    https://www.teltarif.de/glasfa…nd-studie/news/98618.html

    70% der Konsumenten in Deutschland sehen schlichtweg keinen relevanten Mehrwert in FTTH (klar, wo soll der auch liegen, wenn man auch anderwärtig 50+ Mbit/s bekommt. IP ist es ziemlich egal, was für eine Technologie darunterliegt. Genau zu diesem Zweck wurde ja das Schichtenmodell entwickelt).


    https://www.teltarif.de/glasfa…luss-ftth/news/98610.html

    Deutsche Giganetz in Flörs­heim: 13.480 Haushalte könnten angeschlossen werden. Davon sind 3.000 angeschlossen und davon wiederum haben tatsächlich 2.400 einen Tarif gebucht, nutzen also den Anschluss und zahlen dafür. Das sind knapp 18% der anschließbaren Haushalte.


    Flörsheim am Rhein ist laut Karte der Telekom praktisch flächendeckend mit VDSL2+Super-Vectoring erschlossen. Objektiv betrachtet sollten da Privathaushalte keinen Bandbreitenmangel leiden.


    Die Telekom baut übrigens SuperVectoring weiter aus:

    https://www.teltarif.de/teleko…breitband/news/98611.html


    Mein 50 Mbit-DSL-Anschluss kostet mich in den kommenden 24 Monaten effektiv ca. 13,50 €/Monat; reicht selbst für Homeoffice, Streaming usw. mehr als aus, sprich ist selbst damit fern von Auslastung. Passende Router sind massig vorhanden und funktionieren problemlos (100 oder 250 Mbit/s würden wenige Euros mehr pro Monat kosten, wenn man's denn möchte). Wieso sollte ich oder jemand in einer ähnlichen Situation da sich die Finger nach FTTH lecken?

    Auch das Argument, das im Teltarif-Forum dort geäußert wird, man könne kein Haus mehr verkaufen, das kein FTTH habe, ist natürlich kompletter Unsinn. In einigermaßen attraktiven Regionen sind Häuser sehr nachgefragt, und dann ist es auch egal, ob FTTH vor dem Haus liegt ("homes passed") oder bereits reingelegt worden ist. Macht im schlimmsten Fall, wenn man es wirklich haben möchte, 1 bis 2 Tausend Euro Zusatzkosten. Das geht beim Hauskauf schon fast im Rauschen unter.

    Hier auch; nach ca. zwei Monaten. Falls jemand aktuelle Erfahrungen hat, würde mich interessieren, ob es weiterhin so lange dauert oder ob sie jetzt ihre offensichtlich diesbezüglich vorhandenen Probleme nun ausgeräumt haben.