Beiträge von hrgajek

    Wie kann man den Vollausbau bis tief in die Provinz attraktiv machen?

    Das wird immer teurer und die Einnahmen steigen ja nicht wirklich, weil die Kunden preissensibel sind. Echte Neukunden (Noch nie Kunden) gibts auch nicht mehr wirklich.


    Wie jemand hier schrieb: Wenn es die Euro-Telco geben sollte, muss es auch Euro-Frequenzen geben (die europäisch versteigert werden) und nahtloses Handover zwischen den Mitgliedsländern muss möglich sein.


    Nur ein starkes Europa mit ca. 450 Mio Leuten kann Donald T aus W. und Xi Jinping aus P. glaubwürdig(er) gegenübertreten.


    Aber die Realität ist leider momentan stark zersplittert. Und Frau W. schlägt allen Ernstes vor Gas aus Moskau zu kaufen...


    Die Deutsche Telekom war eine Zeitlang in allen Ländern Europas vertreten, für mich ein wichtiger Baustein für einen echten europäischen Anbieter. Sie sind aber z.B. aus Albanien und Rumänien wieder raus, weil es sich dort nicht rentiert hat. Das fand ich nicht so gut.


    Klar eine Euro-Telco mit Europaweiten -Tarifen würde schwierig.


    Nehmen wir an, da kostet die Minute 9 Cent, das ist im einen Land "wenig" und im anderen "Land " (abhängig von der lokalen Kaufkraft, Löhnen etc.) -

    Wobei es vermutlich eher Flatrates (nur Sprache und Datenpaket oder Sprache und Daten Flat) oder Paket-Tarife (x Minuten y SMS/RCS, z GB) geben dürfte.


    Wenn aber alles unlimited ist, dann sind die möglichen Einnahmen limitiert, weil niemand "upgraden" will (wozu auch)

    Hallo,


    diese Geschichte (Gerüchte) habe ich scnon 2025 beschrieben


    https://www.teltarif.de/kommen…n-fusion/news/100180.html


    Aktuell sind 5 Milliarden Euro im Gespräch. Dieser Preis für 1000 Stationen wäre 5 Millionen Euro pro Station. Die 12 Mio Kunden machen nur geringen Umsatz und wollen es brutal billig. Lohnt sich das?


    Und TEF Spanien hat viele Schulden und wenig Geld in der Kasse.


    Und dann ist die Frage, was die EU-Kommission, das Bundeskartellamt und die Konkurrenten (Service-Provider) dazu sagen.


    Sinnvoll wäre es, nur 3 echte Netze zu haben, es könnte aber auch auf eine Netzfusion von TEF und Vodafone.de hinauslaufen. Das könnte vielleicht die EU-Hürden passieren.


    Wenn die Fusion kommt, wird sich der Preiskrieg vermutlich abkühlen. Wenn dadurch die Netzqualität besser wird, wäre das IMHO gut.

    Wahrscheinlicher ist das z.B. Telefónica & Vodafone den Netzbetrieb (Wie z.B. Proxymus & Orange in Belgien) zusammenlegen. Für den Netzbetrieb ist dann eine gemeinsame Infrastrukturtochter zuständig. Jeder Anbieter nutzt nur die ihn zugewiesenen Frequenzen. In Belgien wurde es technisch als MOCN umgesetzt.


    Das wäre kartellrechtlich keine Fusion da beide Unternehmen wirtschaftlich unabhängig sind und den Netzbetrieb an die Tochter outgesourced haben.

    Irgendsoetwas in der skizzierten Art, wäre sinnvoll. Mal sehen, ob sie es umsetzen.


    Die letzten Jahren hat man davon nichts gemerkt weil o2 immer die 1&1 Kunden als eigene Kunden ausgegeben hatte, aber wenn man es genau nimmt ist o2 vom letzten Platz zum Marktführer aufgestiegen und wieder auf den letzten Platz gerutscht.

    Letztendlich hat das ganze ja leider Gründe, und zwar ist die Qualität nicht hoch genug um Kunden zu halten oder zu locken die auf hohe Qualität wert legen und man ist aber auch nicht günstig genug um die Leute zu halten die nur auf den Preis schauen.

    Danke, Du bringst es auf den Punkt.
    Qualität kostet Geld, was nicht da ist.
    Günstig kostet auch Geld, genauer reduziert die möglichen EBITDA-Werte, welche die Mutter dringend braucht.

    Das ist alles herrlich unkonkret.


    Wie es aussieht, läuft das 1&1 Netz jetzt stabiler, aber es gibt immer noch kuriose Einzelfälle, wo irgendwas total "verklemmt" ist oder so scheint, als ob es das wäre.

    Es ist sicherlich nicht so, dass am 1.1.2030 um 0:01 Uhr alle DVB-T2 Sender ausgeknipst und zugleich die ersten 600 MHz Mobilfunkanlagen eingeschalt werden können.

    Ob bis dahin ausreichend Endgeräte in Deutschland verfügbar sind, die 600 MHz (n71) können, ist auch noch nicht sicher, aber einige Geräte mehr wird es es bis dahin schon geben.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die etablierten Netzbetreiber dazu verdonnert werden, die 1&1-Kundschaft mit MOCN auf die niedrigen Frequenzen draufzulassen. Die Frage ist nur, ob die Open-RAN-Architektur mit MOCN-Signalen klar kommen würde. Rein vom Prinzip her sollte das mit passender Software gehen.


    Aufwand minimal, an den bestehenden Standorten von T, V oder o2 müsste nix umgebaut werden. Nur die LowBand Antennen von 1&1 blieben halt weiter inaktiv oder dürfen sogar von T, V und o2 mitgenutzt werden :-)


    Bleibt die Frage: Besteht der gute Wille zu solchen pragmatischen Lösungen? Oder ist das nur ein gigantisches Beschaffungsprogramm für gut gekleidete Damen und Herren mit teuren Lederköfferchen mit 73seitigen Schriftsätzen?

    Hallo mein lieber, ich war seit 1998 ein Mobilfunk-Interessierter und habe 2000 mal für ein Online-Magazin ein paar Artikel geschrieben und recherchiert. Also bin ich nach wie vor neugierig, was im Markt passiert, wie sich die Technik weiterentwickelt und was die Community so erlebt und rückmeldet. Aber ich halte mich selbst eher im Hintergrund, weil ich nur neugierig und Laie bin :-) Danke für deinen Daumen hoch und zurück zum Thema: Ich würde mich sehr freuen, wenn die aktuelle Generation Mobilfunk, also 5G SA, ohne wenn und aber für die Endkunden freigegeben wird und wir sie selbst auf Herz und Nieren testen und nutzen können.

    Hallo ,

    ich denke, die Netzbetreiber würden den Aufwand für "5G-SA" gerne "monetarisieren", also als kostenpflichtige Option. Das hat Telekom mit seinem Gaming-Slice probiert - mit nicht messbarem Erfolg. Vodafone und o2 haben es so freigegeben, welche Handys es können, muss man selbst herausfinden.


    Da könnte 3GPP (Das ist das weltweite Normungsgremium für 4G, 5G, 6G etc.) vielleicht seine Richtlinien etwas "enger" fassen und die Bundesnetzagentur resp. die Behörden in den EU-Ländern bis hoch zur Euro-Regierungsbehörde könnten da auch ein klare Ansage verfassen.


    Auf dem Mobile World Congress (2.-5.3.) in Barcelona, könnte die GSMA (Welt-Dachverband Handynetzbetreiber) dazu etwas sagen.

    Die Firma Ookla kennt ihr sicher (z.B. von speedtest.net)

    Nun haben sie einmal weltweit die Situation bei 5G-SA beleuchtet.


    Ihre Erkenntnisse treffen es IMHO ziemlich genau:


    https://www.teltarif.de/5gsa-o…fstaaten/news/102009.html


    "Die Frag­mentie­rung der Firmware, bei der die OEMs von Mobil­tele­fonen den Zugang zum SA-Netzwerk bis zur Zerti­fizie­rung durch die einzelnen Netz­betreiber sperren, und Tarif­struk­turen, die keinen Anreiz für die Migra­tion von NSA bieten, bleiben die größten Hinder­nisse für eine schnel­lere Einfüh­rung in Europa."

    Das sagt doch alles.