Ein europäische Betreiber müsste in jedem Land von EU-Europa (und später weiteren Ländern) eine "Filiale" haben, welche die lokalen Kunden in der lokalen Sprache versorgt (Kundenservice) und die Eigenheiten des Landes berücksichtigt.
Da es ein europäisches Unternehmen sein müsste, wäre die interne Amtsprache englisch (ggfs. französisch oder spanisch).
EU-Roaming müsste um eine Komponente für inkludierte Anrufe von Land A nach B (idealerweise Flatrate, ggfs. gedeckelt, gegen Call-Center oder so) haben
Es müsste ohne Aufwand möglich sein, zu einem Vertrag mehrere Rufnummern z.B. aus mehreren Ländern zu buchen. Wer im Winter in sagen wir Spanien Urlaub macht, bekommt ohne Aufwand eine spanische Nummer dazu. (Gabs schon mal bei truphone)
Kunden aus Land A , die in Land B ein Problem haben, können dort vor Ort in einen Vertragsshop gehen und der hat (mit Zustimmung des Kunden) Zugriff auf notwendige Kundendaten und kann helfen (z.B. SIM-Karte auswechseln) oder Sperrung bei geklautem Handy etc.
Das würde die europäische Intregration fördern.
Problem ist, halt, das bestehende kleinere Anbieter auf Dauer nicht selbst überleben können, sondern sich zusammenschließen oder -sorry - sogar aufhören müssten.
Angebote für 5 EUR/Monat dürften dann eher nicht mehr möglich sein, sondern 20-30 Euro, was ich für erträglich halte. Es gäbe dann in Europa wohl
T-Gruppe (Telekom)
TEF-Gruppe (Telefónica)
Orange-Gruppe (Frankreich)
Niel-Gruppe (Xavier Niel, ggfs inkl. Vodafone-Europa)
Alles andere wäre IMHO höchst spekulativ.
Welche Rolle da Service-Provider oder MVNO spielen, gute Frage, auch die müssten sich europäischer aufstellen.