Beiträge von hrgajek

    Damit externe VoIP Apps zuverlässig laufen , musst Du unter Android, der App allerlei Freiheiten bis hin zum Akku verbrauch einräumen. Ist teilweise tief im Gerät/System versteckt. So schön die Idee auch ist, in der Praxis macht sie Probleme. Viele Handyhersteller unterstützen lieber die "Werks-Telefonie" des verwendeten Netzbetreibers.

    Bei iOS müsste die VoIP schon gut programmiert sein, dass es keine Probleme gibt. Ich verwende (beruflich) Easy Bell, das hat einige Zeit (Jahre) gebraucht, bis das halbwegs rund lief.

    Da will ich Dir absolut zustimmen. Da aber nun mal sehr viele iPhones in den Netzen unterwegs sind, verstehe ich nicht, warum die Netzbetreiber das nicht auf die Reihe bekommen. Xiaomi Geräte neigen neuerdings zu viel Bloatware, während Samsung sich das zum Glück ein wenig abgewöhnt hat.

    So, in Wiesbaden wird es jetzt langsam langweilig. Die vorletzte in der Nähe des Hbf ist jetzt auch online. Nur noch eine STOB ( die einzige in 2026 bisher dazugekommene) ist nicht online/aufgebaut Ca. 38 (zu faul genau nachzuzählen) sind online.


    Mal schauen wann sich wieder was tut. Sind wohl erst Mal aus dem Focus raus.

    Würdest Du sagen, das 1&1 jetzt Wiesbaden mit eigenen Signalen "flächig" versorgt oder haben sie sich nur "Hotspots" (Kundennutzung) oder realisierbare Standorte (Vermieter, Bürokratie, Strahlengegner) herausgesucht?

    Fraenk bildet den unteren Puffer unterhalb von Congstar, darüber ist die Original Telekom.


    Congstar "leidet", wenn die Original Telekom immer günstiger wird. (z.B. Magenta Prepaid oder die Magenta Plus-Karten (Family Karten))


    Wenn auch noch fraenk immer "attraktiver" wird, weil 25-30 GB für 10 Euro im Monat (nicht alle x Wochen) für viele Normalkunden absolut ausreichend sind, warum also noch Congstar?


    Falls fraenk MultiSIM bieten sollte, könnten sie das auf eine Apple Watch (ggfs. andere Smartwatch Anbieter wie Samsung, Huawei etc.) beschränken. Allerdings werden sie uns das nicht vorher verraten, sondern "auf einmal" anbieten - oder auch nicht. Technisch sehe ich da keine Probleme.

    Ich denke mal total konservativ:


    Telekom besitzt und betreibt das Festnetz. Wenn etwas "klemmt", wissen sie sie wo und warum und können es lösen. (Sofern ausreichend kundiges Personal vorhanden)


    o2-Telefónica "mietet" Festnetz-Leitungen von 2,3,4 Anbietern und schalten die Verbindungen dann selbst. Bei Störungen (im Leitungsnetz) müssen sie Tickets schreiben und das ihren Lieferanten weiterleiten. Dabei kann viel verloren gehen. Warum sollte ich mir das antun?


    o2 besitzt und betreibt Mobilfunk. Da läuft viel über Mietlietungen, Richtfunk etc. dafür vermitteln sie den Eindruck "günstig" zu sein (was sie punktuell auch sind)


    Telekom besitzt und betreibt Mobilfunk. Da läuft (nahezu) alles über eigene Leitungen und Infrastruktur.


    Es gibt auch Service-Provider (die Verträge im Netz X, Y oder Z verkaufen) oder MVNO (virtuelle Netzbetreiber mit eigener Vorwahl, Vermittlung, aber "zu Gast" auf einem fremden Netz (wie Spusu oder Lebara etc.) oder Mischformen mit Roaming (wie 1&1). Auch hier habe ich das Problem, bei Problemen oder Störungen in einer viel zu langen Kette "hängen" zu bleiben.


    Gleiches gilt für mich weitgehend für Vodafone. Eigenes Mobilfunknetz, mit sparsamer Nadel gestrickt, aber in der Regel nutzbar, wenn auch nicht immer und überall. Festnetz auf Koaxtechnik, fehleranfällig oder gar fremde Leitungen gemietet, dann siehe oben.


    Wohlgemerkt, ich denke da konservativ.

    Wie denkt der TT User? und Wie $Kunde, der sich darüber keinen Kopf gemacht hat?

    Ein europäische Betreiber müsste in jedem Land von EU-Europa (und später weiteren Ländern) eine "Filiale" haben, welche die lokalen Kunden in der lokalen Sprache versorgt (Kundenservice) und die Eigenheiten des Landes berücksichtigt.

    Da es ein europäisches Unternehmen sein müsste, wäre die interne Amtsprache englisch (ggfs. französisch oder spanisch).

    EU-Roaming müsste um eine Komponente für inkludierte Anrufe von Land A nach B (idealerweise Flatrate, ggfs. gedeckelt, gegen Call-Center oder so) haben

    Es müsste ohne Aufwand möglich sein, zu einem Vertrag mehrere Rufnummern z.B. aus mehreren Ländern zu buchen. Wer im Winter in sagen wir Spanien Urlaub macht, bekommt ohne Aufwand eine spanische Nummer dazu. (Gabs schon mal bei truphone)


    Kunden aus Land A , die in Land B ein Problem haben, können dort vor Ort in einen Vertragsshop gehen und der hat (mit Zustimmung des Kunden) Zugriff auf notwendige Kundendaten und kann helfen (z.B. SIM-Karte auswechseln) oder Sperrung bei geklautem Handy etc.


    Das würde die europäische Intregration fördern.


    Problem ist, halt, das bestehende kleinere Anbieter auf Dauer nicht selbst überleben können, sondern sich zusammenschließen oder -sorry - sogar aufhören müssten.


    Angebote für 5 EUR/Monat dürften dann eher nicht mehr möglich sein, sondern 20-30 Euro, was ich für erträglich halte. Es gäbe dann in Europa wohl

    T-Gruppe (Telekom)

    TEF-Gruppe (Telefónica)

    Orange-Gruppe (Frankreich)

    Niel-Gruppe (Xavier Niel, ggfs inkl. Vodafone-Europa)


    Alles andere wäre IMHO höchst spekulativ.


    Welche Rolle da Service-Provider oder MVNO spielen, gute Frage, auch die müssten sich europäischer aufstellen.