Beiträge von hrgajek

    Gerade hat die Stadt Wiesbaden verkündet, dass am Bahnhof nun ein Schnelladepark entsteht. Gut denke ich. Aber wer ist der Betreiber? MER. Wenn die nicht mal bald zur Vernunft kommen und akzeptable Preise aufrufen, droht denen das gleiche Schicksal wie Allego.

    Welche Preise ruft MER denn auf? Und "roamen" die mit den üblichen Verdächtigen wie Maingau, EnBW oder EweGo z.B.? Bieten sie adHoc an?

    Rein aus persönlichem Interesse, das bedeutet ja, dass man zwei Tarife aktiv hat. Lass es mal 2x Fraenk für 10€ sein - für 5€ mehr gibt es direkt Unlimited bei der Telekom dann, wo man reinportieren kann die Hauptnummer nutzen kann. Was ist die Intention dies dann so zu behalten?

    Stimmt, das hatte ich mir auch schon überlegt :-) Wobei ich in diesem Fall Unlimited nicht brauche. Ich habe auch noch eine Karte bei Klarmobil, mit 2 GB Daten und 100 Minuten im Monat (T-D1), die ich selten nutze und deshalb gekündigt habe. Beim Roaming in der Schweiz rufen die aber Preise aus der Steinzeit des Mobilfunks auf :-(

    Ich glaube du hängst das zu hoch. Das ist keine wirkliche auf Dauer angelegte Preissenkung , sondern nur eine Werbeaktion für Lidl Plus, angelegt auf einen Monat, nicht mehr und nicht weniger.

    Es gibt auch bei den regulären Ladekartenanbietern verhaltene Preissenkungen. Immer noch viel, klar, aber es wird langsam.
    EnBW hat Bonuspunkte testweise verteilt, so konnte ich für 10 Euro kostenlos laden (halt nur an Original EnBW Ladern). Die Testaktion ist seit vorgestern beendet, soll aber in den Regelbetrieb überführt werden.


    Für Laden in the wild nehme ich gerne EWE Go, zwar sind 62 Cent kein Schnäppchen, dafür habe ich kein Streß mit Adhoc Angeboten, wo ich auf fummeligen Webseiten meine e-mail, meine Adresse und Kreditkarte angeben muss. Dann blocken die z.T. 75 Euro auf der Karte, um dann 24-48h später den korrekten Betrag abzurechnen. Das kostet dann (z.b. bei Ladenetz) 49 Cent.

    Säulen mit klassischen Kartenlesern (die Girocard oder Debit/Kredikarten erkennen) gibt es, sind aber mir bislang selten begegnet.

    @hrgajek
    Bei der hauptuntersuchung wird doch keine Mobilfunkverbindung geprüft, abgefragt oder aufgebaut.

    Es wird nur über die OBD Schnittstelle oder über die Warnleuchte der Notruftaste wenn die Zündung eingeschaltet wird geprüft.

    Das Gerät funktioniert: TÜV Plakette da. Ob ein mobilfunknetz vorhanden ist interessiert die PrüLfer nicht.

    Dann würde ja jedes Auto was bei einer Hauptuntersuchungsstelle geprüft wird, wo kein mobilfunkempfang ist, durch den TÜV fallen, so ein Schwachsinn.
    Edit:
    Das lässt mich echt nicht los, gibt es wirklich Menschen die glauben, dass ein Ingenieur bei der Hauptuntersuchung auf die Notruftaste drückt und dann mit dem Mitarbeiter der Rettungsleitstelle telefoniert um zu testen ob der ecall funktioniert?
    Es werden in Deutschland jedes Jahr über 30 Millionen Hauptuntersuchungen gemacht

    Malen wir mal den Teufel an die Wand: Irgendein Mensch oder eine Organisation klagt deswegen. Dann haben wir den Salat.
    Er könnte auf Weiterbetrieb von GSM klagen oder auf Nachrüstpflicht für die betroffenen Autos.
    Für Lieferanten von Zubehör könnte das eine Marktlücke sein.

    Falls es jemanden interessiert. Laden bei Lidl im Juni für 27 Cent/kWh am CCS, allerdings nur für Nutzer der Lidl Plus App.


    https://www.lidl.de/c/e-ladesaeulen/s10007751

    Ja die Preise sind dort echt günstig. Die Lidl Plus App ist schnell installiert, aber nicht versuchen, mit Lidl Pay im Markt zu bezahlen. Das hat bei mir die Marktkasse zum Absturz gebracht :-)

    Die Strombranche "lernt" langsam, dass die Ladesäulenpreise oft "zu hoch" sind...

    Du brauchst die Karte nicht dringend, aber wenn sie bei 95 GB stehen geblieben wäre, hättest du sie gekündigt? ^^

    Ich hatte mal mit dem Gedanken gespielt, meine aktuelle fraenk-Nummer aufzugeben und eine andere (auch noch vorhandene) Nummer dafür am Leben zu lassen.


    Leider erlaubt fraenk keinen Rufnummern-Import :-( (also bestehender fraenk-Vertrag mit Nummer, auf den eine andere Nummer vom anderen Anbieter drauf portiert werden kann und die bisherige Nummer verschwindet).


    Ein neuer fraenk Vertrag hätte dann "nur" 25 GB (was auch noch ok wäre), aber die ganze "Mühe" mit Freunde werben etc. wäre für die Katz gewesen.


    fraenk bietet auch nicht die Möglichkeit, den "erworbenen" Daten-Bonus von Vertrag A auf Vertrag B zu überführen, Also ich schließe neuen Vertrag B ab (dann mit Rufnummernmitnahme) und bekomme den Bonus von A auf B "umgebucht" und kann dann A weiterlaufen lassen (mit 25 GB) oder kündigen.


    Nun ist halt die andere Nummer mit Daueransage "Die Rufnummer hat sich geändert ..." belegt und wird im Laufe des Jahres verschwinden und fraenk bleibt :-)

    Langsam.

    Mit der Abschaltung von 2G funktionieren die "mittelalten" Autos mit 2G/3G e-Call-Modul nicht mehr. Es müsste eine Umrüstung/Nachrüstung auf ein Modul mit 4G/5G geben, Gibt es aber - soweit mir bekannt nicht.


    Also wenn der TÜV diese Autos prüft und den ecall testet , funktioniert er nicht so, wie er soll, es meldet sich keine Notrufzentrale, weil keine Verbindung zustande kommt. Die Frage ist, kann/muss der TÜV seinen Kleber verweigern? (Wobei ich unter "TÜV" auch die privaten Prüfer wie GTÜ und wie sie alle heißen, mit einbeziehe).


    Eine Antwort vom TÜV-Verband steht noch aus, ein Autohersteller meint, das das halb so wild wäre, es würde die TÜV-Plakette dadurch nicht gefährdet. Zu (un)möglichen Nachrüstungen haben sie nichts gesagt.


    Die Lösung eines gemeinsamen deutschen GSM-Netzes wurde nicht verfolgt, weil keiner den Aufwand (nationales Roaming aller drei bisherigen Anbieter) , neues Routing, Update der Hardware etc. auf sich nehmen will. Es wäre auch nur eine teure Notlösung, früher oder später ist GSM Geschichte.

    Das gemeinsame GSM-Netz hätte Low-Band-Frequenzen für 1&1 freigeschaufelt, was die etablierten Anbieter nicht so toll gefunden haben dürften. Also passierte nix.


    Eine Nachrüstlösung für ältere Autos könnte ein einfaches Smartphone oder 4G/5G-Modul sein, das fest ins Auto geschraubt und mit den Sensoren und dem Notrufknopf im Auto verbunden wird oder eigene Sensoren mitbringt. Das sollte ein lösbares und bezahlbares Problem sein, wenn man denn will (ggfs. gesetzliche Vorgaben erforderlich.) Bei entsprechenden Stückzahlen könnte das vielleicht 200-300 Euro kosten, wenn man den sonst üblichen Markenaufpreis mal weglassen würde :-)