Beiträge von hrgajek

    Die Anbieter wollen ihre monatlichen Umsätze (ARPU) erhöhen. Da Preiserhöhungen auf ganzer Front nicht gehen (Kunden würden meutern, kündigen oder wechseln) versucht man es mit aufpreispflichtigen Zusatz-Diensten/Optionen. Das kann langfristig dazu führen, dass derjenige, der diese Dienste nicht bucht, in einem Rumpf-Netz "hängen" bleibt und dann doch die Dienste bucht, damit es weiter geht.


    Nehmen wir an, die Geschichte landet wieder vor Gericht und das Gericht sagt "ist nicht", bleibt nur die generelle Preiserhöhung oder die Netze bleiben überlastet und alle Nutzer "tolerieren" das, wohl oder übel. Teufel und Beelzebub Prinzip heißt das wohl.


    Denkbar auch, das Anbieter das Handtuch werfen und (versuchen zu) fusionieren oder schlicht aufhören, letzteres gabs IMHO noch nie.

    Die "einfache" Lösung, die Du vorschlägst, ist ein staatlicher FTTH-Ausbau.

    Als Steuerzahler (und als Verbraucher) bin ich froh, dass das nicht gemacht hat.


    In den 1980er Jahren hat die Deutsche Bundespost es auch nicht geschafft, Westdeutschland flächendeckend mit Kabelfernsehanschlüssen auszustatten (und es ist dabei ausdrücklich vollkommen unerheblich, ob man Kabelfernsehanschlüsse oder die verwendete Kupfer-Coax-Technologie gut oder schlecht findet; um diesen Aspekt geht es dabei nicht).

    Ich hätte Deutschland in Parzellen aufgeteilt den Netzausbau ausgeschrieben: Bedingung: Wer baut, muss jeden Anbieter auf sein Netz lassen. Wer den Zuschlag bekommt und nicht binnen eine Frist baut, bekommt eine Konventionalstrafe oder eine vorab Kaution nicht zurück. Das hätte bedeutet, das in Posemuckel Anbieter A und in klein-Düdeldorf anbieter B gebaut hätte, der Kunde wäre aber bei seinem Anbieter "T", "V" oder so geblieben. :-)


    Was haben wir jetzt? Gebastel und Gemurkse und wo es sich halbwegs für sie rechnet, sammelt Big T die Trümmer auf und baut dann aus, aber halt nicht überall.

    Beispiele? Deutsche Glasfaser, UGG etc. sagen Ausbau ab. Bürger verzweifelt.

    Früher oder später wird es 5G-SA ("5G+") "für alle" geben. Ob das kostenlos sein wird oder als Zusatz-Option gebucht werden muss, werden wir sehen.

    Das Problem ist halt, dass es zig Hersteller, Chipsätze und Software-Versionen und das muss alles getestet und freigegeben werden.

    Eine Förderung richtet sich immer nach der vor Ort vorhandenen Versorgung / Infrastruktur und den damit möglichen Datenraten. Damit ist eine erneute Förderung nach einem bereits erfolgten (geförderten) FTTH-Ausbau nicht möglich.

    Das ist so eine typische "Gerechtigkeitsfalle". Man wollte vermeiden, dass die Investitionen vorhandener Anbieter in DSL oder Koax nicht über Nacht "wertlos" werden. Das führt aber zu kuriosen Situationen. Leute, die vor der Tür Koax oder langsames DSL liegen haben (aber nie gebucht haben) bekommen keine Glasfaser, weils nicht gefördert werden darf. Das sorgt nur für Frust.


    Es gehört eine Gemeinde-Fläche komplett umgerüstet, d.h. alle Telefon-Anschlüsse dort anfassen und umstellen. Wirklich alle.


    Für den Kunden muss das kostenneutral sein, d.h. er zahlt genausoviel wie vorher und bekommt genausoviel wie vorher und sein Anbieter ändert sich nicht. Wenn er mehr will, muss er das buchen (und ggfs. mehr bezahlen), will der Kunde aktiv wechseln, darf er das natürlich.


    Ist der Kunde mit sagen wir mal mit DSL 6000 zufrieden, bekommt er Glasfaser 6000 und hat einen wahrscheinlich störungsfreieren Anschluss. Aber diese "einfache" Lösung findet leider nicht statt :-(

    Gibt es in Deiner Stadt mehrere Wasserleitungsprovider? Mehrere konkurrierende Abwasser-Leitungs oder Strom-Leitungs-Netze? Nein, gibt es nicht.


    Beim Strom gibt es Wettbewerb auf bestehenden Leitungen, wenn der Kunde es will. Das ist nicht für jeden Kunden zu empfehlen


    Bei der Telekommunikation wollte man das partout haben, um durch Wettbewerb sinkende Preise zu bekommen.


    Die Kehrseite ist: Flickenteppich, Versorgungslöcher, teilweise guter bis mieser oder gar kein Service.


    Bei einer durchgreifenden "Revolution" wie dem Umstieg von Kupfer auf Glasfaser hat der Wettbewerb einiges angeschoben, aber der Flickenteppich (zig Unternehmen, die in Konkurrenz bauen und sich nicht gegenseitig auf die Netze lassen wollen) und die weißen Flecken (bauen wir nicht, weil lohnt sich nicht) fallen uns jetzt auf die Füße.


    Jetzt haben wir Straßen, wo keine Glasfaser stattfindet oder nicht in die Häuser verlegt werden darf, weil aus antiker Vorzeit schon vergammeltes Koaxkabel liegt oder wo Hausbesitzer/Verwalter keine Lust auf Baustellen im Haus oder im heiligen Vorgarten haben oder unselige Allianzen mit Netzebene-4-Inhouse-Providern den Glasfaser-Ausbau blockieren.


    Auch wenn ich dafür "geprügelt" werde, ohne die Telekom läuft nichts. Ob man das gut findet oder nicht.


    Das heißt nicht, dass die Telekom nicht auch zu kritisieren wäre.


    Sie sind halt nicht mehr die Staatstelekom (Monopol) sondern ein etwa 28prozentig-staatliches-privates Unternehmen ist (ca. 14% staatliche KfW-Bank, ca. 14% "Bund") , das Rendite erwirtschaften will und muss.


    Was aber fehlt ist eine Regulierung, welche alle Spieler zwingt sich gegenseitig aufs Netz zulassen. Das heißt, selbst wenn XY baut, muss XY auch Telekom-Kunden versorgen, die nicht von der Telekom direkt zu XY wechseln wollen. Umgekehrt ist das längst Vorschrift (Telekom muss), aber andersrum (Private müssen...) noch nicht.

    Vielleicht hat er ja den überteuerten Magenta Mobil XL Premium Tarif, weil manche ja der Meinung sind, die Telekom verdient viel zu wenig ;)

    Muss Dich enttäuschen, es ist "nur" der Magenta L. Im Ausland habe ich laut Info SMS 134 GB, die ich noch nie gebraucht habe :-)


    Bekommt er bestimmt mit starkem Rabatt bei der Werbung die er persönlich für die Telekom macht :D

    Nein, alles reguläre Tarife und Rabatte, die Jedermann/frau bekommen kann. Die Zeiten der Sonderkonditionen für "VIPs" sind lange vorbei.


    Um On Topic zu sein, eine Ja!Mobil SIM im 9 Cent Basic Tarif habe ich auch fürs Patenkind :-)
    und eine Congstar "Wie ich will" fürs andere Kind :-)

    Bei der Einreise in die Schweiz solltet Du eine Roaming-Info-SMS erhalten, worin ggfs. das maximal nutzbare Datenvolumen benannt wird.


    Ich habe "nur" Fraenk, da ist das unkritisch und beim T-Vertrag habe ich unlimited, bin Ende der Woche wieder in +41 mal genau auf die SMS schauen :-)

    so hier nochmal alle mobilen Tarife


    https://adac.tarifvorteile.de/tarife


    o2 S 10 GB 9,99 (statt 19,99) - nach 24 Monaten 19,99 - o2 Grow - jedes Jahr 1 GB, max 30 GB

    o2 M 30 GB 14,99 ( statt 29,99) - nach 24 Monaten 29,99 - o2 Grow - jedes Jahr 5 GB, max 130 GB

    o2 L 100 GB 19,99 (statt 39,99) - nach 24 Monaten 39,99 - o2 Grow - jedes Jahr 10 GB, max 300 GB

    o2 XL 300 GB 24,99 (statt 49,99) - nach 24 Monaten 49,99 - o2 Grow - jedes Jahr 10 GB, max 500 GB

    o2 Unlimited (max 15 MB/s down) für 19,99 (statt 39,99) - nach 24 Monaten 39,99


    Anschlusspreis jeweils einmalig 0,00 Euro (statt 39,99).


    Kann jeder entscheiden, ob sich das lohnt :-)

    Der Unlimited könnte interessant sein.