Beiträge von hrgajek

    Hallo in die Runde,


    habe soeben beim Verkehrsministerium, dem TÜV-Verband, dem KBA (Kraftfahrtbundesamt) und zwei großen Automobilherstellern angefragt, wie sie sich das vorstellen.

    Vor allen Dingen die Frage, ob ein "mittelaltes" Auto mit 2G/3G-ecall-Modul künftig durch die TÜV-Prüfung rasseln könnte, weil der eCall nicht mehr funktioniert.


    Nachrüstmodule gibt es m.W. nicht oder kennt da jemand welche (ggfs. von Drittherstellern)


    Die Forderung, das 2G-Netz bis zum St. Nimmerleinstag weiterlaufen zu lassen, ist populär, aber unrealistisch.

    GSM gibts seit 1991/92. Das ist schon ein "biblisches" Alter.

    Wann wird die wohl erfolgen? Ist da schon was bekannt?

    Ja ist es:


    [Edit ON: Info ins Posting eingefügt]

    2G-AUS BIS ENDE 2028 Telefónica Deutschland schafft Kapazität für modernere Mobilfunknetze

    • Telefónica Deutschland schaltet 2G in der zweiten Jahreshälfte 2028 ab, da die Technologie an das Ende ihres Lebenszyklus gekommen ist.
    • Freigewordenes Frequenzspektrum wird für leistungsfähigere Mobilfunkstandards genutzt.
      Der Telekommunikationsanbieter gibt Verbrauchern und Unternehmen einen klaren Zeitrahmen für die Umstellung auf moderne Standards.
    • Für die meisten Mobilfunknutzer ändert sich nichts; betroffen sind überwiegend alte Geräte sowie einzelne Vernetzungslösungen (Internet of Things) und Bestandsanwendungen in Unternehmen.
    • Telefónica Deutschland begleitet den Technologiewechsel mit Informationen, Beratung und technischen Umstellungen.

    Der Telekommunikationsanbieter Telefónica Deutschland schaltet in der zweiten Jahreshälfte 2028 den Mobilfunkstandard 2G (GSM) in seinem Netz ab. Die Technik wurde vor mehr als 30 Jahren vor allem für Telefonie und SMS entwickelt und ist heute am Ende ihres Lebenszyklus angekommen, weshalb alle deutschen Mobilfunkanbieter den 2G-Betrieb einstellen. Die freiwerdenden Frequenzen nutzt das Unternehmen künftig für 4G/LTE und 5G. Damit schafft Telefónica Deutschland zusätzliche Kapazitäten für mobile Telefonie, Datennutzung und vernetzte Anwendungen.


    „Wir bauen das digitale Rückgrat Deutschlands mit modernen Mobilfunktechnologien und verabschieden uns von 2G – einem mehr als 30 Jahre alten Standard, der den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. 2G hat die mobile Kommunikation lange geprägt, wurde jedoch für Sprache und SMS entwickelt und stößt in einer datengetriebenen Welt an seine Grenzen. Heute bieten flächendeckende 4G- und 5G-Netze deutlich mehr Leistung für Streaming, mobiles Arbeiten und vernetzte Anwendungen. Mit der Abschaltung von 2G in der zweiten Jahreshälfte 2028 schaffen wir Planungssicherheit und gewinnen wertvolle Frequenzen für den weiteren Ausbau des mobilen Breitbands. So verbessern wir unsere Netze genau dort, wo Menschen und Unternehmen sie jeden Tag brauchen“, sagt Mallik Rao, Chief Operating Officer von Telefónica Deutschland.


    Mallik-Rao-2026--01-1280x720.jpgMallik Rao


    Die 2G-Technik gilt mittlerweile als überholt. 4G und 5G tragen die breitbandige mobile Vernetzung – mit höheren Datenraten und einer effizienteren Nutzung des knappen Mobilfunkspektrums. Im O2 Netz stieg das transportierte Datenvolumen 2025 auf 6,4 Milliarden Gigabyte – und ist damit rund zwanzig Mal höher als noch vor zehn Jahren. Die Abschaltung von 2G ist Teil einer breiteren Entwicklung in Europa. Netzbetreiber in mehreren Ländern haben 2G bereits abgeschaltet oder planen dies.


    Was das 2G-Ende für Verbraucher bedeutet

    „Für die meisten Verbraucher ändert sich nichts und sie können dem 2G-Ende in der Regel gelassen entgegensehen. Betroffen sind vor allem alte Geräte“, sagt Mallik Rao. Der überwiegende Teil der Verbraucher besitzt bereits ein 4G-oder 5G-fähiges Endgerät, das auch die mobile Telefonie über moderne Standards ermöglicht (Voice over LTE; VoLTE). Handlungsbedarf besteht bei alten Mobiltelefonen, die nur 2G unterstützen oder Sprachverbindungen im 4G- oder 5G-Netz nicht unterstützen. Telefónica Deutschland empfiehlt betroffenen Kundinnen und Kunden, ihre Geräte frühzeitig zu prüfen und auf geeignete Modelle umzusteigen. So bleibt mobile Telefonie auch nach Beginn der 2G-Abschaltung ohne Unterbrechung verfügbar.

    iStock-golero-2220383867-Retro-Handy-2G-1280x720.jpgEin Handy aus der 2G-Ära: Was früher mobile Kommunikation prägte, hat längst modernen Smartphones Platz gemacht (Credits: iStock / golero)


    Was Unternehmen jetzt tun sollten

    Der Großteil der industriellen Anwendungen läuft heute bereits über 4G und 5G. Betroffen sein können vor allem ältere vernetzte Geräte und Systeme – sogenannte M2M- und IoT-Anwendungen –, die noch über 2G kommunizieren. Dazu zählen Telemetrie-, Alarm- oder weitere fest verbaute Systeme. Für Unternehmen, Betreiber und Institutionen ist die Ankündigung deshalb vor allem ein Planungssignal, um möglichst frühzeitig auf Nachfolgetechnologien wie 4G, 5G sowie die Maschinennetze 4G Narrowband-IoT oder 5G RedCap umzustellen. „Wer heute noch 2G in Geräten oder Anlagen nutzt, sollte die Umstellung jetzt starten. Frühes Handeln senkt das Risiko von Ausfällen und schafft die technologische Grundlage für die nächsten Jahre. Wir unterstützen den Übergang mit klaren Informationen, Beratung und Lösungen für den Wechsel auf neue Technik“, sagt Mallik Rao. Damit setzt Telefónica Deutschland den Übergang auf moderne Mobilfunkstandards planbar fort und schafft die Grundlage für zusätzliche Kapazitäten im Netz.

    iStock-Daniel-Balakov-2204624308-IoT-B2B-Techniker-1280x720.jpgVon 2G zur modernen IoT-Anbindung: Vernetzte Kameras und andere Geschäftsanwendungen wechseln auf leistungsfähigere 4G- und 5G-Technologien (Credits: iStock / Daniel Balakov)


    Checkliste für Verbraucher

    • Gerät prüfen: Unterstützt das Handy alle Services wie etwa 4G/VoLTE oder 5G? Wenn ja, besteht in der Regel kein Handlungsbedarf. Orientierung bieten die Angaben des jeweiligen Endgeräteherstellers.
    • Einstellungen prüfen: Ist das Gerat in den System-Einstellungen so konfiguriert, dass Sprachverbindungen über VoLTE („Voice over LTE“) möglich sind, sodass das 4G-Netz für Anrufe verwendet wird?
    • Bei sehr alten Geräten: Frühzeitig auf ein aktuelles 4G/5G-fähiges Gerät wechseln, um Telefonie und Daten im In- und Ausland dauerhaft nutzen zu können. Die Marken und Partnermarken von Telefónica Deutschland bieten auf ihren Internetseiten passende Angebote für Smartphones sowie Kombi-Angebote für Handy und Vertrag.

    Infografik 2G geht – 4G und 5G bestimmen den Alltag: Telefonie und SMS sind auch über 4G und 5G möglich
    2G geht – 4G und 5G bestimmen den Alltag

    Checkliste für Unternehmen und Betreiber

    Bestände erfassen: Welche Endgeräte, Anlagen, Flotten oder Standorte nutzen noch 2G (z. B. Telemetrie, Alarmierung, Tracking, Notruftechnik)?
    Geräte prüfen: Unterstützen die Mobiltelefone der Mitarbeitenden alle Services wie etwa 4G/VoLTE oder 5G? Wenn ja, besteht in der Regel kein Handlungsbedarf.


    Kontakt mit Experten aufnehmen: Die Experten von O2 Business stehen Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.


    Technologiewechsel planen: Je nach Anwendungsfall kommen z. B. aktuelle Technologien wie 4G/LTE, 5G, NB-IoT oder RedCap in Betracht – mit frühzeitigem Testbetrieb, um Unterbrechungen zu vermeiden.
    Früh starten: Viele IoT-Lösungen sind langfristig im Feld – je früher die Planung, desto geringer das Risiko ungeplanter Ausfälle.

    Infografik 2G geht – 4G und 5G vernetzen die Wirtschaft: Die Vorteile von 4G- und 5G- im Vergleich zu 2G-Verbindungen
    2G geht – 4G und 5G vernetzen die Wirtschaft


    Presse:

    https://www.telefonica.de/news…rnere-mobilfunknetze.html


    Teltarif:

    https://www.teltarif.de/2g-gsm…lefonica/news/103815.html

    Es gab mal die Idee eines deutschen Einheitsnetzes, d.h. alle Netzbetreiber bauen koordiniert und schalten sich dann zusammen . Wurde aber verworfen.


    Es gäbe die Idee eines "weißen" Netzes, das nur in Gebieten wo die "großen" nicht wollen oder können, baut und dann roamt. Sowas gibt's in Frankreich.


    Ich denke, via Satellit (heute schon möglich mit iPhone ab Version 14) wird es eine Basis-Verbindung geben. Ähnliches soll mit dem Google Pixel gehen.

    Und die Netzbetreiber träumen davon für Satelliten Verbindungen extra was zu berechnen. Das wollen aber die meisten Kunden nicht ausgeben.

    Aber via Satellit werden Sprache, SMS, einfache e-mails, aber keine Multimedia-Breitband-Orgien möglich sein. Wir Freaks wissen das, aber Hugobert Sucht-User noch nicht :-)

    Hallo,


    in der Familie haben wir den Fall der fehlenden Steuererklärung. Sind gerade dabei Elster zu (re)aktivieren und der "lesbare" Perso wird auch bestellt.


    Ich habe den schon und muss sagen, erleichtert vieles wie z.b. iKfz der digitale Fahrzeugschein. App laden, Ausweis ans Handy - Ausweis PIN eingeben und zack waren die Autodaten auf dem Handy verfügbar.

    Es reicht dafür ein NFC fähiges Handy (gibts auch in der Android-Welt). Der Rainer SCT-Karten-Leser (am PC) ist da echter Luxus .


    Mein Auto hat jetzt 105.000 Kilometer gerade war eine Jahresinspektion (109,91 Euro) beim noch vorhandenen Zweit-Verbrenner war TüV fällig und war einiges zu tun, da war es um den Faktor 10 höher.


    Kurz und knapp: Die E-Mobilität kommt langsam wirklich.

    Die Zielgruppe und der USP (Vorteil) von MTEL ist die Mutter Telekom Srbija, die bezahlbare Tarife auf dem Balkan erlaubt, bis mal irgendwann der Balkon komplett ins EU-Roaming integriert wird (und/oder Serbien über seinen Schatten springt...)


    In Deutschland funken sie im Netz von Vodafone, wenn das im Einsatzgebiet gut versorgt, warum nicht? :-)


    Aber in vielen Fällen wäre ein Anbieter direkt im Netz von Vodafone (Simonmobile oder VF CallYa oder Lidl Connect) vermutlich streßfreier.

    Bei 1&1 gehen alle Fans davon aus, dass in kürzester Zeit flächendeckend Sender aufgestellt werden.


    Wer aber das Land der Bürokraten und Bedenkenträger genauer kennt, weiß, dass das logistisch gar nicht geht.


    Das Konstrukt von 1&1 stützt sich darauf ab, dass überall da, wo sie (noch) nicht sind, Vodafone vorhanden wäre.


    Und Vodafone lehnt sich zurück und sagt sich, 1&1 zahlt es ja...


    Spaß beiseite: Vodafone baut wohl mehr als sie sagen (Warum auch immer) Indizien sind berichte hier auf T-T, wo Vodafone überall baut, aber offiziell dazu nix meldet.


    1&1 mag zu seinem Netzausbau nix sagen, weil sie wissen, dass die Mitbewerber wie die berühmten schwarzen Vögel auf den Bäumen sitzen und...


    Wer ein hassle-freies Netz möchte, könnte bei 1&1 falsch sein. Das ist was für Pioniere und Nerds oder Leute, die damit leben können, wenn es ab und zu mal nicht geht (wobei mir keine größeren Ausfälle mehr begegnet sind ("klopf auf Holz")


    Es erinnert mich an VIAG Interkom. - VIAG = very interesting adventure game (C Henning Gajek). 1&1 ist das VIAG 2.0

    Bucht den GMX free Tarif und kauft vom gesparten Geld einen Karton Chips :-)

    Ich war heute etwas enttäuscht von der Telekom im Senkelewald. Entweder „Kein Netz“ oder kurz ein Balken, aber kein Datenfluss. Vodafone lief besser, aber auch da war dann zwischendrin trotz 1 Balken manchmal auch kein Datenfluss, aber es war dennoch öfter (so alle 50-100 Meter und Richtung Berg öfter gut nutzbar). Aber anrufen ging fast immer. Liegt vermutlich am „näheren“ Masten bei Stötten am Auerberg. Speedtests habe ich mir gespart weil da eh bei beiden nichts gutes bei rumkommen kann.


    Wenn ich sowas sehe, dann bezweifle ich schon ziemlich das alle Anbieter es bis 2030 schaffen 99,5% der Fläche abzudecken. Überprüft die Bundesnetzagentur das eigentlich wirklich oder vertraut die den Werten der Anbieter?

    Laut Cellmapper ist diese Ecke echt dünn versorgt. Warten auf Starlink/SpaceX oder kommt da noch was hin? Gute Frage :-)

    Ist keine Ausrede, sondern gute Geschäftspraktik.

    Ich kann als Telekom meinen Kunden keinen 24/4 Business-Support anbieten mit Reaktionszeiten von 2h, wenn ich dann auf Netzinfrastruktur anderer Anbieter zugreife und die mir nur 4h Reaktionszeiten bieten können.
    Das mag bei Privatkunden funktioneren, Geschäftskunden zahlen bei der Telekom mehr Geld weil die den Service haben wollen, die erzählen denen was anderes, wenn die Telekom mit solchen Ausreden kommt "Fehler liegt bei anderen Netzbetreiber, den wie angemietet haben )

    Das ist genau der selbe Grund, warum z.b. Mobilfunknetzbetreiber ungerne Mietleitungen nutzen, sondern lieber auf eigene Leitungen oder Richtfunk setzen - vollen Zugriff auf die Systeme eben ohne Abhängigkeiten von anderen - den Zirkus hab ich jahrelnag täglich erlebt.

    Sehr gut erkannt. Es gibt Anwender, die brauchen 24/7 (=Tag und Nacht, Montag bis Sonntag) Netz und Service.

    und es gibt Anbieter, die meinen, Freitags um 16 Uhr die Telefone abzuschalten - und den Service heimschicken zu können.