Beiträge von hrgajek

    Tele2 war ein Unternehmen aus Schweden, die mit dem Start von Call-by-Call und der Marktliberalisierung auf dem deutschen Markt mit der vorwahl 0103 mitgemischt haben.


    Irgendwann hat Tele2 gemerkt, dass der deutsche Markt nicht mehr attraktiv ist und da konnte das deutsche Management den Laden rauskaufen (sog. Management Buyout) - Bedingung war, dass die Marke Tele2 verschwindet. Das haben sie gemacht Das Wort "STROTH" bildet sich aus den Vornahmen der Gründer und "Amiva" ist der Markenname der gut klingt aber möglich nirgendwo aneckt, um Rechtstreitigkeiten mit anderen Marken zu vermeiden.


    WEtell ist mit NewSIM gestartet, die früher Telekom vermarkten konnten, aber dieser Vertrag ist - warum auch immer - ausgelaufen.


    Amiva hat o2 und Vodafone im Angebot, WEtell nimmt aber nur Vodafone. WEtell ist in Freiburg/Breisgau (südiches Baden Württemberg, Grenze zu Frankreich, Schweiz (teures Roaming) und Schwarzwald (viele Funklöcher) - da wäre T schon sinnvoller...

    Bei der aktuellen TKG-Novelle will die Verbraucherzentrale übrigens auch reinkriegen, dass Online- oder SMS-Bestätigung während einem Telefonat oder direkt danach immer unwirksam ist.

    Hm. Die sollten einfach die Vertragslaufzeit generell auf 1 Monat begrenzen. Das versteht jeder. Wenn dann jemand was "aus Versehen " unterschreibt oder merkt, dass Netz XY nix taugt, kann er binnen 4 Wochen wieder raus. Das einzige, was die Branche dann ändern müsste, wäre die Verprovisionierung von Neuverträgen.


    Um beim Thema zu bleiben: o2 bietet ja den Handy-Kreditvertrag, getrennt vom Mobilfunkvertrag an. Das ist ja auch gut - nur - in den o2-Shops mögen die diese getrennten Modelle gar nicht. So mein Eindruck.

    Und ja - bei Satellite(-Nummern) kommt es ja durch die Porteirung 'erstmalig' zu einer MailBox per GSM - das gab's ja vorher nicht...


    Richtig


    Zitat



    Ist Deine erwähnte 0155-00-60 auch von Satellite? (Dachte, die hätten nur 015678 und 015679?)


    Nein. Meine ist von 1&1 (GMX free Tarif)


    Zitat


    Oder hat 1&1 auch die 00 als Mailbox-Direktwahl bekommen?


    Ja.

    Auf den Seiten der Bundesnetzagentur wird diese Prozedur unendlich kompliziert und kryptisch beschrieben.

    Die Schweiz hatte allen Mailboxen eine eigene Vorwahl verpasst (+41 860) und da wird dann die eigene Rufnummer angehängt.


    z.B. +41 79 1234567 wird dann +41 860 79 1234567


    In Deutschland musst Du genau wissen, welche Vorwahl welche Mailbox-Rufnummer braucht, unabhängig, wo die Nummer aktuell aufgehängt ist.


    z.B. 0151-13-01234567

    z.B. 01577-99-0123456

    z.B. 0155-00-61234567

    0178-99-1234567

    0179-33-1234567

    usw.


    Bei Vodafone ist es komlexer:

    Original Vodafone

    Nummer 0162-50-1234567 zum Aufsprechen einer Nachricht (und als Ziel der Rufumleitung)

    Nummer 0162-55-1234567 nur zum Abhören der Nachrichten (Geheimzahl erforderlich)

    ex Vodafone-Nummer wegportiert 0162-55- zum Aufsprechen mit * Taste auch zum Abhören


    etc.

    Connect nicht mehr kostenlos anzubieten ist aus meiner Sicht ein Fehler. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal was man nicht einfach so aufgeben sollte. Und viele werden mit Connect gar nicht mal so viel mehr Datenvolumen vebrauchen. Ich habe z.B. relativ viele Geräte und diese auch mit Karten bestückt aber genutzt werden die dann doch eher selten mal z.B. als Reiselaptop oder kleines bzw. großes Tablet für längere Bahnfahrten... Es ist einfach praktisch für solche eher unregelmäßig genutzte Geräte dauerhaft eine Simkarte eingelegt zu haben anstatt immer zu wechseln oder mit dem Handy einen Hotspot zu öffnen.

    Die "Angst" ist, dass Connect-SIM-karten im Freundes-Familen-Kreis "geshared" werden und damit mögliche Umsätze/Einnahmen flöten gehen.

    Da viele Anwender nur noch Internetverbindungen brauchen und evtl. Sprachkommunikation nur noch über Messenger machen, sind solche Connect-Sharing-SIM-Karten durchaus attraktiv.

    Das Kernziel von Telefónica ist klar: Macht den Laden rentabel und erhöht den ARPU (= Durchschnittsumsatz pro Kunde/)


    Bleibt die Hoffnung, dass Bestandstarife nicht "angefasst" werden, wenn der Kunde den Vertrag einfach weiterlaufen lässt. "Früher" (tm) gab es Anbieter, die jedem Kunden etwaige Preissenkungen mitgegeben haben, alte (teure) Tarife wurden automatisch (mit Ansage) umgestellt. Heute (tm) ist das nicht mehr möglich, da neue Tarife in irgendeinem Punkt immer einen Haken/Nebenwirkung/Nachteil haben.

    In andern Ländern ist man da radikaler: Da werden Altkunden änderungsgekündigt (= Friss die Tarifänderung oder gehe) und man spekuliert, dass nur ein Bruchteil der Betroffenen Kunden wirklich kündigt (wirklich geht).

    Der Text macht irgendwie keinen Sinn, was genau meinst du nun?

    Seit wann vermietet die Telekom Dark Fiber und was hat es damit zu tun das die Telekom sich weigert Netzte von größeren Anbietern wie zb DG zu nutzten statt zu überbauen?

    Also:


    Die Telekom kauft im Rahmen von "Whole buy" Leistungen bei Fremdanbietern nur selten und ungern ein. Viele Fremdanbieter können kein 24/7 Service garantieren und die Telekom muss das "abfangen", damit die Kunden nicht meutern.


    Bei Glasfaser braucht die Telekom eigentlich nur die letzte Meile vom Verteilerkasten (FTTC) bis zum Haus, da würden sie gerne leeres Lehrrohr oder mit dunklen (= nicht beleuchteten) Fasern ("dark fiber") kaufen und wenig dafür zahlen, für die alternativen Anbieter wenig attraktiv.

    Wo sie dunkle Fasern mieten, vermieten sie diese beleuchtet mit Bitstream Access an andere weiter und die Erbauer haben zu wenig davon.


    Die privaten hätten gerne, das die Telekom einen kompletten Bit Stream Access bucht, d.h. die Leitung geht vom Kunden zum ersten Rechenzentrum des anderen Anbieters und ab da zur Telekom. Das ist aber teurer und oft nicht nötig, da die Telekom ja schon durch FTTC "in der Nähe" ist.


    Was fehlt sind IMHO zwei Dinge:


    Bundesweite Baurecht, wo klar definiert wird, dass Anbieter sich voranmelden müssen, dann dann gemeinsam oder getrennt aber zu einer Zeit bauen können und danach ist das Fenster wieder zu. Das würde vermeiden, dass Straßen/Weg zweimal, dreimal geöffnet werden müssen. Ist nicht.


    Bundesweite Ausschreibung für ein bundesweites Netz, das alle Grunstücke und Anschlüsse austauscht, alle, das in Parzellen von Firmen gebaut wird, die sich beworben haben, die sich auskennen (Fachkunde) und Referenzen vorweisen können, die streng kontrolliert werden, dass sie wirklich auch bauen (und keinen Murks und zerstörter Straßen / Wege hinterlassen) und wenn es fertig ist, müssen sie es Jedermann anbieten - auch der Telekom. Notfalls zu regulierten Preisen.

    Das gibt's ebenfalls nicht.


    Der Traum der Privaten, durch zwangsweise Abschaltung von Kupfer in den Gebieten, wo die Telekom noch nichts verglasfasert hat, neue Kunden und Einnahmen zu generieren, bleibt ein Traum. Je schneller die privaten das begreifen, desto besser. Statt 250 Firmen könnten 5 (fünf) übrig bleiben.