o2 sagt, dass die Programme in der Cloud "encrypted" seien, und zwar Ende zu Ende. Ich verstehe zu wenig von Cloud-Technik, kann man auf einem cloud-Rechner Programme laufen lassen, deren Inhalte und Funktionen vom Cloud-Anbieter wirklich nicht entschlüsselbar oder mitlesbar sind?
Und wenn das Ausrollen neuer Funktionen und Dienste wirklich so schnell und flexibel geht:
Fördert das nicht die Neigung, "laufend was Neues" auszuprobieren, auch wenn das noch halbfertig und unausgereift ist?
Wie ist die Netzstabilität für Anwender die einfach nur zuverlässig Verbindungen wollen oder brauchen?
Ganz wichtig: Fehlende Sender/Antennen kann man nicht in die Cloud verschieben, sondern die müssen vor Ort gebaut werden. Das wird gerne übersehen. Ja das kostet Geld.
Und bei o2 sehe ich das Problem, dass die Verschmelzung von o2-de ("Squeeze out" und Auflösung der Telefónica Deutschland Holding AG) in den Mutterkonzern die spanischen Kostenrechner auf den Plan ruft, d.h. jede neue Antenne, jedes Update von Legacy Systemen wird erst mal kritisch betrachtet ("zu teuer, muss das sein?").
1&1 möchte auch mehr werthaltige Kunden und wir schnell merken, dass sie nur über den Preis überleben können und o2 sitzt zwischen allen Stühlen. Telekom kann den deutschen Netzausbau dank der erfolgreichen Tochter T-Mobile.US stemmen ![]()