Du bist gewohnt: Tank leer, volltanken.
Elektroauto : Steht er, dann lädt er.
Also hinfahren, anstecken. Besorgungen machen, zurückkommen abstöpseln weiterfahren.
Klar, man könnte morgens anstecken, zur Arbeit mit der Bahn fahren, abends zurückkommen, abstecken. Da wäre dann die "Blockiergebühr" das Killerargument, weil Dein Auto nach 3-4 Stunden längst "voll" wäre, aber andere blockiert.
Da fehlt ein Service-Anbieter, dem Du morgens Dein Auto "übergibst", der es auflädt, absteckt, auf einen anderen Parkplatz stellt und dort kannst Du es abholen. Ist hierzulande wohl ein frommer Wunsch, weil das Angebot muss juristisch abgesichert werden (was ist, wenn die Service-Kraft dein Auto beschädigt), der Mitarbeiter muss bezahlt werden, rechnet sich wohl auf dem Land und selbst in der Stadt so gut wie nie.
Oder Deine bessere Hälfte (soweit vorhanden) bringt Dich zur Bahn lädt auf und fährt dann wieder heim. Oder ihr bildet eine Fahrgemeinschaft im Ort, wo jemand das Auto geladen wieder mitnimmt.
Trifft auf Dich alles nicht zu, ich ahne es schon 
Die andere Lösung ist, ganz viele viele Ladestationen, dass Langzeitparker/lader gar nicht mehr unangenehm auffallen.
In London habe ich das gesehen, einfach eine Schuko-Steckdose im Straßenlaternenlichtmast und daneben ein Kartenlesegerät. Ladeleistung max. 3,6kW aber über Nacht ist das ja eh egal.
Es braucht ein wenig Pioniergeist, damit es irgendwann allgemein üblich wird.
Und eine Community, die sich gegenseitig hilft und den notwendigen "Druck" auf schlafmützige Behörden, Vermieter etc. erhöht.