Beiträge von hrgajek

    SamFisher, Du hast Recht. Sorry für den Ausflug.


    Also der VF-Sender Brombach (Stadt Eberbach/Baden, geografisch bei Hirschhorn/Neckar)

    hat NR 700 und LTE 800 (GSM 900)

    eNB ID 71347 LCID 3 ECI 18264835 TAC 47100 PCI 470


    Speedtest ergibt 12,2 MB/s down - 1,56 MB/s up Ping 41ms

    Umbau ist schon ein paar Tage her.

    VF muss sparen. Die Kunden sparen auch :-)

    Mag vielleicht ein dümmlicher Spruch sein, aber ich erlebe bei Vodafone viele Ankündigungen und wenig Substanz und viele Funklöcher.

    Ich bin im Alltag mit allen drei Netzen unterwegs und vergleiche immer wieder. Da ist Vodafone oft schlechter als o2.

    Wenn ich dann wieder haarsträubende Fälle auf den Tisch bekomme, wo VF wieder irgendwas "verbastelt" hat, bin ich vorbelastet.

    In meiner Umgebung baut Telekom wie wild die Provinz aus, von VF bemerke ich hier so gut wie nix.


    Klar: Der Weltkonzern ächzt unter Schulden. Deutschland lange Zugpferd sieht auch nicht gut aus. Die müssen dringend was tun. Aber das würde massiv viel Geld kosten.

    An jeder Straßenlaterne liegt Strom. Ich weiß aber nicht, ob der 24/7 da ist oder nur am Abend und in der Nacht. Falls 24/7 mit Rundsteuerempfänger müssten 3,6 kW noch "übrig" sein, um Autos laden zu können. Es muss halt aufgebaut, installiert, finanziert werden und die Gesetzgebung verlangt einen Dritten neutralen Abrechnungsprovider. Das macht die Sache teuer und kompliziert.

    Du bist gewohnt: Tank leer, volltanken.


    Elektroauto : Steht er, dann lädt er.


    Also hinfahren, anstecken. Besorgungen machen, zurückkommen abstöpseln weiterfahren.


    Klar, man könnte morgens anstecken, zur Arbeit mit der Bahn fahren, abends zurückkommen, abstecken. Da wäre dann die "Blockiergebühr" das Killerargument, weil Dein Auto nach 3-4 Stunden längst "voll" wäre, aber andere blockiert.


    Da fehlt ein Service-Anbieter, dem Du morgens Dein Auto "übergibst", der es auflädt, absteckt, auf einen anderen Parkplatz stellt und dort kannst Du es abholen. Ist hierzulande wohl ein frommer Wunsch, weil das Angebot muss juristisch abgesichert werden (was ist, wenn die Service-Kraft dein Auto beschädigt), der Mitarbeiter muss bezahlt werden, rechnet sich wohl auf dem Land und selbst in der Stadt so gut wie nie.


    Oder Deine bessere Hälfte (soweit vorhanden) bringt Dich zur Bahn lädt auf und fährt dann wieder heim. Oder ihr bildet eine Fahrgemeinschaft im Ort, wo jemand das Auto geladen wieder mitnimmt.


    Trifft auf Dich alles nicht zu, ich ahne es schon :-)


    Die andere Lösung ist, ganz viele viele Ladestationen, dass Langzeitparker/lader gar nicht mehr unangenehm auffallen.


    In London habe ich das gesehen, einfach eine Schuko-Steckdose im Straßenlaternenlichtmast und daneben ein Kartenlesegerät. Ladeleistung max. 3,6kW aber über Nacht ist das ja eh egal.


    Es braucht ein wenig Pioniergeist, damit es irgendwann allgemein üblich wird.

    Und eine Community, die sich gegenseitig hilft und den notwendigen "Druck" auf schlafmützige Behörden, Vermieter etc. erhöht.

    Hi,


    ich finde es peinlich, dass selbst superteure Autos (z.B. der Stern aus Untertürkheim oder die Talentschmiede aus Zuffenhausen oder Weissach) nur 11 kW AC können. Bei einigen Herstellern gibt es 22 AC gegen Aufpreis oder soll beim Facelift kommen.


    Renault hatte bei der Zoe ("Phase1", Modell Q210) ein Modell, das sogar 43 kW AC (!) konnte - gibt aber kaum noch Ladesäulen, die das noch können.
    Meine Zoe kann 22 kW AC (und 50 kW DC , real ca. 43-46 kW) :-)


    Innerstädtische Ladesäulen können oft 22 kW und der Unterschied zu 11 kW ist die Halbierung der Ladezeit bei 22 kW.


    Selbst hier auf dem Dorf (ca. 2500 Einwohner) gibt es eine 22 kW Ladesäule (2 Ports) und im Nachbarort (ca. 7000 Einwohner) 2 Standorte mit je 2x 22 kW AC.

    Über den Berg gibt es einen kleinen Ort mit 464 Einwohnern und einer 2x 22 kW Ladesäule.


    Die wurden vom örtlichen Stromversorger aufgebaut und werden über Threeforce B.V. abgerechnet.

    Das der Preis an Ladesäulen höher als daheim ist, ist logisch, der Aufbau der Infrastruktur muss ja auch bezahlt werden.


    Kann sein, dass man beim adhoc Laden (QR-Code und/oder Kredit/Debit-Kartenleser an der Ladesäule) etwas sparen kann.

    Klar ist, wer zu Hause laden kann, spart mehr.


    Es ist der Fluch der Marktwirtschaft, dass Anbieter in einem neuen Markt sofort "austesten" wollen, welche Preise widerspruchslos hingenommen werden.

    Als Autofahrer ist IMHO eine Mitgliedschaft im ADAC unterm Strich oft von Vorteil.


    Ein E-Auto "rechnet" sich am Ende schon. Ziehe auch verschiedene Umweltaspekte ein (bessere Luft) und denke langfristig.

    Um zu "erfahren", was es bringt, leih Dir eins, probier es aus und entscheide dann.