Hallo,
bis vor kurzem hätte ich gewettet, dass man im Zuge der Fusion die Marke BASE auslaufen lässt und die Bestandskunden zum Wechsel zu "Original"-o2 "motiviert", weil
- das langfristiger eine einfachere Kundenverwaltung erlaubt (es müssen nicht umständlich Altkundendatenbanken auf neue Systeme umgehängt werden)
- die Original-Marke BASE in Belgien verkauft wurde und der Nutzungsvertrag befristet sein könne (vgl. "Alice" --> o2-DSL)
Mir wurde aber in München von Leuten, die es wissen sollten, hoch und heilig versichert, dass man die Markenrechte an BASE für unbegrenzte Zeit erworben habe und im Moment noch Erfahrungen sammele, welche Szenarien ein Zusammenlegen der Kundenbestände von E-Plus/BASE oder o2 in Frage kommen könnten. Entschieden sei noch nichts.
Entschieden ist wohl nur, dass die Marke BASE künftig nur noch online vermarktet werden soll.
Meine Vermutung: Dadurch kann man sich eine aufwendige (= teure) Kundenbetreuung sparen und das in Form günstigerer Tarife an die Kunden weiter geben.
Ich würde die Angebote und Tarife genau prüfen, nicht jedes Angebot ist automatisch günstiger als das bisherige. Aber auch das ist wichtig: Wenn in München beschlossen werden sollte, bestimmte Kundengruppen / Tarife einzustellen, dürfte Widerstand ziemlich zwecklos sein 