Beiträge von jokay2010

    Wie gut dass ausgerechnet Vodafone aktuell viel huawei verbaut. Aber betrifft letztlich wohl alle drei in unterschiedlichen Maßen.

    Die Entscheidung finde ich relativ unnötig, wenn man bedenkt, dass Telefonica ihr kernnetz teilweise über die aws Cloud laufen lässt und wir sicher wissen, dass die nsa alle Daten amerikanischer Unternehmen u.a. sogar für Wirtschaftsspionage nutzt.


    Am Ende sollten wir mMn generell unabhängiger von anderen Großmächten werden, egal ob China, Russland oder die usa.

    Also der Einsatz von KI ist definitiv ein kritisches Thema, ganz generell. In Bezug auf Vodafone DE könnte das aber zumindest dazu führen, dass weniger untergeschobene Verträge verkauft werden und der Kunde schneller zur Lösung kommt bei Standard-Anliegen.


    Insgesamt bin ich trotzdem gespannt, wie es langfristig weitergeht. Ab 2025 gibt es einen neuen Firmenkunden-Chef und der kommt von der Telekom.

    Bis dahin muss das Netz noch deutlich verbessert werden, ansonsten tut sich das doch keine Firma an, wenn sie deutlich günstigere o2-Verträge oder eben die beste Qualität bei der Telekom bekommen kann. Wobei ich Vodafone mit rund 27.000 Sendern und dem zuletzt angezogenen Ausbau auf einem guten Weg sehe.

    Auch hier in meiner Region haben sie eigentlich genug Sender, aber dann teilweise nur eine Antenne zur Versorgung der Bundesstraße. Es sollte aber leicht sein, genau diese Stationen schnell aufzurüsten mit weiteren Antennen.

    Zusammen mit einem Telekommunikationsunternehmen, das in der digitalen Zukunft potentiell alles über mich und mein Leben wissen kann, ist das ein Aspekt der wirklich mehr Aufmerksamkeit als bisher verdient. Daher wollte ich das mal ansprechen.

    Insbesondere, wenn diese Daten dann noch über eine Cloud wie AWS laufen (wie bei o2 teilweise im Kernnetz). Aber da sehe ich Google oder Apple als viel größeres Problem im Bereich der Telekommunikationsunternehmen.

    glaube Du hast zuviel Horrorfilme geschaut. Denke das Ziel ist ja nicht den Menschen zu manipulieren, sondern Ihn zu unterstützen.


    Auch in der Zukunft wollen wir bestimmt ein faires miteinander haben.

    So ein Verhalten der Manipulation von Menschen verstößt ja bereits heute gegen Gesetze und ist nicht gestattet.

    Wie ich mit meinen Beispielen verdeutlichen wollte, wird genau das schon jetzt gemacht. Kunde kommt mit einer Störung zum Anbieter und wird zum Tarifupgrade überredet, "damit es in Zukunft stabiler läuft". Ist gelogen, hat keinen Zusammenhang zu der Störung, aber bringt eben Absatz.

    Und an Social Media bzw. Gratis-Diensten sieht man ganz gut, dass es eben nicht um "social" geht, sondern ums Verkaufen.

    Oder wie verdienen Meta, Google etc. ihr Geld?

    Dennoch stimme ich dir zu, dass es letztlich an uns liegt, ob wir da mitmachen und genau das thematisiert Leberkas, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

    Als Mieter ist man definitiv nicht in der Pflicht, irgendetwas zu unternehmen, wenn man KEIN TV nutzt. Oder andersrum: Macht der Mieter ab dem 1.7. nichts, darf auch nichts mehr berechnet werden. Folgeverträge werden meines Wissens nach ohnehin mit Vodafone direkt geschlossen, nur eben ggf. zu günstigeren Konditionen.

    Inwieweit das die Eigentümer betrifft, weiß ich zwar nicht. Aber es wäre nicht logisch,dass dieser damit irgendwas zu tun hätte.

    Da der Mieter proaktiv einen Vertrag mit Vodafone schließt, hat der Eigentümer damit relativ wenig zu tun. Ich verstehe allerdings auch nicht, inwiefern die Hausverwaltung etwas verhandelt, erhalten die eine Provision pro Abschluss?

    Leberkas

    Ich sehe das beim Kundenservice etwas differenzierter. Ruf mal bei irgendeiner Hotline an oder geh in den Chat, egal ob Vodafone, Telekom oder o2.

    In den meisten Fällen beginnt das Gespräch mit "Oh, ich habe da gerade etwas interessantes bei Ihnen entdeckt, aber erstmal zu ihrem Problem".

    Das ist Manipulation in reinster Form. Ich weiß, dass es zumindest bei einem der drei Anbieter sogar Schulungen zu genau diesem Thema gibt.

    Man nennt das Ganze dann "Einwandbehandlung", letztlich bedeutet das aber: "Kunde sagt nein, überzeug ihn trotzdem". Ein Beispiel?


    Kunde: Ich möchte darüber (Angebot/Vertrag) noch eine Nacht schlafen oder mit meinem Mann sprechen.

    Service: Wozu? Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie doch einfach jetzt mich als Experten fragen. Wer sollte es besser wissen?


    Kunde: Das ist mir zu teuer.

    Service: Sehen Sie es so, es sind doch letztlich nur 60ct. am Tag. Dafür bekommen Sie nicht einmal einen Coffee to go. Aber bei mir bekommen Sie [Produkt] xy.


    Und zum Punkt, dass der Mensch ersetzt wird. Klar, mir ist ein persönliches (echtes) Gespräch auch lieber, die Grenzen verschwimmen mir da auch viel zu sehr. Aber am Ende des Tages haben wir auch keine Telefonistinnen mehr beim Amt, einfach der neuen Technologie geschuldet, die ein Umstecken irgendwelcher Stecker überflüssig machte. Es gibt keine Näherinnen mehr, sondern Nähmaschinen usw. Das Problem dabei ist nicht die Technik selbst, sondern dass der Mensch immer mehr in den Hintergrund rückt und vor allem nicht wirklich davon profitiert. Computer werden euch mehr Freizeit bringen, sagten sie einmal und heute sind die Menschen wegen dieser Computer gestresster denn je. Aber das ist ein anderes Thema.

    Der Einsatz von KI im Kundenservice ist ja generell weit verbreitet. Bei Spotify hat ein KI-Bot mein gar nicht so einfaches Problem innerhalb weniger Minuten kompetent gelöst.

    Da ToBi in seiner jetzigen Form kaum zu gebrauchen ist, ist das ein sinnvolles Vorgehen. Im Idealfall können die Menschen sich dann mit den „echten“ Problemen beschäftigen. Wenn diese dafür dann auch ausgebildet oder zumindest ausreichend geschult sind, profitiert auch der Kunde davon.


    Ich stehe KI grundsätzlich kritisch gegenüber und habe lieber den Kontakt zu echten Menschen, aber so werden dann auch untergeschobene Verträge weniger werden. Und wenn ich als Kunde eine schnelle und unkomplizierte Lösung erhalte, ist das grundsätzlich positiv.

    Unsere Hausverwaltung hat ein Angebot für die Mieter ausgehandelt, das besser ist als es selbst bzw. alleine zu buchen. Unabhängig davon hat mir die freundliche Kabel-Hotlinerin erzählt, dass es ohnehin nicht einfach abgeschaltet wird, sondern erst einmal weiterlaufe, auch wenn man dieses Angebot als Mieter nicht annimmt. Folglich könnte ich vermutlich noch einige Monate kostenlos Kabel TV nutzen, wenn ich es denn wollte. Nutze es nicht, daher für mich irrelevant. Aber gerade die älteren Mieter hier sind froh, dass sie rechtzeitig informiert wurden und auch gute Konditionen erhalten haben.

    Nutze seit Jahren Internet über Kabel und da habe ich bisher kaum Probleme gehabt, nicht mehr oder weniger als auch mit DSL. Den Vorteil im Kabel-Internet sehe ich vor allem bei Umzügen, denn man muss nicht erst auf einen Techniker warten. Aber das nur am Rande.

    Ich bin in den 90ern geboren und nutze mein iPhone auch unterwegs nur für Kommunikation, Musik und Fahrplanauskaunft, Wetter etc.

    Musik ist eh heruntergeladen, Social Media meide ich bewusst weitgehend. Instagram und Snapchat nutze ich schon, aber eben nicht alle 5min.

    Und wieso man unterwegs dauerhaft Videos streamen muss, ist mir ein Rätsel. Auf ner längeren Fahrt lese ich dann halt mal oder würde ggf. auch ne Serie/Film streamen, aber das kommt im Alltag nicht vor.

    Ich komme selten über 3-5 GB. Ist aber halt auch meine bewusste Entscheidung. Wenn man den ganzen Tag TikTok und Co nutzt, braucht man das Datenvolumen sicherlich, aber wie "gesund" das ist, sollte mittlerweile eigentlich genauso bekannt sein wie der gesunde Effekt von Cola.


    Sorry für OT, aber wollte einfach mal demonstrieren, dass es nicht nur Senioren sind oder Boomer, sondern eben auch jüngere Menschen. Und soll auch keinen Angriff darstellen an alle, die unterwegs Videos streamen. Auch ich nutze natürlich YouTube und ab und zu auch TikTok aber eben nicht unterwegs.