Beiträge von lisari

    Hallo,


    die Flex-Tarife waren aus meiner Sicht zum Markteintritt von O2 das Killerkriterium, mit dem O2 den Markteintritt geschafft hat. Nur mit 24-Monatsverträgen hätte der Markteintritt einfach nicht stattgefunden.


    Als Kunde will man einen Flex-Tarif ja hauptsächlich, um jederzeit wechseln zu können. Den Vertrag behält man dann jahrelang, aber wenn sich die Lebensumstände mal ändern, will man nicht mit einer Frist von schlimmstenfalls 1,5 Jahren bis zur Kündigung leben müssen (weil man gerade den "Verlängerungstermin" verpasst hat). Man will dann mit einer kurzen Frist kündigen können. Die Mindestlaufzeit würde man noch in Kauf nehmen. Aber wenigstens nach den 24 Monaten will man mit einer Frist von 1 Monat kündigen können, und nicht 3 Monate zum Vertragsjahresende!


    Das Verschwinden der Flex-Tarife von der Homepage ist aus meiner Sicht ein eindeutiges Anzeichen: Man will diese Tarife nicht mehr verkaufen, sonst würde man sie bewerben. Wenn das zutrifft, werden sie über kurz oder lang auch aus den Shops verschwinden, das erkennt man mit gesundem Menschenverstand: Was ich verkaufen will, bewerbe ich auf ALLEN Kanälen. Was ich nicht verkaufen will, da erschwere ich zunächst den Zugang, später lasse ich es stillschweigend auslaufen.


    Zum anderen: Jedermann informiert sich heute, BEVOR er einen neuen Vertrag abschließt, im Internet über die Tarife. Tarife, die man dort nicht findet, kann man auch nicht im Shop verlangen (da man sie ja nicht kennt).


    Offenbar hält sich O2 nach dem "großen Fressen" für stark genug, auf ihre frühere Klientel zu verzichten. Ich kann keinen Grund erkennen, warum man ohne Not den USP kurze Vertragslaufzeit aufgibt, die O2 bisher als Vorteil gegen die Konkurrenten ins Feld führte und bewarb.


    Gruß
    Lisa

    Also bei mir funktioniert es nicht. Aber ich habe auch andere Probleme mit der IP-Telefonie an dem Hybrid, weswegen ich ihn hauptsächlich fürs Internet nehme. Telefonie und SMS läuft anderweitig.


    Hat das denn vorher im Festnetz bei Dir zuverlässig funktioniert? Bei mir kamen SMS im Festnetz (ISDN) trotzdem häufig mit extremen Zeitverzögerungen an, was ich beim Handy nie beobachtet habe.


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von Tetovar
    Gerade wegen solchen Geschichten habe ich immer Bauchschmerzen bei einem DSL-Anschluss zu wechseln.


    Nachdem Motto "Never touch a running system".


    Das Motto ist schön und gut. Wenn jedoch die Telekom einfach den Vertrag kündigt bzw. zur Aktion zwingt, nützt das eben gar nichts. Mein Schwiegervater hat sich mit dem Thema überhaupt nur beschäftigt, WEIL ihn die Telekom "gezwungen hat": entweder Umstellung auf IP, Anschaffung neuer Technik + Verkabelung oder Kündigung des Anschlusses. Die Telekom stellt ja für den Wechsel nicht einmal den Router, der Kunde kann gar nicht anders, als sich mit dem Thema zu beschäftigen.


    Zitat

    Original geschrieben von Truthahn
    Bei der Telekom bleiben, was denn sonst ?
    Wenn der Wechsel von ISDN nach IP innerhalb der Telekom passiert ist, könnte man 2 Jahre später immer noch zum Billigheimer gehen.


    Das stimmt eben nicht. Man braucht sich nur im Telekom hilft-Forum umzusehen: Beim Wechsel von ISDN auf IP gibt es hinterher bei einem Großteil der Kunden massive Probleme, und zwar hauptsächlich mit der Telefonie und Fax.


    Die Telekom hatte bisher EIN USP, das war die hohe Zuverlässigkeit der analogen und ISDN-Technik. Dieses USP wird jetzt ohne Not aufgegeben. Damit gibt es aus Sicht vieler Kunden eben KEIN Argument mehr für die Telekom. Wenn sowieso IP aufgezwungen wird, dann wechselt man doch wenigstens zu einem Anbieter, der die IP-Telefonie (seit Jahren) im Griff hat . Die Telekom ist ja der einzige Anbieter, bei dem IP-Telefonie derzeit so massive Probleme bereitet. Alle anderen können das schon lange.


    Wenn man sich dann noch ansieht, welche Features der IP-Telefonanschluss der Telekom bietet und welche jeder andere grundgebührenfreie IP-Telefonie-Anbieter vorhält (Ruf-Weiterleitungen, Parallelruf, nomadische Nutzung, wählbare CLIP-Übertragung usw.), ist die Telekom erst recht im Nachteil.


    Also wenn ich auf IP-Telefonie wechseln MUSS (weil mich die Telekom dazu zwingt), dann nehme ich doch a) einen Anbieter, der es kann, und b) einen, der mir die Features bietet, die ich benötige.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Carsten,


    wie ist denn da der Vertragsstand jetzt? Hat sich da jetzt die ursprüngliche Vertragslaufzeit verlängert, so dass dann der nächste Wechseltermin Januar 2016 wäre? Oder wie sieht das jetzt aus?


    Ich habe, wie beschrieben, auch einen Kandidaten in der Verwandtschaft und bin am Überlegen, was da zum nächsten Termin im Januar anzuraten ist, um das irgendwie nervenschonend über die Bühne zu bringen (Schwiegervater hatte schon einen Herzinfarkt, die Hotline-Telefonate sind Gift für ihn ...).


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von Frank
    Ich habe nun Vdsl 100. seit ein paar Tagen kann ich Hybrid dazu buchen. Bringt dies überhaupt etwas wenn man schon eine 100 er Leitung hat?


    Würde ich an Deiner Stelle nicht machen.


    Ich nutze selbst seit 3 Monaten Hybrid, allerdings mit DSL 2000 RAM (!), LTE-Anteil "bis 50 MBit" (real kommen ca. 25 an), da braucht man Hybrid, um überhaupt klarzukommen. Die Internetgeschwindigkeit ist in Ordnung, aber die Telefonie und der Router sind der große Nachteil des Tarifs.


    Wenn Du einen gut laufenden VDSL 100 hast, würde ich mir den Hybrid-Router nicht antun, vom Preis des Routers (bei Telekom 399 €) mal ganz abgesehen. Bei VDSL 100 dürfte das allermeiste sowieso über VDSL laufen, LTE wird vermutlich nur zugeschaltet, wenn VDSL mal ausfällt, sonst dürftest Du kaum einen Unterschied bemerken. Ob man dafür den Hybrid-Router in Kauf nimmt, sollte man sich wirklich überlegen.


    Gruß
    Lisa

    Hallo,


    just ein ähnlicher Vorgang in der Verwandtschaft: Schwiegervater wird halbes Jahr vor Vertragsende (Call & Surf ISDN) von Telekom angeschrieben und "gebeten", auf IP umzustellen, sonst droht Kündigung.
    Verfügbarkeitsabfragen gemacht, ich habe easybell und 1&1 empfohlen, Schwiegervater weiß es (natürlich) besser und schließt rechtzeitig bei O2 direkt ab. Telekom lehnt Portierung ab, Begründung: Portmangel (sehr schlüssige Begründung an einem bestehenden Anschluss, der portiert werden soll :rolleyes: ). Nach diversen Telefonaten mit Hotlines bei beiden Anbietern kein Ergebnis, immerhin sichert die Telekom die Weiterbelieferung zu.


    Und siehe da: Der Vertrag, den die Telekom nicht mehr haben wollte (sie wollte ja unbedingt auf IP umstellen!), läuft als Call & Surf ISDN ein weiteres Jahr.


    Hier hat die verschlampte Portierung zu der angeblich nicht möglichen Vertragsverlängerung von ISDN geführt. ;)


    Nächstes Jahr halte ich mich jedenfalls heraus mit Empfehlungen, da wird's bestimmt wieder lustig ...


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Es soll in Deutschland auch Automaten geben die für Kreditkarten (z.B. mit VISA) pro Transaktion nur kleinere max Beträge ausgeben als mit Girocard. Hat jemand auch schonmal erlebt dass der Automatenbetreiber auch die Anzahl der Abhebungen begrenzt und so die Umgeheung durch mehrmaliges Abheben verhindert?


    Das wirst Du nicht erleben, weil die Banken den Betrag begrenzen, damit Du mehrmals abhebst. Sie kassieren nämlich dann mehrmals die Gebühren von der kartenausgebenden Bank. Lediglich die Obergrenze der kartenausgebenden Bank wird bei mehreren Abhebungen beachtet.


    Zitat

    Haben denn Girocard-, Maestro- und KK-Transaktionen für den Händler auch eine Gebührenobergrenze?
    Die Autohäuser haben zwar alle inzwischen ein Terminal das zumindest Girocard akzeptiert damit fremde Kunden, die der Händler nicht kennt, die Reparaturrechnung oder Teilekäufe gleich bezahlen können. Aber einen Neuwagen damit bezahlen machen nicht alle.


    Die Obergrenze zieht der Händler selbst, weil meist eine prozentuale Vergütung für die Kartenzahlung anfällt, eben auch beim Kauf eines Neuwagens.


    Gruß
    Lisa