Beiträge von elchris

    Die Preise für Einzelfahrten müssen runter, ein Monatsticket lohnt sich im MVV (München) üblicherweise ab wenigen Tagen Benutzung. Ebenso sind Monatskarten sogar im Abo viel zu teuer. Für München + dem ersten Vorort (Zone M) 68,40€ per Monat, in Bezahlweise 12 für 10 also 684€ - das D-Ticket für den gleichen Zeitraum nur 12€ teurer.


    Die Auswertung unserer Kontrolleure ist eindeutig, das D-Ticket hat binnen kürzester Zeit nahezu den ganzen Abomarkt aufgesaugt, 80% aller Zeitkarten sind jetzt das D-Ticket. Fahrkarten der Preisstufe M-4 und höher (das sind 200€ im Monat!) gibt es quasi nicht mehr (vermutlich noch Restbestände von Leuten die nicht mal ne Chipkarte wollen).


    Jetzt ist aber die Sache, irgendwo her sind die Verbundpreise ja mal gekommen, irgendeine Kalkulation kam zum Schluss, dass das der Preis dafür ist. Vermutlich sind auch viel Systemkosten darin, das D-Ticket dürfte, wenn es das (oder ein vergleichbares Angebot) weiterhin gibt diese ganzen Verbünde auffressen, inklusive der ganzen örtlichen Infrastruktur, in 10 Jahren erwarte ich an einem Bahnsteig keinen Automaten mehr, schon heute ist ja im D-Ticket das Verhältnis Chipkarte zu Handyticket 50:50 - bei den selbstbezahlten Tickets 30:70. Sprich der Verkehrsbetreiber muss perspektivisch nurnoch zwei Sachen anbieten: Einen Zugang ins Internet im Fahrzeug und Lademöglichkeiten für das Zugangsgerät.

    Welche Firmenkunden schweben Dir denn da so vor?

    Die Stadt München: Haben an den Arbeitsplätzen noch zuhauf Geräte mit Intel CPU der Serien 6000 und leicht höher die nach der Rückmigration von Limux auf Windows kamen. Die IT Abteilung war mit der Linuxlösung viel glücklicher, die Anweisung auf Windows zurückzukehren kam aus dem Büro Oberbürgermeister.


    Die Deutsche Bahn: Hatte damals Windows 8 übersprungen und Ende der 2010er Jahre auf Windows 10 migriert - hier sind etliche sicherheitskritische Anwendungen auf Windows Basis an Arbeitsplätzen vorhanden, ebenso Geräteansteuerungen auf Infrastruktur und Fahrzeugen. Neue Lösungen der Firmen Siemens und Alstom basieren aber durchweg auf Unix und ja, diese Gerätschaften sind online da sie aktuelle Daten benötigen.


    Ein mittelständischer stahlverarbeitender Betrieb, dessen technischer Leiter Vater eines von mir mit Computertechnik ausgestatteten Jugendlichen ist, der den passenden Kommentar lieferte "Na wenn das Windows 11 bei uns im Betrieb so gut läuft wie bei uns daheim, dann können wir zusperren".


    Alle 5-10 Jahre die komplette IT auszutauschen ist also zumindest in der Transportbranche nicht üblich, da z.B. Laptops zur Steuerung einer Anlage teil der sicherheitstechnischen Abnahme des ganzen Systems sind.

    Ich habe den Beitrag als Ironie gewertet.

    Denn weder braucht Win 11 noch mehr Zeit, noch wird MS an den Anforderungen zurückrudern.

    Computerbenutzer sind Gewohnheitstiere, ich habs jetzt öfters zum spielen in ner VM installiert, sehe keinen Vorteil für meine Art einen Rechner zu bedienen, habe aber im Umfeld (wer nicht drauf gehört hat oder meint ich spinne) dann wieder die gleichen Probleme wie am Anfang von Windows 10 - wenn das Update falsche Treiberkombinationen (Chipsatz/Grafik) installiert geht wieder nix.


    Eigentlich hat Microsoft alles falsch gemacht, sie haben jetzt beide Kundenarten gegen sich, wenn da ausreichend Firmenkunden sich nach neuen Lösungen in der Unixwelt umsehen wird Windows 11 vielleicht wirklich das "letzte Windows" - oder lass Epic mal Fortnite nativ auf Linux portieren.

    Ich gebe der Sache noch einige Zeit, Windows 10 brauchte auch Jahre zum reifen, Windows 11 wird vermutlich in 1-2 Jahren vernünftig benutzbar sein, bis dahin hab MS von sich aus die Vorgaben rausgenommen oder es gibt weiterhin ganz einfach Lösungen für:


    - Installation auf "zu alter" Hardware

    - Offlinekonto

    - Ohne Recall.

    Das ausgedachte Betriebsszenario kann funktionieren, dazu muss der ganze Betrieb in der Region und fast deutschlandweit aber stabiler laufen - auch müssen die neu eingebauten Techniken (gerade ETCS) vollständig zur Verfügung stehen, also alle Fahrzeuge ausgerüstet und Bediener geschult. Und da hängt man etwas hintennach, die IBN ist daher um ein Jahr verschoben.

    Je nutzbarer eSIM "Schacht" sollte eine eID generiert werden. Hast du ein Gerät, das maximal eine eSIM gleichzeitig aktiv kann, kannst du nur eine GMX eSIM nutzen, hat das Handy die Möglichkeit mehr als eine eSIM gleichzeit zu nutzen müssten entsprechend mehr GXM SIM gehen.