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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Für mich kristallisiert sich langsam der Umstand heraus, dass auf dem Territorium zwei große Bevölkerungsgruppen vereint wurden, die nicht zueinander passen.
Naja, die lebten und 'vermischten' sich da eigentlich schon länger recht friedlich miteinander.
Nur die Grenzen wurden von der jeweils herrschenden Administration gelegentlich neu gezogen. Zuletzt von Chrustschow, der die Krim der Ukraine 'angliederte'.
Die passen so gut oder schlecht zueinander, wie Deutsche, Polen,, Tschechen, Dänen, Niederländer usw. Trotzdem hauen wir uns da in der EU nicht mit unseren Nachbarn. Die Dänen bekommen bspw als Minderheit ein besonderes Wahlrecht in Schleswig-Holstein und leben glücklich und zufrieden in DE - geht doch, wenn man will :top:
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Glücklicherweise leben diese Gruppen in räumlich getrennten Landesteilen,
Diese Grenzen gibt es nur auf dem Papier. Während der Zeit der Sowjetunion gab es ncht einmal Grenzposten. Außer einem Schild an der Straßenseite war da nix von Grenze zu merken. Beiderseits dieser Grenze leben und arbeiten Russen und Ukrainer gemeinsam miteinander. (wie bei uns die Bundesländer)
Allerdings muss man einräumen, dass die russische Sprache schon als 'Sprache der Obrigkeit' empfunden wurde und wird.
Das ist wie zwischen Schwaben und Berlinern... und bei denen ist die Sprachbarriere noch viel größer :p 
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Tschechen und Slowaken (einer mit Euro, der andere ohne) leben seit ihrer Trennung friedlich nebeneinander. Was spräch gegen eine solche Lösung in der Ukraine?
Die einfache Bevölkerung, die mal wieder nicht gefragt wird
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Es kann doch auch nicht Wunsch einer neuen (wohl westlich orientierten) Regierung sein, im Osten des Landes ein Pulverfass zu verwalten. Wohin so etwas führt zeigen insbesondere das Baskenland und Irland.
Das kann man nicht vergleichen, da das Baskenland sich über mehrere Länder erstreckt und Irland quasi militärisch erobert wurde.
Eine 'wohl westlich orientierte Regierung' dürfte sicher nicht ganz unglücklich darüber sein, dass die Krim bei Neuwahlen nicht mehr mitwählen wird :cool:
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In der Ukraine sehe ich die Chance, das zu erwartende Gemetzel zu beenden bevor es begonnen hat. Wäre die Aufteilung der Ukraine letztlich nicht in aller Interesse (von gestörten Befindlichkeiten mal abgesehen)?
Klar doch: divide et impera :mad:
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Edit:
Teil einer einvernehmlichen Trennung könnte etwa die Bedingung sein, dass die Ost-Ukraine souveräner Staat bleibt und nicht der GUS beitritt. So wäre eine große Sorge des Westens beseitigt und sogar eine spätere Wiedervereinigung nicht ausgeschlossen.
Welche Sorge vor was? Was wäre denn an einem Brückenstaat zur Freihandelszone zwischen EU und Russland so schlimm? ...außer, dass sich die USA vor Missgunst ins Knie beissen würden :p
Die Ukraine würde das sicher wirtschaftlich wieder auf die Beine bringen. Aber das will ja keiner 