Das habe ich auch gelesen und anfangs das auch gedacht, dass man Pakete ineinander verwandeln kann.
Für den Alltagsgebrauch reicht es ja auch, denn das gewünschte Paket kann ja einfach als Option zugebucht werden. Aber die eigentliche Identität des Pakets bleibt eben. Das erkennt man daran, dass unter der Überschrift "Tarif" nach wie vor "Urlaubspaket" steht und nicht "Internet Paket Plus". Das hätte aber eigentlich bei allen dastehen müssen, die ihr Urlaubspaket haben auslaufen lassen und das IP+ zugebucht haben. Theoretisch hätte sich das Urlaubspaket dann in ein originäres Internet Paket Plus verwandeln müssen. Das ist aber nicht geschehen. Aber genau davon hängt scheinbar ab, welche Optionen zur Buchung angeboten werden.
Das Thema haben wir hier im Thread vor einigen Wochen schon durchgekaut und ein User hat ein - wie ich finde sehr treffendes - Fazit gezogen, dass BASE scheinbar nicht sauber zwischen den Begriffen "Paket" und "Paketoption" unterscheidet. Das ist vielleicht am Ende auch unser Glück, dass wir mit den Urlaubspaketen überhaupt haben IP+ zubuchen können.
Aber wer weiß: Vielleicht ist das auch doch Absicht von BASE, dass ausgerechnet zu den Urlaubspaketen die außerordentlich attraktive 50-GB-Surfflat zugebucht werden kann. Denn was würde ein Otto-Normal-Verbraucher mit einem BASE Go Urlaubspaket nach dem Urlaub eigentlich machen? Nichts. Das ganze wäre eine 30-Tage Wegwerf-SIM und der Kunde nur ein 30-Tage-Kunde. Viel zu schade eigentlich für den ganzen Aufwand, auch wenn 30 EUR für 500 MB im Ausland schon ein auskömmlicher Preis ist. Allerdings darf man auch die ganzen Vertriebskosten nicht unterschätzen. Ich habe aber den Eindruck, dass BASE Go schon so konzipiert ist, dass es dem Kunden leicht macht sich so eine SIM zu holen, weil es so unverbindlich daherkommt, wie der Kauf eines Gegenstands in einem Supermarkt und nicht so verbindlich, wie ein Vertrag. Man muss ja nichts unterschreiben im Shop, noch nicht einmal seinen Namen sagen. Die Idee ist dahinter ist aber dann doch eher den Kunden mit einem attraktiven und unverbindlich daherkommenden Paket zu locken, aber dann doch zu versuchen ihn länger zu binden, indem man ihm verschiedene Optionen zur Buchung anbietet, damit er die SIM auch nach Auslaufen des vorabbezahlten BASE Go Pakets auch weiter nutzt.
Und da dieses Urlaubspaket ja nicht sondern viel verkauft wurde, ist vielleicht diese "Lücke" ganz bewusst gelassen worden, um den Testballon eben nicht nur auf 3 Städte zu verteilen, sondern auch einige Heavy-User über Deutschland zu verteilen. E-Plus scheint jedenfalls seinem Netz viel zuzutrauen, wenn man nun seit Dezember allen Kunden, auch Prepaid-Kunden, die volle Bandbreite von 42,2 Mbit/s ermöglicht. Aber interessant wird es für den Netzbetreiber erst, sobald auch wirklich viele Daten über das Netz bewegt werden. Und dazu braucht man eben einige Heavy-User und wie generiert man sie, ohne dass es beim Otto-Normalverbraucher Begehrlichkeiten weckt? Eben mit so einer scheinbaren Lücke im System...