Beiträge von surfmobile

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    Original geschrieben von john-vogel
    Also Leute, echt mal. VoLTE ist jetzt nicht sooo toll, dass man am Ende sogar seine Hardware austauschen müsste. Ist ein nettes Gimmick das zu haben, aber der Unterschied zu CSFB ist einfach kaum spürbar. Vor allem bei der Telekom, wo man ja auch im GSM-Netz HD-Voice zur Verfügung hat.


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    Du sprichst mir aus der Seele. Dieser VoLTE-Hype hier ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Und irgendwie typisch, dass der von den Telekom-Kunden ausgeht. Die freakigsten TT-ler sind ja eh allesamt Telekom-Kunden, denn nur da gibt es am schnellsten die neueste Technik, egal was es kostet und egal, ob es einen nennenswerten Mehrwert bringt oder nicht. Hauptsache immer die neueste Technik...


    CSFB funktioniert wirklich toll! Ich nutze einen BASE-Vertrag und mein Handy hängt zuhause immer im LTE-Netz von E-Plus. Die Anrufe gehen dann immer via 3G raus. Noch nicht einmal hat es dabei Probleme gegeben. Ich bin auch jedes Mal verblüfft wie blitzschnell das Handy nach dem Anruf zurück ins LTE-Netz wechselt. Bis ich einen erneuten Anrufversuch starten kann, ist es längst wieder im LTE-Netz.


    Für mich wäre netzübergreifendes HD-Voice viel viel wichtiger. DAS wäre mal ein echter Mehrwert beim Telefonieren. VoLTE ist doch nur BETA-Spielerei. Allein die Tatsache, dass es nur mit den auf den jeweiligen Netzbetreiber gebrandeten Firmwares funktioniert, sagt doch schon alles.

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    Original geschrieben von James B.
    Wenn dies weiter so läuft wie bisher, wird das nichts und auf Dauer werden sonst immer mehr Kunden, Telefonica den Rücken zukehren.


    Wie kommst du darauf, dass es einen Trend gibt die Netze der Telefonica Deutschland zu verlassen?


    Das Preisniveau der diversen Telefonica-Marken und -Discounter ist in den meisten Fällen unschlagbar. Die Telekom will da gar nicht mithalten und Vodafone ist definitiv der Netzbetreiber, der am meisten Kunden verliert und zu lange das Netz auf Verschleiß gefahren hat.


    Tatsächlich kann es Telefonica sehr entspannt angehen lassen: Meistens haben die Kunden gar keine Alternative, wenn sie nicht bereit sind deutlich tiefer in die Tasche zu greifen. Und das sind die allermeisten Kunden in der Tat nicht. Da sieht man eher über das eine oder andere Telefonica-Problem hinweg.


    Die noch zu lückenhafte O2-LTE-Abdeckung ist im Übrigen eher ein TT-gefühltes Problem. Den Normalkunden kommt es nur auf funktionierende Internetverbindungen an. Das funktioniert auch über DC-HSPA+ bestens. Und wenn man die kombinierte Abdeckung 3G/4G anschaut, steht Telefonica gar nicht so schlecht da. Wer mehr LTE will, geht eben zur Telekom. Aber das wird dann auch sehr teuer, sofern man nicht ein paar Spartricks kennt.

    Klar, die Tatsache, dass es nun LTE für alle Vodafone CallYa-Kunden gibt, ohne den Zwang bestimmte Tarife buchen zu müssen, hat auf O2 zweifellos Druck ausgeübt. O2 ist aktuell der einzige Netzbetreiber, der gar kein Prepaid-LTE anbietet. Das ist eigentlich ein unhaltbarer Zustand. Gut, dass das nun ein Ende hat. Das kann aber nur der erste Schritt sein. LOOP-Tarife sind ja schließlich nicht gerade attraktiv. Da kann Drillisch viel besser überzeugen, und die Kunden, die sich für Prepaid nur wegen der kurzen Laufzeiten interessieren - die können auch problemlos zu Drillisch gehen. Einzig, wenn man Prepaid auch wegen des besonderen Kostenschutzes will, dann kommt man um echte Prepaid-Tarife nicht herum. Hier schließt O2 nun eine Angebotslücke. Das ist erfreulich.

    Aber, dass nur Neukunden LTE bekommen, ist doch dämlich. Sollen die Kunden jetzt etwa neue Prepaid-Karten, damit sie LTE nutzen können? Und was wird aus der angestammten Rufnummer?


    Also so ist da kein Run auf LTE zu erwarten, denn es werden jetzt wohl kaum mehr Prepaid-Karten verkauft als sonst. Und wer kauft heutzutage noch eine Original-Netzbetreiber-Prepaid-Karte? Da sind doch die Tarife am teuersten.


    In der Praxis wird das wahrscheinlich kaum jemand mitbekommen, dass bei LOOP nun auch LTE geht. Die Shops verkaufen Prepaid-Karten schließlich auch nicht gern.

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    Original geschrieben von StevenWort
    Da wird kein neues UMTS gebaut, sondern UMTS-Stationen die derzeit noch kein DC-HSPA+ bekommen dies noch aktiviert.


    Zumindest hab ich es so verstanden.


    Solch einen Ausbau habe ich in Mannheim-City auch selbst tatsächlich beobachtet. O2-LTE ist hier schon eine ganze Weile vorhanden. Der 3G-Empfang war aber nur mäßig und der Datendurchsatz schlecht. Ca. 3 bis 7 Mbit/s, im Durchschnitt um die 4 bis 5 Mbit/s bei dreistelligen Pings. E-Plus-3G dagegen mit vollem Empfang und ca. 18 Mbit/s richtig flott.
    Seit circa einem Monat nun voller Empfang O2-3G und Speed über 20 Mbit/s, Ping auf LTE-Niveau bei 40 ms. Damit also sogar schneller als E-Plus-3G.
    Beim Surfen praktisch kein Unterschied mehr zwischen O2-3G und O2-LTE.


    Also gerade für die wenigen noch verbliebenen von LTE ausgeschlossenen Kunden im O2-Netz eine tolle Sache!

    Die 6x5€ sind schon ganz nett, gel? :D
    Gibt es sonst noch andere Anbieter, die sowas machen? Mir war das jetzt ganz neu. Bei BASE kam ja auch nur postwendend paar Tage später direkt die Kündigungsbestätigung.


    Auch bei KabelBW kam auf meine Beschwerde und Kündigung statt einer Antwort sehr schnell einfach nur die Kündigungsbestätigung.


    Insofern: Manche mögen ja die Rückgewinnungsanrufe lästig finden. Ich habe mich aber eher vera****t gefühlt, als KabelBW auf meine detaillierte Beschwerde verbunden mit einer Kündigung einfach nur eine Bestätigung geschickt hat. Das hat sich sehr nach friss-oder-stirb angefühlt. Seitdem habe ich nie wieder einen Vertrag bei denen unterschrieben und werde das auch nicht mehr tun.

    Tja, ein.Glück wenn man auf die Telekom nicht angewiesen ist. Andernorts bekommt man für 15 Euro mtl. eine Allnetlfat mit 100 GB Datenvolumen und LTE-Freischaltung. Und VoLTE funktioniert auch schon eine ganze Weile länger.


    Aber noch viel mehr müssten sich doch Telekom-Kunden veräppelt fühlen, wenn sie sehen, dass die beim Datenvolumen so knauserige Telekom überhaupt kein Problem damit hat bei Mobilcom-Debitel 3 GB LTE für 6,99 Euro oder 6 GB LTE für 9,99 Euro zu verscherbeln. Passenderweise miteinander VOIP Erlaubnis, damit man über whatsapp Call kostenlos oder über dialnow für 1,5 ct/min mit diesem Tarif auch telefonieren kann. Wie blöd muss man eigentlich sein unter diesen Umständen einen Magenta M mit lächerlichen 500 MB für 30 Euro monatlich abzuschließen.


    Eigentlich sind mir die ca. 4 Euro mtl. viel zu schade, die ich jeden Monat an die Telekom für diesen 3GB Datenvertrag de facto verschenke. In diesem Monat habe ich jedenfalls noch nicht einmal auf den Telekom-Backup zurückgreifen müssen. Aber gut, ein Backup ist ja auch nur dazu da ab und an bei Bedarf verwendet zu werden, wenn sonst nichts mehr geht.

    Und dann noch die ureigenste Eigenschaft der Deutschen: Was man bezahlt hat, das wird auch genutzt!!!
    Wie oft schon haben sich Nutzer des BASE GO 50 GB-Pakets darüber "beklagt", dass sie im aktuellen Monat mal wieder viel zu viel Volumen unverbraucht gelassen haben...


    Ich habe diese Logik zwar nie verstanden, aber manche fühlen sich wirklich besser, wenn sie auch möglichst die ganzen 50 GB verballert haben. Und auf Sprachflatrates übertragen, wenn am Monatsende eine möglichst hohe Stundenzahlt im Handyzähler oder auf der Rechnung steht.
    Naja, wem's Spaß macht.


    Ich hab nach dem ersten Test vor ein paar Tagen eher Lust auf WhatsApp-Call bekommen. Diese glasklare Sprachqualität, und das grenzüberschreitend und kostenlos von einem deutschen E-Plus-Handy zu einem Schweizer Sunrise-Handy, von LTE zu LTE. Das könnte einen wirklich zu längeren Telefonaten verführen, als die Blechdosenqualität deutscher Mobilfunknetze.
    Traurig, dass die 3 (4) dt. Netzbetreiber bis heute kein innerdeutsches HD-Voice hinbekommen...

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    Original geschrieben von Hallenser1
    Dann hast du Glück gehabt.


    Ich hatte nicht Glück gehabt, ich habe einfach meinen gesunden Menschenverstand benutzt. Die einzige wirklich unangreifbare Art eine Kündigung zu erwirken, ist einen eigenhändig unterschriebenen (bei O2 wohl am besten mit blauem Kugelschreiber ) Schriftsatz zu erstellen und diesen mit der Deutschen Post an den jeweiligen Anbieter frühzeitig zu schicken. Frühzeitig, damit man ei bedarf nachfassen kann, wenn nicht beizeiten eine Bestätigung kommt. Das war bei mir aber noch nie nötig gewesen, da stets zeitnah eine meist schriftliche Kündigungsbestätigung postwendend zurück kam. Damit konnte ich mir das höhere Porto für einschreiben mit Rückschein sparen, was ich bei zeitkritischen Kündigungen aber sehr wohl tun würde.
    Übrigens arbeiten Rechtsanwälte bis heute bei wirklich wichtigen Dingen noch immer mit eigenhändig unterschriebenen Schriftsätzen, die per Post verschickt werden.


    Und offensichtlich werden solche Schriftsätze auch bei O2 sehr zeitnah bearbeitet. Wer Lust hast mit Telefonica zu spielen kann ja gerne weiterhin per Fax oder Mausklick plus Bestätigungshotline kündigen.
    Andere Menschen machen ihr Word-Programm auf, öffnen ein gespeichertes altes Kündigungsschreiben an O2 auf, aktualisieren die Rufnummer und drucken diesen 3-Zeiler aus. Unterschrift drunter, in Umschlag eintüten, Briefmarke drauf und beim nächsten weg zum Bäcker oder in die stadt in den Briefkasten einwerfen und abschalten und sich wichtigem oder schönerem zuwenden. Paar Tage später die Bestätigung aus dem Briefkasten holen, lochen und im Ordner "Mobilfunk" bei den ganzen anderen Kündigungsbestägungen ablegen. Und nun kann man vollends entspannt sein und brauchte mit keinem Hotliner auch nur ein Wort zu wechseln.

    Heute kam dann auch per E-Mail erst die Bestätigung, dass ich meine Kündigung zurückgenommen habe und O2 sie damit als gegenstandslos betrachtet. Und in einer zweiten E-Mail standen dann meine aktuellen Vertragskonditionen und der gewährte O2 Discount von 5 Euro monatlich bis zum 13.07.2016. Inklusive AGB und Widerrufsbelehrung im PDF-Format im Anhang.


    Ich finde das alles sehr transparent und gut nachvollziehbar.


    Mir kommt der Artikel der Welt wie ein Haufen gackernder Hühner vor. Sorry, aber da steht doch ganz klar, dass es mit einer eigenhändig unterschriebenen Kündigung definitiv keine Probleme gibt. Und die Rückgewinnungsanrufe mögen ja lästig sein, aber soo schlecht sit das wirklich nicht, was da angeboten wird. Kam kann ja Nein sagen oder den Anruf wegdrücken. Und wenn man ja gesagt hat, wird das per Mail Tags darauf zum nachlesen mitgeschickt und kann man innerhalb von 14 Tagen widerrufen.


    Es wird hier einfach verwechselt, dass sie Kündigung per Mausklick und die dann erforderliche Bestätigung per Telefonanruf nur eine zusätzliche weitere Möglichkeit ist zu kündigen. Niemand muss das so machen. Bei meinem O2-DSL-Anschluss habe ich das allerdings tatsächlich mal so gemacht. Und ja, da musste ich 30 min in der Hotline warten. War mir aber egal, der Anruf war kostenlos, das Handy lag beim Frühstück nebenher auf dem Tisch und die Musik fand ich nicht soo schlecht. Ich war an dem Tag einfach zu faul ein Schreiben auszusetzen und es per Post wegschicken. Und auch das hat problemlos geklappt. So war ich ganz sicher, dass sie Kündigung im System drin ist. Der Rückgewinnungsanruf ein paar Tage später war zwar doof, weil der Typ von o2-DSL mir weiß machen wollte ich habe kein 100GB surfpack auf meinem Mobilfunanschluss, ich müsste da was mit o2-DSL S verwechselt haben. Aber da habe ich nach ein paar Sätzen deutlich aber bestimmt gesagt, dass ich genau das in meiner O2-App sehe und daher nicht weiter mit ihm diskutieren will. Ich brauche den DSL-Anschluss nicht mehr und damit basta. Danach meinte er nur, dass er mir nun also eine Kündigungsbestätigung per Post zukommen lässt und das ist auch geschehen und der Anschluss auch abgeschaltet worden. Wie gesagt nervig, aber ich hätte mich eigentlich gar nicht erst auf diese Diskussion einlassen sollen, dass ich den DS-Anschluss wegen dem 100-GB-Pack für LTE und Co nicht mehr brauche.


    Und ehrlich gesagt finde ich es von O2 auch nicht überzogen eine eigenhändige Unterschrift oder alternativ die Nennung des Kundenkennworts im Schreiben zu verlangen. Sonst könnte ja jeder, der mein Geburtsdatum, Adresse und Handynummer kennt meinen O2-Vertrag kündigen!


    Klar ist es am allrbequemsten, wenn man die Kündigung wie bei winSIM (Drillisch) einfach per Mausklick im Kundenkonto selbst eingeben kann - und zwar ohne weitere telefonische Bestätigung, aber das ist nunnal keine.Pflicht das anzubieten und ich kenne auch sonst keinen weiteren Mobilfunkanbiter außerhalb der Drillisch-Gruppe bei dem eine finale und verbindliche Kündigung mit 2 Mausklicks möglich ist. (übrigens ist an derselben Stelle auch die Rücknahme der Kündigun mit einem Mausklick möglich) ich habe von winSIM aber auch keinerlei Rückruf bekommen und das einzige Bleibeangebot war, dass ich in jeden beliebigen aktuell vermarkteten winSIM Tarit wechseln könnte und zwar für 9,95 Euro Wechselgebühr statt sonst 24,99 Euro. Mehr war also nicht drin.


    Demgegenüber finde ich es von O2 schon sehr großzügig einfach so mal eben 30 Euro zu verschenken, obwohl ich selbstverständlich in 6 Monaten ja trotzdem erneut eine Kündigung schicken kann und die waren dann mit 1,5 Jahren vor Ablauf immer noch sehr frühzeitig.