Beiträge von Stromae

    Das wird 700-2100 MHz sein. Inkl. 4x4 MIMO auf allen verbauten Bändern.

    Es gibt immer noch kein 4x4 MIMO auf dem Low Band ;)

    Also möglich wäre es schon, wenn jemand dafür RRUs herstellt, dann bräuchte es aber immer noch Endgeräte dafür.

    Vielleicht will die Telekom ja einen besonderen Router verkaufen der 4x4 MIMO Low Band kann aber bekannt wäre mir nichts.


    Wenn die Zelle 1 GB Anbindung hat, und 100 Leute eingebucht sind und Datentransfer machen, werde die alle nur 10 MBit bekommen, egal das der Vertrag ermöglicht. Die max. Bandbreite in einer Zelle pro Kunde wird nicht geregelt, das wäre technisch viel zu aufwendig

    Das stimmt technisch so zwar nicht ganz, das Netz entscheidet schon, und teilt Kunden unterschiedliche Frequenzen oder Bandbreiten zu, aber das hat nicht! den Hintergrund bestimmen Kunden zu bevorzugen, sondern alle Anfragen möglichst effizient abzuarbeiten.l

    Mit »Backbone« bezeichnest du also die reine IP-Verbindung ohne spezifische Funktionalität?

    Ein Backbone bezeichnet das zentrale Rückgrat oder Basisnetz, das kleinere Teilnetze, Hauptverteiler oder Standorte mit sehr hohen Datenraten verbindet.

    Also das komplette Vodafone eigene IP Netz, angefangen bei den lokalen Glasfaser Knotenpunkten zu den regionalen Netzen, übergehend zu den größeren Ringnetzen welche wiederum an die überregionalen Hubs angebunden sind und diese liefern die Daten dann durch Glasfaserautobahnen welche die bundesweiten Rechenzentren, übergabepunkte und anderes Zeugs anbinden.

    Mit Backbone ist also keine Rechenpower gemeint sondern das Glasfaser Netz.


    Und die Anmeldung gehört doch ins Kernnetz, soweit ich es bisher verstanden hab, und sollte demnach normalerweise bei 1&1 passieren und nicht bei Vodafone.

    Vodafone lässt doch nicht 1&1 entscheiden wer sich in Ihrem Netz anmelden darf. Vodafone übergibt Nutzdaten an 1&1 aber doch keine Steuerdaten, Protokolldaten oder auch Overhead.

    Vodafone speichert alle Infos zu 1&1 Kunden in einer eigenen Datenbank, und will sich ein 1&1 Kunde anmelden prüft das eine Vodafone Datenbank und erst wenn das Endgerät eingebucht ist, fließen die Nutzdaten so direkt wie möglich zu 1&1.

    Ich bin inzwischen auch relativ überzeugt, dass die Zellen mehr wissen, als du glaubst, weil sonst sowas wie in Österreich in der Tat kaum möglich wär. Übrigens scheint es dort auch üblich zu sein, bestimmte Tarife nicht nur von Technologien auszuschließen, sondern auch von der Nutzung einzelner Bänder.

    Eine Zelle weiß gar nichts, die hat keinen Speicher und auch keine Entscheidungsgewalt.

    Entschieden wird durch die BBU und das Core Netz in Folge und auf Grundlage von Algorithmen, diese entscheiden quasi alles.

    Und da weder das Core noch die BBU die Vodafone Giga M Karte von der Otelo Karte unterscheiden kann, kann es auch keine der beiden Karten bevorzugen.

    Im PCRF / PCF "Policy and Charging Rules Function" (bei LTE) beziehungsweise "Policy Control Function" (bei 5G) wird dein Gesamtvolumen überwacht und deine maximal erlaubte Geschwindigkeit. Dort könnte man auch ein QoS System einrichten.

    Es funktioniert als eine Art Türsteher, welcher so verhindert es das mehr Pakete pro Sekunde bei dir ankommen als vereinbart. Aber diese Türstehern sind eher langsam und träge , weshalb es immer etwas dauert bis die Geschwindigkeit sich eingependelt hat, oder auch bis man gedrosselt bzw. entdrosselt wird.

    Dort wird zb auch entschieden das VoLTE Daten bevorzugt behandelt werden da diese Zeitkritisch sind.


    Ich schätze mal in Österreich wird schon beim buchen des Tarifes, die Karte in eine QoS Stufe eingeordnet und somit sind die Karten dann auch unterscheidbar und man kann diese unterschiedlich behandeln.

    Ich kann dir versichern, o2 und Vodafone machen nichts dergleichen und die Telekom hat es bis vor wenigen Jahren auch nicht gemacht, bei 1&1 weiß ich es nicht, aber ich glaube die haben andere Sorgen als QoS.

    Im Fall von MOCN scheinen Kernnetzfunktionen an der Zelle gebündelt zu werden. Und da kommt es mir erstmal unplausibel vor, dass das etwa mit Spusu funktionieren kann, wenn die Zelle nichts von Spusu weiß. Bei 1&1 käme es halt drauf an, ob es da wie bei Spusu läuft oder doch eher wie bei richtigem Roaming mit Vodafone als Mittler.

    In der Zelle wird gar nichts gebündelt, ein Sender mit MOCN funktioniert wie ein PC auf dem nicht nur 1 System läuft sondern mehrere Virtuelle Systeme gleichzeitig.

    Die BBU hat in dem Fall einfach zwei Systeme laufen, 1x zb Telekom und 1x Vodafone. Die BBU moduliert alle Daten und gibt diese an die RRU weiter und diese wiederum wandelt das Licht in ein Elektromagnetisches Signal welches die Antenne ausstrahlen kann. Die Antenne sendet auf der Telekom Frequenz nun 2 Kennungen, 1x die Telekom Kennung und 1x die Vodafone Kennung. Die Bandbreite ist entweder fest aufgeteilt oder die BBU teilt die Bandbreite je nach Nutzung fair auf.


    Die Endgeräte in der Umgebung lauschein ja immer auf allen Frequenzen ob es etwas zu empfangen gibt, und ein Endgerät in der Nähe wird jetzt hören wie sowohl die Kennung 262 01 als auch 262 02 gerufen wird, und wenn ein Gerät in der Nähe ist mit einer Simkarte im Gerät welche die Kennung 262 02 als Heimnetz erkennt, wird es sofort dem Aufruf folgen und sagen "Hi 262 02 hier ist IMSI 1234567890 ich würde mich gerne bei dir registrieren".

    Dann weiß die BBU ah schau mal das sind Daten für 262 02 und leitet diese an Vodafone, meldet sich ein Geräte über die 262 01 weiß die BBU diese Daten sind für 262 01.


    PS: Konkretere Frage zum Charakter des National Roamings: Funktioniert National Roaming, wenn im Endgerät Roaming deaktiviert ist?

    Ja, weil Nationales Roaming mit echtem Roaming nichts zu tun hat.

    Vodafone ist für 1&1 Simkarten ein Heimatnetz und kein Roamingnetz, ebenso erkennen SPUSO Karten das Vodafone Netz egal ob durch eine Vodafone eigene Zelle oder einer MOCN Zelle ausgestrahlt als Heimnetz und werden auch als solche behandelt.

    Der Unterschied zwischen Spusu und 1&1 wird sein, dass Spusu den Verkehr an einigen wenigen Knotenpunkten übernimmt und 1&1 an einigen vielen. Und die Möglichkeit eines Netzübergreifenden Handovers zwischen den Stationen von Vodafone und der 1&1 Mobilfunkstationen.

    Genau, sehr wahrscheinlich übernimmt SPUSU die Daten irgendwo in Frankfurt von Vodafone, 1&1 wird die Daten an jedem der Größeren 1&1 Rechenzentren übernehmen.

    Und natürlich müssen die Daten ja durch das Vodafone Backbone, irgendwie müssen die Daten ja von der Antenne zu SPUSU/1&1 kommen. Der Unterschied ist, es handelt sich um unverarbeitet Rohdaten, alles weitere wie Routing, Vermittlung etc. ist dann Aufgabe des MVNO.

    Vodafone Original: Smartphone - Mobilfunksender - Vodafone Backbone - Core - Internet

    1&1 im Vodafone Netz: Smartphone - Mobilfunksender - Vodafone Backbone - Übergabe an 1&1


    Vodafone Original MOCN: Smartphone - Mobilfunksender - VPN Tunnel - Vodafone Backbone - Core - Internet

    1&1 Vodafone MOCN: Smartphone - Mobilfunksender - VPN Tunnel - Vodafone Backbone - Übergabe an 1&1


    Außerdem die MOCN Zelle ist eine Vodafone Zelle, es wird die Vodafone Kennung ausgestrahlt und die Zelle ist über ein VPN direkt mit dem Vodafone Netz verbunden und hat natürlich Zugriff auf alle Datenbanken und Register.

    Meldet sich der 1&1 Kunde also mit seiner 1&1 IMSI im Netz an sendet die Zelle die Anfrage ans Vodafone Netz und bekommt als Antwort eine Bestätigung einbuchen gestattet. Der MOCN Partner und Eigentümer der Antenne und Technik bekommt davon gar nichts mit und hat keine Einsicht in die Daten.

    Mag dann auch wieder sehr regional unterschiedlich sein.

    Gerade im ländlichen Bereich wo B32 nützlich ist, sieht man es bei der Telekom nur fast nie. Hier in der Stadt gibt es B32 vereinzelt.


    Schlauer wäre es ja auf dem Land grundsätzlich B8/B20 mit B32 zu Kombinieren, damit sind selbst auf dem Land 400 Mbits möglich und das auch Indoor, weil B32 ist selbst dann noch gut zu empfangen wenn B8 und B20 schon an der Grenze sind. Könnte ich am Wochenende in Belgien testen.


    In der Stadt ist B32 als Booster ganz nett, aber dort setzt ich dann doch lieber auf B7, das pusht auch den Upload ist ohne CA und als Anker nutzbar.


    Für 1&1 wäre das zb optimal, 5MHz Band 8 + 20 Mhz Band 32, dazu Ihr n78 Großstadt Booster. Damit könnte man ein wirklich gutes Netz aufbauen.

    Könnte es im Mid-Band auch 1500/1800/2100 (strategie-konform) sein statt 1800/2100/2600?

    Könnte, macht aber keinen Sinn, Technik für 1500MHz ist teurer, und Antennen Hersteller kombinieren sehr ungerne 1500Mhz mit 1800 und 2100 MHz, weil 2600Mhz wesentlich häufiger genutzt wird. Also kombiniert man 1800-2600mhz und für den 1500mhz Bedarf gibt es Antennen mit seperaten Ports für 1500Mhz.

    Es gibt auch Hersteller die Versuchen 1500 bis 2600mhz unter einen Hut zu bringen aber das endet meistens in nichts gutem, weil man immer irgendwo einen Kompromiss eingehen muss.