Beiträge von NoIdea

    Um 3 Pack Milch und 1x Kaffee (wie vorhin bei Edeka) braucht man nicht extra mit dem Auto fahren. Opa musste es aber

    Laufen bei Glätte ist für alte Leute viel zu gefährlich. Die sind eh nicht mehr so sicher auf den Beinen und ein Oberschenkelhalsbruch ist extrem langwierig und kann tödlich enden.

    Mit meiner Mutter hab ich da auch immer Diskussionen, sie hats insofern eingesehen dass sie bei Glätte wirklich nur vor die Tür geht wenns nicht anders geht, und sie ist eh nicht mehr so gut auf den Beinen ist dass sie die 2km zum Supermarkt laufen würde.

    Dass man Mediziner (v.A. Wieler, Drosten, Lauterbach, gelegentlich auch mal welche aus der 2.-3. Reihe) vorschickt hat um Einschränkungen der Grundrechte durchzudrücken und mit Schockszenarien die Bürger gefügig zu machen läuft doch schon seit März 2020 so.

    Keine neue Erkenntnis dass eine überstandene Infektion keinen dauerhaften Schutz bietet.

    Zitat

    Das Virus wird bleiben und die Immunität hält nicht lange vor. Impfen ist sinnlos.

    Nein, genau wie bei der Grippe ist Impfen hilfreich.

    Eine Corona Impfung schützt aktuell zu 70-90% vor einer Erkrankung und reduziert in den restlichen 10-30% der Fälle die Schwere des Verlaufs.

    Es ist allerdings in der Tat davon auszugehen dass Corona wie die Grippe nicht ausgerottet werden kann und wegen Mutationen und nachlassender Immunantwort in regelmäßigen Abständen erneut geimpft werden muss.

    Ich hatte bereits geschrieben, dass die Brinkmann erst Lockerungen unter 10 will. Was soll man von den "Experten" noch halten? Dann brauchen wir keine Lockerungen mehr.

    Brinkmann hat aus seiner Froschperspektive im Prinzip Recht, erst wenn kein Storch mehr weit und breit ist darf man den Kopf rausstrecken.

    Die reale Welt hat halt ein paar komplexere Aspekte als eine mathematische Hochrechnung, dershalb kritisiere ich ja seit Monaten dass sich unsere Regierenden ausschließlich von Medizinern beraten lassen.

    Wobei ich die Tage ein Interview mit dem Vorgänger von Wiehler gehört habe und der hat auch klar die wirtschaftlichen, gesellschafltichen und psychologischen Aspekte betrachtet und die fehlende Perspektive kritisiert.

    Der Absolutwert ist meiner Meinung nach auch ziemlich fürn Arsch, man muss den Gradienten betrachten, und wegen dem zeitlichen Vorlauf sehr schnell reagieren und ggf. zur Not auch mal zu früh.

    Da die Politik im Herbst wie das Karnickel vor der Schlange auf die 50 gestarrt hat hat sie zu spät (und IMHO mit dem "Lockdown Light" obendrein falsch) reagiert.

    Und es ist illusorisch dass egal ob wir unter 50 oder unter 10 im Bundesdurchschnitt liegen keine weitere Welle kommt, die rollt auf jeden Fall an, man muss sie nur rechtzeitig erkennen, dagegen nützt auch nichts den Lockdown bis zum wirtschaftlichen Exitus und dem kompletten Verlust der gesellschaftlichen Akzeptanz zu verlängern.

    Die Idee ohne On-Off Lockdown auszukommen ist leider unrealistisch, man sollte es sogar beginnend auf Kreisebene machen (ggf. kleiner Kreise zusammenfassen um auf mindestens 500000 Einwohner zu kommen um einen kritischen Anstieg rechtzeitig erkennen zu können) und nicht erst reagieren wenn das Infektionsgeschehen in einem ganzen Bundesland außer Kontrolle gerät.

    Ich finde es gut und hoffe, dass das endlich mal durchgedrückt wird. Wer sich nicht impfen lassen will, sollte weiterhin mit Einschränkungen leben.

    Die Frage stellt sich vielleicht in einem 3/4 Jahr, erstmal sollte man es schaffen die zu impfen die geimpft werden wollen.

    Ich befürchte aber eher dass man sich als Geimpfter seine Grundrechte über den Klageweg bis zum EUGH zurückholen werden muss.

    Mir fällt gerade unangenehm auf dass die Medien in der Diskussion um Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte eine massive Framingkampagne fahren.

    Spitze der Dreistigkeitist der Begriff "Privilegien", grenzwertig finde ich "Lockerungen" (generell im Zusammenhang mit Corona Einschränkungen).

    @Medienfuzzies: Kleine Nachhilfe: Grundrechte sind keine Luxusartikel die man per Gutdünken zuteilt, es sind Rechte die Jedem grundsätzlich zustehen und die nur aus wichtigem Grund eingeschränkt werden dürfen.

    Solange nicht abschließend geklärt ist ob bzw. in welchem Maße Geimpfte infektiös sein können ist das eh eine reine Scheindiskussion, aber man scheint wohl zu befürchten dass es sich bestätigt dass das Risiko minimal ist und Einschränkungen nicht mehr zu rechtfertigen sind.

    „Der Lieferant kann nur 50% liefern“ gibt es nicht allgemein, das kann nur für eine bestimmte Bestellmenge z gelten. Der Lieferant kann Menge x pro Zeit y liefern, ggf. ändert sich in Zukunft die lieferbare Menge pro Zeiteinheit wegen höherer Ausbeute oder Produktionskapazitätsausweitung (wie offensichtlich auch bei der Impfstoffproduktion). Nur weil sich die bestellte Menge z ändert, ändert sich nicht die pro y produzierbare Menge x. Und bekommt ein Besteller einen größeren

    Ja,, z.B. die Bestellmenge fürs erste Quartal. Der Hersteller kann nur (Zahlenwert nur als Beispiel, den genauen Lieferrückstand kenne ich nicht) die Hälfte der geplanten Menge liefern, wenn er keinen Einzelabnehmer bevorzugt beliefert steht für alle Besteller die Hälfte der bestellten Menge zur Verfügunng.

    Und jetzt kommt die Prozentrechnung ins Spiel. Egal wieviel Prozent der geplanten Menge der Hersteller liefern kann, hätte die EU die angebotene Menge bestellt hätten wir die im Vergleich zum Ist-Zustand zumindest gut die doppelte Menge bekommen (unter der Annahme dass die EU mit den anderen Bestellern gleichberechtigt beliefert wird).

    Die Logik erschließt sich mir nicht. Wer mehr bestellt wird außerdem noch schneller beliefert zu Lasten der anderen Besteller? Wer bekommt denn im Moment die Impfdosen geliefert, die nach der Logik nach Europa umlenk-/bestellbar gewesen wären?

    Der Lieferant kann nur 50% liefern. Daher wird er jedem Besteller die Hälfte der bestellten Dosen liefern.

    habe ich 10Mio Dosen bestellt bekomme ich 5Mio, habe ich nur 5Mio bestellt, bekomme ich 2.5Mio.

    Also hätte man die doppelte Menge bestellt, hätte man die doppelte Menge bekommen.

    Es kann doch nicht einmal das geliefert werden was bestellt wurde, wie soll denn dann mehr geliefert werden, wenn man mehr bestellt hätte?

    Weil die ja sicher anteilig kürzen. Wenn die nur die Hälfte liefern können und ich doppelt so viel bestellt hätte würde ich bezogen auf den ist-Zustand zumindest das Doppelte bekommen.

    Es sei denn unsere Verträge sind so schlecht dass Andere voll beliefert werden und für uns die Brotkrümel die übrig bleiben, wenn v.d.L. und Merke so schlecht verhandelt haben wäre es in der Tat egal, aber dann hätten sie schon zwei schwerste Fehler gemacht.