Beiträge von Sprite

    Ist Cell-Broadcast nicht ein Appendix des (nicht nur) politischerseits längst totgesagten GSM-Standards? Unseren (jeweiligen) Regierungen kann es doch gar nicht schnell genug gehen, solch "alte Zöpfe" zugunsten "innovativer" Lösungen zu opfern.

    Der GSM Standard wird noch lange weiter gebraucht. Die meisten eCall Lösungen in Autos können z. B. nichts Anderes. Auch viele IoT Geräte arbeiten damit. Wenn ein Standard alter ist, muss er ja nicht zwangsläufig schlecht sein. Viele "modernere" Lösungen sind nicht unbedingt besser (siehe letzter "Warntag"). Auch Sirenen erreichen viele Menschen, nur muss dann auch der ÖR Rundfunk seiner Pflicht nachkommen, die näheren Informationen zeitnah zu verbreiten und nicht weiter einlullende Dudelmusik spielen.


    Wichtig erscheint mir eine Gewichtung der Warnmeldungen, egal über welches Medium sie nun ausgesendet werden. Wenn ich 3 mal eine "Unwetterwarnung" für meinen Wohnort erhalte und dabei keine bis einige wenige Regentropfen fallen, rechne ich bei der 4ten Warnung auch nicht mit einer nie da gewesenen Sturmflut!

    Zum Impfen muss ich als mittlerweile "vollständig Immunisierter" leider anmerken, dass ich bisher so gut wie keine Vorteile entdeckt habe.

    Einziger Vorteil bisher: Wenn ich meine Mutter im Pflegeheim besuche, kann der Antigen Test nun statt 48 Stunden auch eine Woche alt sein. Da ich das entfernungsbedingt alle 2 Wochen mache, bringt mir das gar nix.


    Ansonsten bleibt lediglich die vage Hoffnung, dass eine aufgrund des Lebensstils sehr unwahrscheinliche Ansteckung milde verlaufen würde.

    Nebenwirkungen hatte ich schon einige Tage, habs aber überlebt.


    Mein Fazit: Wenn mich meine Hausarztpraxis nicht angerufen hätte und zwei Impftermine mit Biontech angeboten hätte, wäre ich heute nicht geimpft und das würde auch so bleiben.

    In der letzten Woche hätte sie vielleicht den Tod einiger Menschen verhindern können: Cell Broadcast.


    Cell Broadcast ist ein Mobilfunk-Dienst. Mit ihm kann man SMS-ähnliche Nachrichten an alle Handys schicken, die in einer bestimmten Funkzelle eingebucht sind. Anders als bei einer SMS brauchen die Netzbetreiber hier keine Handy-Nummer der Empfänger. Sie können einfach alle Kunden informieren, die sich in einem bestimmten Umkreis um den Funkmast aufhalten. Cell Broadcast wird in Deutschland derzeit nicht benutzt. Länder wie Japan, Kanada, Holland, Israel oder die USA nutzen die Technik, um Notfall-Nachrichten zu versenden. Dazu gehören etwa Warnungen vor Extremwetter oder Naturkatastrophen.


    Umso unverständlicher, warum das System nicht längst flächendeckend im Einsatz ist. Ein Vodafone-Sprecher zu BILD: „Natürlich würden wir die Technologie einbauen, wenn die Behörden uns den Auftrag dafür erteilen würden. Bisher gibt es einen solchen Auftrag aber nicht.“

    (Quelle: Bild.de)


    Da dies ein Telekommunikations Forum ist, rege ich die Diskussion hierzu an.

    Ist es wirklich für die Netzbetreiber technisch relativ simpel umsetzbar?

    Fehlt nur ein "mach et!" als Auftrag von der Politik?

    Hallo,


    vor wenigen Tagen kam ein Hinweis per e-mail, dass sie jetzt von meinem Konto abbuchen werden. Die Rechnung wird auf den Kalender-Monat hin gestellt, deswegen war meine erste Rechnung - heute abgebucht - nur 0,44 Euro. Davon 14 Cent für zwei SMS (0,0588 Euro netto) zum Apple-Facetime-Server in UK (+44) per SMS.


    Die taggenaue Abrechnung war 0,4997 Euro (brutto) für 1 Tag (14,99 Euro :30 Tage) , davon gehen 0,2000 Euro (brutto) als Rabatt ab, macht 0,2997 Euro pro Tag, um die 8,99 Euro pro Monat zu erreichen.

    Kannste Dir ja als Teltarif-Redakteur gerade so leisten.....;)

    Wenn ich es richtig sehe, ist das einfach nur ein Handy mit Tischladestation, also die SIM ist nicht in der Station, sondern im Mobilteil mit allen Nachteilen wie Strahlung und evtl. schlechtem Empfang innerhalb der Wohnung.

    Das siehst Du richtig. Nur mit "echtem Schnurlostelefon-Gefühl", hervorragender Akustik und bis zu 30 Standby-Betrieb. Allerdings ist gerade beim O2-Netz die Indoor Versorgung meist hervorragend. Ich habe im Keller damit 5 von 5 Empfangs-Balken damit, das Telekom-Netz funktioniert, aber auch nicht im gesamten Keller (ca. 100 qm).


    Wenn man die SIM "nicht direkt am Ohr" haben will, geht auch noch eine Lösung mit dem Gigaset SX353: Handy an optimalen Empfangsort legen, per Bluetooth mit dem SX koppeln und dann über das Tischtelefon oder über daran bis zu 8 möglichen DECT-Telefonen über das GSM Telefon telefonieren. Aber dabei hat man natürlich zwangsläufig wieder mehrere Umwandlungsprozesse.

    Das Panasonic KX-TU 301 schaue ich mir auch mal an. Wobei hier der Anrufbeantworter wie beim Gigaset fehlt soweit ich das sehe. Hat das eigentlich freisprechen?

    Ich kenne das Vorläufermodell KX-TW 211, das wohl weitgehend identisch mit dem KX-TU 301 ist (bis auf die Taschenlampe), das hat Freisprechen und ist akustisch auch sonst gut aufgestellt. Einen Anrufbeantworter haben die GSM-Teile alle nicht im Gerät, sondern der wird als Mobilbox im Netzdes Anbieters realisiert. Die Kurzwahl auf die "1" zu speichern, sollte wohl machbar sein.


    ist die Konfiguration, wie sie jetzt momentan ist, also wirklich so schlecht?

    Wen sie funktioniert, ist dagegen nichts einzuwenden. Wenn nicht, sind halt mehrere mögliche Fehlerquellen in der Kette, die sich auch noch gegenseitig negativ beeinflussen können. Und die zu finden, ist (wie bereits gesehen) nicht so einfach.

    Das ist aber bestenfalls eine Notlösung. Akustisch ist das wirklich kein Vergnügen.

    Das kommt sehr stark auf die Art der Antenne für den UKW-Radioempfang an. Beispiel:

    • Bei meinem Van ist die Antenne in den seitlichen Rückfenstern realisiert. Wenn man eine halbwegs freie FM Frequenz auswählt, ist der Sound deutlich besser, als das über UKW der Fall ist.
    • Beim Cabrio-Coupe gibts außen eine Stummelantenne und eine hinter den hinteren Stoßfängern, also beide außen. Ich habe keine Frequenz gefunden, bei der es wirklich funktioniert.